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Di, 10:26 Uhr
09.07.2013

Wohnungen, Firma und Kanzlei durchsucht

Es war der April des Jahres 2011. Da erschütterte eine Straftat die Region um Nordhausen. Ein Jäger soll in einem Wald bei Appenrode von Motocross-Fahrern schwer verletzt worden sein. Derzeit werden in Nordhausen umfangreiche Durchsuchungen durchgeführt...


Das Landeskriminalamt Thüringen (TLKA) nahm im Zusammenwirken mit der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Organisierte Kriminalität in Gera die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt aus dem Jahr 2011 wieder auf.

Hier wurde am 9. April gegen 15:00 Uhr in einem Waldgebiet in der Nähe von Appenrode im Landkreis Nordhausen ein 71jähriger Jäger von einer Gruppe von Motocrossfahrern brutal angegriffen und körperlich misshandelt. Er trug schwere Schädelverletzungen davon.

Neue konkrete Spuren und Hinweise zu den Tätern sind der Grund für die Übernahme des Verfahrens und die Wiederaufnahme der Ermittlungen durch das LKA und die Staatsanwaltschaft Gera. Ermittelt wird jetzt gegen sechs männliche Tatverdächtige im Alter zwischen 32 und 39 Jahren.

In dem Zusammenhang werden heute zwölf Durchsuchungen von Wohnungen, Gartenhäusern und einer Rechtsanwaltskanzlei sowie einer Firma im Raum Nordhausen durchgeführt. Dabei sollen Beweismaterial und Spurenträger bei den Beschuldigten sichergestellt und mit vorhandenen Spuren abgeglichen werden.

Zeugen, die zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen können, werden gebeten, sich unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800/88 55 110 mit dem Kennwort „Hochstand“ an das TLKA zu wenden. Kompetente Mitarbeiter stehen hier 24 Stunden als Ansprechpartner zur Verfügung. Diese Telefonnummer ist bis zum 17. Juli geschalten.

Bereits in der Vergangenheit gab es in diesem Verfahren mehrere anonyme Hinweisgeber, die aufgefordert werden, sich noch einmal über diesen Weg mit dem TLKA in Verbindung zu setzen.

Mehr dazu finden Sie auch im Archiv der nnz:
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PS: Auf den ersten drei Bildern der Galerie könnte eventuell ein Zusammenhang zwischen dem benachbarten Geschäft und der Polizeiaktion hergestellt werden. Dieser Zusammenhang ist nicht gegeben.
Die polizeiliche Maßnahme hat nicht mit dem abgebildeten Haus und dem Geschäft zu tun. (Foto: privat)
Die polizeiliche Maßnahme hat nicht mit dem abgebildeten Haus und dem Geschäft zu tun. (Foto: privat)
Die polizeiliche Maßnahme hat nicht mit dem abgebildeten Haus und dem Geschäft zu tun. (Foto: privat)
An mehreren Stellen wurden Objekte in Nordhausen durchsucht (Foto: privat)
An mehreren Stellen wurden Objekte in Nordhausen durchsucht (Foto: privat)
An mehreren Stellen wurden Objekte in Nordhausen durchsucht (Foto: privat)
An mehreren Stellen wurden Objekte in Nordhausen durchsucht (Foto: privat)
An mehreren Stellen wurden Objekte in Nordhausen durchsucht (Foto: privat)
An mehreren Stellen wurden Objekte in Nordhausen durchsucht (Foto: privat)
Autor: red

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Kommentare
horschti14
09.07.2013, 21:22 Uhr
Unverantwortlich
Pressefreiheit ist gut und richtig. Ich finde nur die Veröffentlichung der Fotos absolut unverantwortlich. Besonders Bilder von Wohnhäusern zu veröffentlichen, ist den Angehörigen, speziell evtl. vorhandenen Kindern gegenüber, sehr verantwortungslos.
Wolfi65
11.07.2013, 09:34 Uhr
Das finde ich auch
Man sollte die ganze Angelegenheit ein wenig anonymer behandeln. Schließlich geht es hierbei es einmal um Vermutungen. Wenn der oder die Täter der Taten überführt worden sind, kann man sie immer noch an den Pranger der Presse stellen. Aber interessant sind die Fotos schon.
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