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Sa, 07:52 Uhr
03.04.2004

Liberale Liste mit Überraschung

Nordhausen (nnz). Jetzt kann der kommunale Wahlkampf losgehen – das sagen die Liberalen im Landkreis Nordhausen. Just zum 1. April haben sie jetzt zwei Listen aufgeschrieben - mit einer (fast) faustdicken Überraschung).


Als optimal für den Wahlkampf gerüstet zeigt sich die FDP Nordhausen in diesen Tagen. Am 1. April konnten 18 Personen für ein Stadtratsmandat und 23 Personen für ein Mandat im Kreistag auf der FDP-Liste nominiert werden. Über das rege Interesse für die Nordhäuser Liberalen zu kandidieren, freute sich erst einmal der Kreisvorstand. Claus-Peter Roßberg, Kreisvorsitzender und Vorsitzender des Nordhäuser Stadtverbandes: “Während andere Parteien inserieren mussten, um Kandidaten für Ihre Liste zu bekommen, haben sich auf der Liste der FDP für den Stadtrat Nordhausen Personen aufstellen lassen, die engagiert und aktiv die Zukunft der Stadt Nordhausen mitgestalten wollen.” Ähnlich war die Situation bei der Aufstellung der Kreistagsliste.

Eine dieser Personen ist Martin Höfer. Der Gastwirt aus der Nordhäuser Altstadt hat es geschafft. Er hat eine Partei gefunden, die ihn auf die Liste nimmt. Bei der CDU ist er bislang im Kreis gescheitert, bei der Nominierung der Kandidaten für den Stadtrat wäre es vermutlich nicht anders geworden.

Höfer rangiert bei den Freien Demokraten zwar jeweils nur auf Listenplatz 12, doch das spielt - im Gegensatz zur Landtagswahl - bei den kommunalen Wahlen keine Rolle. Nun können die Nordhäuser also äußerst gespannt sein, mit welchen Themen Martin Höfer in den Wahlkampf ziehen wird. Gegenüber nnz betonte er einst, daß er "seinen eigenen Wahlkampf" machen werde. Gespannt darf man deshalb sein, ob diesen Wahlkampf selbst die Liberalen "aushalten" werden und wollen.

Denn: “Unser Ziel ist es, eine starke liberale Fraktion in den Kreistag zu bringen, um auch von dieser Stelle gegen die Lähmung der wirtschaftlichen Entwicklung anzukämpfen”, so der Spitzenkandidat zur Kreistagswahl, Klaus-Dieter Drick. Beide Spitzenkandidaten waren sich darin einig, dass die Nordhäuser FDP in Stadt und Kreis auch weiterhin an einem Strang ziehen werden. „Die Zerstrittenheit zwischen Stadt und Kreis zu beenden, ist alles andere als eine leichte Aufgabe. Aber die Kleinkriege, auch innerhalb der anderen Parteien, behindern die Entwicklung unserer Region und wir werden alles daran setzen, unseren Beitrag zur Lösung zu leisten“, schätzte JuLi-Kreisvorsitzender Marcel Hardrath ein.

Die Liberalen diskutierten die vielfältigen Probleme der Stadt und des Kreises Nordhausen, wie die wirtschaftliche Situation, mangelnde Barrierefreiheit als Problem für ältere und behinderte Menschen, aber auch warum z.B. zur Landesgartenschau statt der ´schwarz-gelben Stadtfarben seit neustem gelb-rot geflaggt wird.


Stadtrat Nordhausen:

1. Claus Peter Roßberg
2. Stefan Marx
3. Marcel Hardrath
4. Hans-Martin Kamp
5. Oliver Walter
6. Jörg Kurch
7. Gerd Petri
8. Christine Winkler
9. Andreas Klaschka
10. Dr. Gudrun Baumert
11. Aribert Güntzel
12. Martin Höfer
13. Dieter Richter
14. Hans Schleusner
15. Martin Steinecke
16. Wolfgang Oschinski
17. Michael Fichnter
18. Helmut Günther


Kreistagsliste Nordhausen:
1. Klaus-Dieter Drick, Ellrich
2. Franka Hitzing, Friedrichsthal
3. Claus Peter Roßberg, Nordhausen
4. Andreas Hesse, Niedersachswerfen
5. Frank Linsel, Bleicherode
6. Oliver Walter, Nordhausen
7. Gerhard Sählbrandt, Heringen
8. Martin Drick, Ellrich
9. Dieter Richter, Nordhausen
10. Hans Schleusner, Nordhausen
11. Aribert Güntzel, Nordhausen
12. Martin Höfer, Nordhausen
13. Albrecht Hentschel, Neustadt
14. Andreas Klaschka, Leimbach
15. Stefan Marx, Nordhausen
16. Erhard Weiser, Illfeld
17. Ulrich Wilke, Niedersachswerfen
18. Marcel Hardrath, Nordhausen
19. Gerd Petri, Nordhausen
20. Dr. Gudrun Baumert, Leimbach
21. Wolfgang Oschinski, Nordhausen
22. Jörg Kurch, Nordhausen
23. Jürgen Toetzke, Kehmstedt
Autor: nnz

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