Mi, 12:05 Uhr
26.06.2013
Interessante Fragen
Das Rolandsfest in diesem Jahr hat seine Nachwirkungen in der kommunalpolitischen Landschaft. Die SPD will zur nächsten Sitzung des Stadtrates so einiges wissen...
Insbesondere interessieren sich die Sozialdemokraten dafür, wie viele Freikarten Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) für das Konzerterlebnis im Gehege verschenkt haben könnte? Sie wollen vermutlich auch wissen, was "Superstar" Kim Wilde gekostet hat und wie viele Zuschauer es denn genau waren?
Hätte die FDP diese Fragen gestellt, dann wäre das noch nachvollziehbar, schließlich fungieren die Liberalen ja als die Partei, die auf Steuerzahlungen immer ein Auge wirft. Aber die SPD? Die sollte sich an solch glorreiche Zeiten des Jahres 2004 erinnern. Da wurde unter SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Rinke ein Festival namens "noise garden" veranstaltet. Das kostete knapp 200.000 Euro und zählte an beiden Tagen Anfang Juli 2004 mal gerade 200 Besucher, von denen nur 130 bezahlt hatten. Nachzulesen ist das alles im im Archiv der nnz.
Aber vielleicht kommt die FDP oder eine andere Fraktion ja auf die listige Idee und sie fragen auch hinsichtlich der Freikarten nach, die bis 2012 vom Nordhäuser Rathaus hier und dort bei Veranstaltungen verschenkt wurden. Über Antworten würden sich nicht nur die Stadträte, sondern auch der "gemeine" Bürger freuen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redInsbesondere interessieren sich die Sozialdemokraten dafür, wie viele Freikarten Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) für das Konzerterlebnis im Gehege verschenkt haben könnte? Sie wollen vermutlich auch wissen, was "Superstar" Kim Wilde gekostet hat und wie viele Zuschauer es denn genau waren?
Hätte die FDP diese Fragen gestellt, dann wäre das noch nachvollziehbar, schließlich fungieren die Liberalen ja als die Partei, die auf Steuerzahlungen immer ein Auge wirft. Aber die SPD? Die sollte sich an solch glorreiche Zeiten des Jahres 2004 erinnern. Da wurde unter SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Rinke ein Festival namens "noise garden" veranstaltet. Das kostete knapp 200.000 Euro und zählte an beiden Tagen Anfang Juli 2004 mal gerade 200 Besucher, von denen nur 130 bezahlt hatten. Nachzulesen ist das alles im im Archiv der nnz.
Aber vielleicht kommt die FDP oder eine andere Fraktion ja auf die listige Idee und sie fragen auch hinsichtlich der Freikarten nach, die bis 2012 vom Nordhäuser Rathaus hier und dort bei Veranstaltungen verschenkt wurden. Über Antworten würden sich nicht nur die Stadträte, sondern auch der "gemeine" Bürger freuen.
Peter-Stefan Greiner

