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Fr, 07:18 Uhr
21.06.2013

Test zwischen Achterbahn und Zuckerwatte

Ein Wochenende im Europa-Park in Rust bei Freiburg oder sogar eine Reise nach Moskau oder St. Petersburg – wem diese Gewinnchancen winken, der paukt gerne mal ein paar zusätzliche Russischvokabeln oder schwitzt über dem Buchstabensalat. Auch in Nordhausen ist das so....

Spielend russisch lernen (Foto: privat) Spielend russisch lernen (Foto: privat)

Gepaukt haben auch die 24 Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums, die gestern die erste Runde des diesjährigen Bundescups „Spielend Russisch lernen“ an ihrer Schule beendeten. Die aktuellen Schulsieger sind Lena Reckziegel (15J.) und Eva Messer (16 J.). Für sie geht es nach den Sommerferien zur Regionalrunde und mit etwas Glück dann im Herbst zum großen Finale in Deutschlands größten Freizeitpark auf Einladung von GAZPROM Germania.

Mit viel Ehrgeiz und hochmotiviert ist es Lena und Eva in diesem Jahr gelungen in der Schulrunde zu siegen. „Wir hätten es uns nicht verziehen, wenn wir wieder auf dem undankbaren zweiten oder dritten Platz gelandet wären.“ so Eva nach dem heutigen Sieg. Es ist schon das dritte Mal, dass die beiden Humboldtianerinnen sich als Team am Bundescup beteiligt.

Zum ersten Mal in der bereits sechsjährigen Geschichte des Russisch-Cups wird das Finale nicht auf Schalke ausgespielt. Stattdessen lädt der Hauptsponsor des Schülerprojekts, GAZPROM Germania, die 32 Finalisten aus ganz Deutschland zu einem Besuch in den Europa-Park ein. Zwischen Achterbahn und Zuckerwatte geht es dann um Vokabelkenntnisse und Landeskunde.
Spielend russisch lernen (Foto: privat)
Spielend russisch lernen (Foto: privat)
Spielend russisch lernen (Foto: privat)
„Dass Sprachen lernen auch sehr viel Spaß machen kann, zeigt der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ nun schon seit vielen Jahren. Mit der Veranstaltung im Europa-Park in Rust wollen wir einen neuen Anreiz für die Schülerinnen und Schüler schaffen, sich aktiv am Bundescup zu beteiligen, und ihnen auf diese Weise einen spielerischen Zugang zur russischen Sprache ermöglichen.“, erklärt Burkhard Woelki, Direktor Unternehmenskommunikation der GAZPROM Germania GmbH. Seit 2009 ist das russische Energieunternehmen Partner des Europa-Park und betreibt neben der Achterbahn „blue fire Megacoaster powered by GAZPROM“ auch die GAZPROM Erlebniswelt „Abenteuer Energie“.

Das Deutsch-Russische Forum organisiert den Bundescup „Spielend Russisch lernen“ in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal. In den vergangenen Jahren beteiligten sich mehr als 25.000 Schüler aus 16 Bundesländern an dem deutschlandweiten Sprachturnier. In gut 1000 schulinternen Runden wurden Vokabeln gepaukt und auf Würfelglück gehofft. Wer dabei als Team gut agiert, hat die Chance, am Ende weiterzukommen.

„Unsere Motivation ist, junge Leute für Russisch zu begeistern und ihnen aufzuzeigen, welche Perspektiven sich mit dieser Fremdsprache für ihre Zukunft ergeben“, erläutert Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums.

Ein wichtiger Aspekt des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ ist die Integration von drei Zielgruppen: zum einen die Jugendlichen, die Russisch als Muttersprache mit nach Deutschland gebracht haben, dann die Schüler, die Russisch in der Schule lernen und diejenigen, die praktisch noch keine Erfahrung mit dem Russischen haben.

Der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ wird vom Deutsch-Russischen Forum organisiert. Kooperationspartner sind die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Goethe-Institut Russland, der Deutsche Russischlehrerverband und der Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit. Das Projekt wird gefördert von der GAZPROM Germania GmbH, dem Fond Russkij Mir, dem Cornelsen-Verlag sowie Lernidee Erlebnisreisen.

Weitere Informationen gibt’s im Internet unter www.spielendrussisch.de und auf Facebook www.facebook.com/spielendrussisch.
Autor: red

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