Studie für den Überblick
Zur Erstellung einer Studie zur Sanierung des Theaters hat der Hauptausschuss jetzt die Vergabe von Planungsverträgen beschlossen. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...
Hintergrund ist die Aussage des Ministeriums für Bildung und Wirtschaft, dass im Hinblick auf das 100-jährige Bestehen des Theaters im Jahr 2017 die Beantragung von Fördermitteln möglich sei, sagte Theaterintendant Lars Tietje. In Vorbereitung der Beantragung müsse jedoch eine Studie erstellt werden, um die einzelnen notwendigen Sanierungs-, Umbau- und eventuellen Erweiterungsmaßnahmen zu ermitteln und deren Kosten zu schätzen.
Dazu sind Fachplaner für Bühnentechnik, Bühnenlicht, Audio/Video, Elektrotechnik, Heizung-Lüftung, Sanitär, Brandschutz sowie Architekten und mit einer Gesamtsumme von rund 58.400 Euro zu beauftragen.
In einem entsprechenden noch zu schließenden Finanzierungsvertrag zwischen Stadt und Theater Nordhausen wird vereinbart, dass die entstehenden Kosten zur Erstellung der Studie je zur Hälfte getragen werden, wobei der Anteil der Stadt Nordhausen auf maximal 30.000 Euro begrenzt wird.
Die letzte umfassende Sanierung des Theaters fand 1984 statt. Das Theater verfügt zudem seit der Zerstörung 1945 über kein Kulissenmagazin mehr, so dass Dekorationsteile und technische Geräte täglich vom Betriebshof zum Bühnenbereich von den Bühnentechnikern getragen werden müssen. Darüber hinaus wolle man auch den Arbeitsschutz insbesondere für technischen und künstlerisch-technischen Mitarbeiter durch technische Einbauten zum Transport verbessern.
Auch soll der Zuschauerraum durch Wandgestaltung, Saalbeleuchtung, Bestuhlung oder Beleuchtungspositionen optisch verbessert werden.
Autor: red
Kommentare
Nörgler
19.06.2013, 18:05 Uhr
Fördermittel möglich?
Wenn die Beantragung von Fördermittel 2017 möglich ist (in vier Jahren),warum wird da jetzt eine Studie gemacht? Die ist doch 2017 überholt. Wird hier Steuergeld vergeudet?
I.H.
19.06.2013, 21:50 Uhr
Guck an, 1984 hat Honi das Theater letztmalig "umfassend"saniert.
Na dann würde ich doch mal vorschlagen, dass Leute, die in fast dreißig (29) Folgejahren keine infrastrukturellen Ergebnisse für das Theater geliefert haben, und nur auf Verschleiß fuhren, entlassen werden. Tschüß Herr Tietje.
suedharzer
20.06.2013, 09:29 Uhr
was ist denn los, Statler?
Solche Kommentare sind doch sonst nicht dein Ding...
Unser Theater hat eine enorm dünne Finanzausstattung, die gerade für den Spielbetrieb reicht. Seit Jahren wird mit dem wenigen Geld, auch und gerade dank Herrn Tietje, ein hohes Niveau geboten. Es war immer bekannt, dass für größere Bauinvestitionen irgendwann die Träger tiefer in die Tasche werden greifen müssen. Dieser Vorwurf gegen L.T. ist einfach unfair.
Janko
20.06.2013, 09:50 Uhr
dieser schnellgeschossene unsinn immer...
zum beispiel: ist herr tietje seit 29 jahren intendant hier in nordhausen?
in zeiten, da dem theater nordhausen, so wie allen anderen theatern in deutschland immer mehr die luft zum atmen genommen wird und die angestellten seit jahren nach haustarifverträgen bezahlt werden, weil die kulturstätte sonst schon längst hätte schließen müssen: was denken Sie, statler, wieviel geld da für sanierung und technik übrig bleibt?
da kann immer nur sporadisch das nötigste gemacht werden wie zb vor einiger zeit der einbau einer neuen klimaanlage für den zuschauerraum. alles andere muss liegenbleiben - und irgendwann geht es eben technisch nicht mehr.
da sinnlos von "infrastrukturellen ergebnissen" zu faseln (entschuldigung), nur weil man mal eben schnell zwischen zwei schlucken kaffee etwas intelligentes zu schreiben meint - über so viel offen zur schau gestelltes unwissen muss ich mich einfach immer wieder aufregen.
Harzer_Wolf
20.06.2013, 10:29 Uhr
Typisch Waldorf
So ein Schmarrn ist ja sogar unter Ihrer Gürtellinie. Wenn seit 1984 nichts mehr "Umfassendes" im Theater passiert ist, dann zeigt das einmal, das unter Honecker zumindest für die Kultur etwas getan wurde. Zum Zweiten frage ich mich, was der Herr Tiedtje dafür kann? Der Mann ist erst ein paar Jahre hier Intendant und hat sehr viel geleistet. Das zeigen auch die immer stetig steigenden Zuschauerzahlen. Zahlreiche Veranstaltungen sind Monate vorher ausverkauft. OK - das können Sie nicht wissen. Sie sind bestimmt keiner der zufriedenen Kunden des Nordhäuser Theaters. Herrn Tiedtje hier anzugreifen, ist eine bodenlose Frechheit. Und was die Kosten für eine Sarnierung betrifft - hier ist jeder einzelne Euro angemessen. Im Gegensatz zu dem nicht nötigem neuen EKZ oder der Prunkbibliothek.
iisan11
20.06.2013, 12:08 Uhr
Und wieder nörgler und Statler Waldorf
Soviel Unsinn der von Ihnen beiden hier geschrieben wird ist schon nicht mehr zu fassen. Wenn man lesen kann @nörgler ist man klar im Vorteil. Die Fördergelder werden nicht 2017 beantragt, da wird unser Theater 100 Jahre alt. Also erst mal durchlesen und dann seinen Kommentar abgeben.
Und @Statler Waldorf. Das ihre Kommentare entweder Sinnfrei sind, von Unwissenheit ihrerseits zeugen oder beleidigend sind weiß man ja nur zu genüge. Aber vielleicht tun sie uns mal einen Gefallen und erkundigen sich mal vorher bevor sie sich hier wieder äußern.
Schon mal ein kleiner Hinweis meinerseits. Vor Lars Tietje waren Hubert Kross jr., Michael Schindhelm und Christoph Nix Intendanten am Nordhäuser Theater. Mit freundlichen Grüßen Steffen Pfennig
Janko
20.06.2013, 12:20 Uhr
nicht zu vergessen:
frau dr. pirklbauer zwischen dr. nix und herrn tietje. nur der vollständigkeit halber.
I.H.
20.06.2013, 19:12 Uhr
Haben wir jetzt alle Intendanten?
Durchsage an die Theater Nibelungen: Ich habe das Theater ganz doll lieb. Genau deshalb nervt mich die Minuswerbung, die sein Intendant in diesem Artikel macht. Dem eigenen Haus in einem Zeitungsartikel einen Stand von 1984 zu verpassen, tut keinem unterfinanzierten Provinztheater gut!
Auf neue Besucher macht das jedenfalls keinen guten Eindruck. Es sei denn sie stehen auf Ostalgie-Parties. Noch dazu wurde in den letzten Jahren viel saniert und investiert. Das sollte der Intendant des Theaters wissen. Seine Tränenrunde kann er bei den Financiers des Theaters drehen, bei Lesern und potenzieller Kundschaft ist er damit fehl am Platz.
Für mich sind alle die Nonsensschreiber, die jegliche Äußerung des Intedanten beklatschen, bravo rufen und ganz toll finden. Genau die machen das Theater kaputt. Ende der Durchsage.
Retupmoc
21.06.2013, 07:59 Uhr
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Statler und dann diskutieren Sie mit. Übrigens ... Ostalgie steht auch diesem Theater. Denken Sie nur an die ganzen ausverkauften Vorstellungen von " Mein Freund Bunbury ". Ok - Sie wissen nicht, das dies ein DDR - Musical war. Wenn also die Leute nicht darauf stehen , wieso gehen Sie dann in Scharen hin? Kommentieren Sie besser die Mubbel - Show ( Verschreiber ist beabsichtigt )!
NDHler
21.06.2013, 09:26 Uhr
Mein Senf!
Also Herrn Tietje für den baulichen Zustand unseres Theaters verantwortlich zu machen ist schon fast eine Frechheit. Der Mann hat aus diesem Theater erst einmal wieder das gemacht was es heute ist, ein Publikumsmagnet weit über unseren Landkreis hinaus mit jährlich steigenden Zuschauerzahlen. Nicht zu vergessen die Jugendarbeit im Jungen Theater"! Wo gibt es das schon? Was er mit Blick auf das 100 jährige Jubiläum des Hauses hier gerade anschiebt ist völlig in Ordnung und dass im Vorfeld von (hoffentlich) fähigen Leuten eine Studie über den Sanierungsbedarf erstellt wird finde ich besser als wenn dann mal einfach ins Blaue reinsaniert wird und am Ende die wichtigsten Sachen vergessen werden. Dr. Zeh und Herr Tietje haben ja auch betont, es wird keine Luxussanierung geben sondern das nötigste soll aber gemacht werden um unter anderem die Arbeitsbedingungen hinter den Kulissen zu verbessern. Ich frage mich sowieso warum hier schon wieder so rumgemeckert wird. Vielleicht ist bei einigen wieder mal ein Theaterbesuch überfällig um den Blick für die Kultur etwas zu schärfen!
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