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Mi, 13:42 Uhr
19.06.2013

Dschungel in der Stadt

Für die Bewohner des Nordhäuser Stadtteils Ost gibt es viele Möglichkeiten, einen unmittelbaren Kontakt zu "Mutter Natur" herzustellen. Nicht alle sind jedoch darüber erfreut..

Dschungel in der Stadt (Foto: privat) Dschungel in der Stadt (Foto: privat)

So jedenfalls sehen die Gehwege in Nordhausen-Ost hinter dem Netto-Markt aus. Hier kann man nicht einmal mehr mit einem Kinderwagen lang gehen oder fahren.

"Liebes Amt für Grünanlagen, sollen wir hier auch noch selbst für Ordnung sorgen", fragen die Mäusetaler? Vor zwei Tagen wurde entlang der Leimbacher Straße gemäht , aber hier?? Der Streukies des letzten Winters liegt im übrigen auch noch üppig auf dem Gehweg. Einfach mal kurz mit der kleinen Kehrmaschine durchgefahren und alles ist wäre erledigt, meinen die
Mäusetaler
Autor: red

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Kommentare
jodelchen
19.06.2013, 13:56 Uhr
Gerau so...
Gernau so sieht es entlang des Förtsmannweg's auch aus,nur das der Kies schon weg ist.
Flitzpiepe
19.06.2013, 14:55 Uhr
Wie letztes Jahr...
Dieses abgebildete Stück Land hinter Netto war 2012 nicht mehr im Mähplan der von der Stadt beauftragten Firma markiert und wurde somit nicht mit gemäht.
Ob es dieses Jahr wieder mit dabei ist? Wer weiß.
Für die vorgestern gemähten Bereiche an der Leimbacher Straße ist die Stadt nicht zuständig. Das ist keine öffentliche Fläche und hat also eine andere Firma gemacht.
-----7
19.06.2013, 15:30 Uhr
Also...
...mit einem Kinderwagen dürfte man noch durchkommen. Ich bin heute mittag selbst den Weg gelaufen. Aber ärgerlich ist es trotzdem für die Anwohner dort. Vielleicht wird ja dort nicht mehr gemäht, weil dort zwischen dem Gras (oder Gestrüpp) Unrat wie Flaschen etc. liegen?

jodelchen hat Recht, am Förstemannweg sieht es auch so aus. Auf dem SWG-Gelände ist alles recht kurz, dann kommt eine Rabatte und dann ca. 0,75-1m bis zum Weg. Eben jene werden bzw. wurden bisher noch nicht gemäht. Mein Nachbar regt sich darüber auf, aber mich stört es nicht so sehr.
Flitzpiepe
19.06.2013, 16:55 Uhr
Was soll das, ostler?
Das ist ja genau der Punkt. Der Grundstücksanlieger muss seiner Reinigungspflicht nachkommen. In Alt-Ost kommen SWG und WBG dieser Pflicht nach. In Neu-Ost machen das natürlich auch die Grundstücksbesitzer. Dann gibt es eben aber noch dummerweise Flächen und Wege, die öffentlich sind. Und genau um diese geht es hier. Die Stadt kommt also ihrer Pflicht nicht nach.
Nörgler
19.06.2013, 17:56 Uhr
Pflicht
Wer so viel Geld für Kunst und Kultur ausgibt, hat nicht noch Geld zur Pflege seiner Flächen übrig. Es müssen schon Prioritäten gesetzt werden......
ente aus ndh
19.06.2013, 18:18 Uhr
zweierlei ansichten
Jeder bürger bzw grundstucksbesitzer hatt doch die pflich die gewege vor seinem Grundstück sauber und in ordnung zu halten.die warum kommt also die dafurzustandige behörde ihrer pflicht nicht nach? Wenn ichden weg vor meinem grundstück so aussehen lassen würde währe sofort das ordnungsamt da und macht die hand auf
I.H.
19.06.2013, 21:19 Uhr
Für nen Dschungel ist das ein schicker Weg!
Wer Dchungel nicht kennt sollte vielleicht mal die Klappe halten oder selbst mal eine Machete (in dem Fall Sense) in die Hand nehmen. Ich sehe da nur hohes Gras neben dem gpflasterten Weg.

Das kann man gut oder schlecht finden, keine Frage. Aber worin besteht denn eigentlich die Gefahr, dass da irgend jemand zuSchaden kommt, wenn er an hohem Gras auf einem gepflasterten Weg rumläuft, liebe Mäusetaler?

Ich habe Freunde, die wohnen im Wald und da kommt kein Mensch auf die Idee, dass man die Brennessel und Bäume links und rechts des Weges umschneidet! Was stört euch denn an dem Gras?
Harzer_Wolf
20.06.2013, 08:59 Uhr
Tarzan
Wer einen Dschungel in der Stadt sehen möchte, sollte sich das Gelände der ehem. Engels - Schule anschauen. Ähnliche Bilder können Sie in der NTV- Reportage 500 Jahre nach dem Menschen auch ansehen.
RWE
20.06.2013, 14:25 Uhr
Die Leute im Mäusetal brauchen wenigstens keinen Hausmeisterdienst
für ein paar qm Hausordnung oder Winerdienst. Die nehmen dort Besen, Schneeschieber, oder wenn es sein muß auch eine Sense in die Hand, lieber Statler Waldorf. Es gibt an vielen Orten in der Stadt ungepflegte Grünanlagen. Und wir leben nunmal in der Stadt und nicht im Wald.
Und ich finde schon, daß der Eigentümer für Ordnung zu sorgen hat.
Und speziell beim angesprochenen Netto-Markt muß man ja wohl vor dem mähen noch Biertrinker beim Picknick verteiben.
Thomas Fichtner
20.06.2013, 14:43 Uhr
Sind gerade am Mähen...
an diversen Stellen in Ost.

Ich würde ihnen ja auch mal empfehlen von dem einen kleinen John Deer Traktor die Luftschlitze vom dort massiv festgepappten Grasrückstand zu befreien, aber das ist nur meine Meinung.
Lotterie
20.06.2013, 20:19 Uhr
Der Dschungel ist weit verbreitet
Ich weiß nicht, ob die Stadt mal wieder pleite ist, aber es gibt viele Orte in NDH was einem Dschungel gleicht. Denkt man da mal an das Zorge Ufer wo man bei den zur Zeit hohen Temperaturen gern mal mit dem Hund hingehen würde zur Abkühlung. Es ist unmöglich, weil man vor lauter hohem Gras nicht mal die andere Seite sieht. Aber die Steuern erhöhen!!! Neben meinem Grundstück ist ein Stück, was der Stadt gehört, seit 4 Jahren wurde dort nichts gemacht. Aber wehe "wir tanzen mal aus der Reihe", dann stehen die Freunde vom Ordnungsamt da. Oder es wird mal eine Rechnung nicht sofort bezahlt...
Ich kann nur sagen...OHNE WORTE.
fastechternordhäuser
20.06.2013, 22:13 Uhr
Langsam wird´s hier richtig peinlich!
Ich wollte mich eigentlich hier in dieser Kommentar-Funktion (oder ist´s mittlerweile eher eine "persönlichen-Frust-Abbau-Funktion?" nicht mehr äußern, aber es wird langsam unfreiwillig komisch!

Da bemerkt ein Power-Kommentator dieser Zeitung zugepappte Lüftungsschlitze an einem Rasentraktor. Zitat: "Ich würde ihnen ja auch mal empfehlen.... usw."

Um dies zu bemerken muss er ja in unmittelbarer Nähe gewesen sein? Warum hat er es den Leuten nicht direkt empfohlen? Lieber wird schnurstracks zurück an den geliebten PC gelaufen und ein Motz-Kommentar geschrieben...

Ich würde empfehlen, dass an allen Rasentraktoren internet-fähige Klein-PC´s angebracht werden, damit die Fahrer in Echtzeit über die Kommentar-Funktion der NNZ auf zugepappte Lüftungsschlitze hingewiesen werden können.

...aber das ist nur meine Meinung.
mutti
21.06.2013, 10:14 Uhr
nicht zu vergessen
der SPIELPLATZ sieht auch so aus.....
-----7
21.06.2013, 10:31 Uhr
@fastechternordhäuser & RWE
Hier in der nnz hat man nun mal die Möglichkeit, seine Meinung kund zu tun. Das soll ja nicht heißen, dass man diese Meinung auch teilen muss. Sie haben die Ihre ja nun auch kund getan, auch wenn Sie das eigentlich nicht mehr wollten. Übrigens: Man muss nicht mehr gleich an den PC rennen, es gibt ja auch Smartfone von denen man kommentieren kann.

Wenn man einen Stadtarbeiter auf Missstände hinweist, dann können diese auch ganz schön sauer werden. Das ist mir seinerzeit auch passiert. Ich bekam nur eine unfreundliche Antwort: "Wenden Sie sich an die Stadt - ich mache nur, was mir aufgetragen wird" an den Kopf geknallt.

@RWE - Einige hier bräuchten den Hausmeister-Service auch nicht, zumal dieser 10 EUR monatlich kostet. Aber weil es einige Mieter gab, die sich nicht an die Hausordnung (Kehrwoche, Straßen- & Wegereinigung, Schneebeseitigung etc.) hielten, wurde dieser Service zur Pflicht jeden Mieters - bzw. wurde allen Mietern von den Wohnungsunternehmen aufgedrückt. Jener Hausmeisterservice lässt aber auch viele Gründe zu Beschwerden. Letzten Winter bin ich z.B. sonntags frühs durchs Mäusetal gegangen und etliches war schon geräumt oder einige waren noch dabei. Hier hingegen hat man am Nachmittag noch keinen Gehweg sehen können. Also geht es uns auch nicht viel besser, denn wir bezahlen für einen Service - warum sollen wir den Schnee dann selber räumen? Die Unternehmen werben ja regelrecht mit behindertengerechten Wohnungen. Aber was bringen die, wenn die Zugangs- Zufahrtswege zum Fahrstuhl für einen Rollstuhl unpassierbar sind?

Paradox fand ich aber letzten Winter, dass ein Räumfahrzeug in einer Straße (Name nenne ich nicht) in Ihrer Siedlung stand und selbst eingeschneit war. Als ich fragte, warum das Gerät nicht im Einsatz ist, bekam ich zur Antwort, dass sie ja auch mal Pause machen müssten. Da waren die Straßen auch ziemlich eingeschneit.Scheinbar machte das Fahrzeug seinen Winterschlaf?
RWE
21.06.2013, 10:49 Uhr
Ich bin selbst WBG-erprobt und kenne daher
die Problematik mit den Hausmeisterservice. Ich bin übrigens kein Mäusetaler. Ich finde es nur nicht richtig, wenn in einen polemischen Ton Grundstücksbesitzer aufgefordert weren die Arbeit anderer zu machen. Warum sieht es denn in der vogelsiedlung, in der Blumensiedlung, Neu-Ost u.s.w. besser aus als vor einigen Miehäusern-weil die Leute sic hebn schon selbst kümmern. Und Hauseigentümer zahlen auch mehr Steuern und Nebenkosten, weil da nicht mit anderen Mietern geteilt werden kann.
O.K., es hat sie keiner dazu gezwungen. Aber unsere ach so bürgerfreundliche Stadt sollte dann bitte auch da ihren Pflichten nachkommen.
Wolfi65
21.06.2013, 10:55 Uhr
Kann nicht klagen
Diese berühmte Firma mit den grünen Kleintraktoren, macht bei uns ihre Arbeit ziemlich gut.
Der englische Rasen und die Sträucher werden regelmäßig gestutzt und dadurch haben wir fürs Geld parkähnliche Anlagen.
Der Winterdienst wird von dieser Firma auch gut gemacht.
Selbst zur Unzeit wird der Schnee geräumt.
Wieso es nun in Ost hapert, erschließt sich mir im Moment nicht.
Vielleicht gibt es zwischen der Service-Firma, der Wohnungsverwaltung und den angrenzenden Eigentümern kommunikations-Probleme?
Thomas Fichtner
21.06.2013, 16:01 Uhr
Der Traktor stand allein dort...
die Arbeitenden waren ganzes Stück weiter weg beschäftigt und mit Gehörschutz und ähnlichem ausgerüstet.
Es war nicht erkenntlich wer genau für dieses Gerät verantwortlich wäre oder ob die Personen im Umkreis von 200m überhaupt zum Gerät gehörten.
Insgesamt verteilten sich eine handvoll Leute zwischen den Nord-Süd-Achsen Am Roßmannsbach und der Karl-Mayer-Straße. Ob alle zur selben Firma gehörten war nicht erkenntlich.
Telefonnummer war auf dem Gefährt auch nicht zu erkennen und bei 30-34 Grad hält sich mein Elan da ewig rumzustehen und laut zu rufen um evtl. Menschen mit Gehörschutz, an gefährlichen, rotierenden Maschinen auf mich aufmerksam zu machen, in Grenzen.
Zumal deren Interesse an Instandhaltung der Arbeitsmittel oft nicht super ausgeprägt ist und Probleme vom "Fahrer" oft nicht gleich bemerkt werden, insbesondere wenn man sich meist nur seitlich oder von hinten dem Fahrzeug nähert.

Und ich werde mich ansonsten auch schwer hüten, spontan und ohne Erlaubnis selbst Hand an fremdes Eigentum zu legen.
Wolfi65
21.06.2013, 18:11 Uhr
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