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Fr, 19:51 Uhr
14.06.2013

Mit ruhigem Gewissen aufs Klo

Der Theaterplatz ist während der Zeit des Nordhäuser Rolandsfestes fest in der Hand des Stadtentwässerungsbetriebes. Der feiert nicht nur seinen 20. Geburtstag, sondern auch „100 Jahre sauberes Wasser“...


Mit unter den Gästen der Geburtstag auch eine Delegation aus der Nordhäuser Partnerstadt Ostrow, die von Geschäftsführer Mathias Hartung begrüßt wurden. Den Reigen der Grußworte eröffnet Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU), der zum Geburtstag gratulierte. „Es läuft gut“, sagte Zeh, mit Blick auf den wirtschaftlichen Zustand des Eigenbetriebes, der seinen erfolgreichen Weg der Kommunalisierung gegangen ist. Zeh dankte dem Betrieb auch für die Unterstützung für das Rolandsfest.

Zeh und Hartung (Foto: nnz) Zeh und Hartung (Foto: nnz)

Dr. Manfred Schröter, der erste freigewählte Nordhäuser Bürgermeister und Zeitzeuge der schwierigen Anfangszeit, der Abwasserbehandlung in und um Nordhausen herum. Man habe bereits zu DDR-Zeiten versucht, diesen Missstand abzubauen, doch dem Staat fehlte die wirtschaftliche Kraft. Auch die Zeit nach der Wende sei nicht einfach gewesen, so Schröter. „Nach dem Neubau der neuen Kläranlage konnten wir dann wieder beruhigt aufs Klo gehen und wussten, dass unser Zeug nicht in der Goldenen Aue landet“.

Kanowski, Hartung, Rinke (Foto: nnz) Kanowski, Hartung, Rinke (Foto: nnz)

Nach Dr. Schröter dann Barbara Rinke, die an die Aufbauzeit ab dem Jahr 1994 erinnerte und noch einmal wesentlichen Meilensteine aufzeigte. Insgesamt seien 65 Millionen Euro in die notwendige Infrastruktur investiert worden. Geld der Bürger sei das gewesen.

Detlef Kiel, ein ehemaliges Mitglied des Werkausschusses, würdigte die Arbeit der Werksleitung und entschuldigte sich für seinen damaligen Widerstand zur „Personalie Mathias Hartung“. Zum Ende der Reden ergriff Mathias Hartung das Wort und dankte all den Weggefährten der zurückliegenden zwei Jahrzehnte. So habe sich das Anlagevermögen des Betriebes von 1990 bis jetzt nahezu verzehnfacht. In den kommenden Jahren müsse noch fast fünf Millionen Euro in den Kanalbau investiert werden, vor allem Steigerthal wird davon einen dicken Brocken abbekommen.
Autor: red

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