Do, 10:04 Uhr
30.05.2013
Immer das "Wir" im Mittelpunkt
Er hat tausende Patienten im Nordhäuser Südharz-Klinikum und davor in seiner russischen Heimat operiert, der Oberarzt der Neurochirurgie, Dr. Leo Diel. Jetzt aber heißt es Abschied nehmen...
Natürlich, bei solchen Anlässen wird über die, die da in den Ruhestand gehen, nur Gutes verlautbart. Aber bei dem 64jährigen Diel gibt es eigentlich nichts Negatives zu berichten. Im Gegenteil, alle sind voll des Lobes, aus ehrlichem Herzen. Er sei Arzt aus Berufung, ein Arzt der alten Schule”, wie es der medizinische Geschäftsführer des Klinikums, Dr. Matthias Brucke, heute sagte. Und der muss es wissen, denn Brucke ist Diels Chef in der Neurochirurgie.
War, muss es korrekterweise heißen, denn Dr. Diel verlässt eine Abteilung, deren Leistungsfähigkeit, aber auch deren Klima er maßgeblich mit geprägt hat. Wir müssen dem Wohl des Patienten alles unterordnen. Wir müssen schnell und offen kommunizieren, damit immer die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Ich habe stets versucht, die Meinung anderer - egal ob Arzt oder Schwestern - in die tagtägliche Arbeit mit einfließen zu lassen”, sagt Diel, der im Jahr 1992 mit seiner Familie nach Deutschland kam und seit dem 1. August 1994 in Nordhausen arbeitet. Zuvor war er 20 Jahre Arzt in der damaligen Sowjetunion.
Von links: Die Oberärzte Dr. Cjristian Theiss, Dr. Leo Diel und Dr. Josef Krist
Diel ist es unter anderen zu verdanken, dass er eine Klinik verlassen kann, in der er die Patienten gut aufgehoben weiß. Das, so sagt er, ist ein gutes Gefühl, das den Abschied leichter macht. Er möchte sich an dieser Stelle bei all denen bedanken, die ihn beruflich und menschlich in den zurückliegenden 19 Jahren begleitet haben. Bedanken will er sich auch bei den Nordhäusern, die seine Familie aufgenommen haben und zu Nordhäusern werden ließen.
Was aber macht ein Dr. Leo Diel in seinem Ruhestand? Da lächelt er in sich hinein und freut sich auf die Ankunft des ersten Enkels in der Familie.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redNatürlich, bei solchen Anlässen wird über die, die da in den Ruhestand gehen, nur Gutes verlautbart. Aber bei dem 64jährigen Diel gibt es eigentlich nichts Negatives zu berichten. Im Gegenteil, alle sind voll des Lobes, aus ehrlichem Herzen. Er sei Arzt aus Berufung, ein Arzt der alten Schule”, wie es der medizinische Geschäftsführer des Klinikums, Dr. Matthias Brucke, heute sagte. Und der muss es wissen, denn Brucke ist Diels Chef in der Neurochirurgie.
War, muss es korrekterweise heißen, denn Dr. Diel verlässt eine Abteilung, deren Leistungsfähigkeit, aber auch deren Klima er maßgeblich mit geprägt hat. Wir müssen dem Wohl des Patienten alles unterordnen. Wir müssen schnell und offen kommunizieren, damit immer die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Ich habe stets versucht, die Meinung anderer - egal ob Arzt oder Schwestern - in die tagtägliche Arbeit mit einfließen zu lassen”, sagt Diel, der im Jahr 1992 mit seiner Familie nach Deutschland kam und seit dem 1. August 1994 in Nordhausen arbeitet. Zuvor war er 20 Jahre Arzt in der damaligen Sowjetunion.
Von links: Die Oberärzte Dr. Cjristian Theiss, Dr. Leo Diel und Dr. Josef Krist
Diel ist es unter anderen zu verdanken, dass er eine Klinik verlassen kann, in der er die Patienten gut aufgehoben weiß. Das, so sagt er, ist ein gutes Gefühl, das den Abschied leichter macht. Er möchte sich an dieser Stelle bei all denen bedanken, die ihn beruflich und menschlich in den zurückliegenden 19 Jahren begleitet haben. Bedanken will er sich auch bei den Nordhäusern, die seine Familie aufgenommen haben und zu Nordhäusern werden ließen.
Was aber macht ein Dr. Leo Diel in seinem Ruhestand? Da lächelt er in sich hinein und freut sich auf die Ankunft des ersten Enkels in der Familie.
Peter-Stefan Greiner



