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Mi, 20:23 Uhr
29.05.2013

nnz-Betrachtung: Danke, Jungs

Die Vision wurde Realität: Wacker Nordhausen ist in die Regionalliga aufgestiegen. Der einzigartige Erfolg hat viele Väter - heute und gestern. Dazu eine emotionale Betrachtung Ihrer nnz...


100 Minuten Live-Ticker zu "machen", an diese Tag, das zerrt an den Nerven. Danke an Frank Kirchhoff heute und an Klaus Verkouter, die beide in den zurückliegenden Wochen und Monaten dieses "Instrument" mit zum Klingen brachten

Der Dank aber geht in erster Linie an diese verschworene Gemeinschaft, die sich da "Wacker Nordhausen" nennt. Dazu gehören sehr wohl die Männer im Präsidium, dazu gehören gehören aber auch die Spieler, die Betreuer, und der Trainerstab. Allen voran Jörg Goslar. Gerade der ist nicht immer einfach zu "nehmen", der plaudert nicht gern, sondern doziert lieber. Unter anderen mit den Schiris dieser "Oberliga-Welt", die wir nun alle verlassen.

Es war eine eingeschworene Truppe, die diesen Erfolg einst möglich machte, an den damals wohl so wirklich niemand glaubte. Jetzt ist aus dieser Vision, diesem Versprechen eine sportliche Realität geworden. Ich ziehe den Hut. Danke aber auch den Menschen und Wacker-Fans, die bis dahin - bis zum März 2010 - das Wacker-Schiff gesteuert hatten. Sicher, sie kamen ein wenig, weil unwissentlich, vom Kurs ab, sie waren keine Steuerexperten - sie wollten einfach nur Wacker am Leben erhalten. Ihr Erbe traten und treten nun die Nachfolger an.

Sie haben dieses sportliche Erbe nicht nur bewahrt, sie haben es fortgesetzt. Um egoistisch zu sein: auch für mich. Ich "musste "im Herbst 1995 für "BILD Thüringen" und für die Landeswelle die Berichterstattung über Wacker Nordhausen übernehmen. Erst unwillig, dann freiwillig. Ich lernte einen Verein kennen, der sofort einen Platz in meinen Herzen fand. Eine der ersten, die mein Herz öffneten, waren Manfred Blanke und Klaus-Dieter Koschlick.

Ich begleitete all die Männer und - zum Teil - auch Frauen durch die damaligen Höhen und die darauf folgenden Tiefen, bin seit dem Mitglied in diesem "Verein". Nun endlich haben wir es geschafft.

Doch am Ziel zu sein, das heißt auch, wieder an einem Anfang zu stehen. Den müssen all diejenigen gehen, die vor rund 40 Monaten das Ruder übernommen haben. Den müssen jedoch diejenigen mitgehen, die immer nur reden und während der Wahlkämpfe den blau-weißen Schal umbinden: die Politiker. Sie müssen den Verein mit unterstützen, nicht nur verbal, sondern auch mit (finanziellen) Taten. Und da ist die Wirtschaft, die weiterhin zu Wacker halten muss, eigentlich mehr denn je.

Und wir haben letztlich uns alle: Wir, die wir diesen Live-Ticker uns ansahen, die wir über Wacker reden, alle zwei Wochen in den AKS "pilgern". Wir müssen unsere Freunde und Bekannten mitnehmen und sie davon überzeugen, dass sie in der kommenden Saison das Beste am Fußball live erleben, was unsere Region zu bieten hat.

Ich verneige mich vor den Jungs, die 28 Spiele über ihr Bestes, ihr fußballerisches Können, ihre Kraft gegeben haben, um den Fußball in Nordhausen dorthin zu bringen, wo er eigentlich hingehört. Danke
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20220913
01.06.2013, 21:17 Uhr
Aufwachen Fans!
Ich hatte das Glück, die beiden Auswärtsspiele in Gotha und Bautzen "erleben" zu dürfen und dabei innerhalb einer Woche mehr Wacker-Tore gesehen, als die Heimfans in der gesamten Rückrunde.

Diese enorme Auswärtsstärke hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Wacker schon 2 Spieltage vor Saisonende als Meister und Aufsteiger feststeht. Was aber sind die Ursachen? Aus meiner Sicht hat das Nordhäuser Publikum eine erhebliche Aktie daran: während die Spieler zu Hause schon nach der zweiten oder dritten vergebenen Chance oder einem Rückstand die ersten Unmutsäußerungen zu hören bekommen, können sie in der Fremde unbeschwert aufspielen und münzen ihre Chancen ohne den "Druck" von den Rängen auch regelmäßig in Tore um. Bei Facebook konnte man bereits nachlesen, dass die Mannschaft lieber auswärts spielt als zu Hause. Von Spielerseite wurde mir ähnliches bestätigt.

Man muss neidlos anerkennen: die ungefähr 300 Bautzener Zuschauer haben selbst nach dem 1:3 mehr "Alarm" unterm Tribünendach gemacht, als doppelt so viele Nordhäuser wenn Wacker in Führung lag. Die Nordhäuser Zuschauer sind in den letzten zwei Jahren mächtig verwöhnt worden und haben sich quasi zu einem Erfolgs- und Eventpublikum entwickelt. Man erwartet einen hohen Sieg und möchte gut unterhalten werden. Stimmung sollen doch "die hinterm Tor" machen. Als beim Markranstädt-Spiel der kleine Fanblock hinterm Tor in Richtung Sitzplatztribüne "steht auf, wenn Ihr für Wacker seid" skandierte, da stand NIEMAND! auf.

Was, wenn in der Regionalliga Siege nicht mehr selbstverständlich sind, wenn die Mannschaft die Unterstützung der "Fans" braucht, um wenigstens noch ein Unentschieden zu erreichen? Während die Mannschaft ihre Oberliga-Tauglichkeit in den bisherigen 28 Spielen eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, ist das Nordhäuser Publikum diesen Nachweis (was die Unterstützung der Mannschaft betrifft) bisher schuldig geblieben.

Gegen Halle 96 gibt es nochmal die Gelegenheit zu beweisen, dass wir es besser können!
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