Mi, 16:35 Uhr
29.05.2013
Ein Luther soll es sein
Das Jahr 2017 ist für die evangelischen Christen ein besonderes. Ein halbes Jahrtausend zuvor hatte ein gewisser Martin Luther Thesen an eine Kirche in Wittenberg angenagelt. Die verursachten zwar keine Revolution, immerhin aber eine Reformation. In Nordhausen soll mit einem Denkmal daran erinnert werden...
Ein Luther-Workshop soll nun die Idee der Errichtung eines reformatorischen Denkmals voranbringen. Er soll ein theoretisches Input für ein zeitgenössisches Denkmal sein, wie die zweite Beigeordnete der Nordhäuser Stadtverwaltung, Hannelore Haase, erläuterte. Zuerst aber wurden die Workshop-Teilnehmer, unter denen leider wenige interessierte Bürger zu finden waren, gab es einen Vortrag über Luther-Denkmale in Deutschland.
Diesen Part übernahm der Theologe Dr. Martin Rehahn und berichtete über die verschiedenen Darstellungsformen von Luther. Zum Beispiel mal mit geschlossener, mal mit geöffneter Bibel.
Im Anschluss an die vortragende Einstimmung sollten sich die Teilnehmer des Arbeitsladens in Gruppen mit der Konzeption auseinandersetzen. Mangels fehlender Teilnehmer wurde aus dem dünn besetzten Auditorium heraus diskutiert. Allen voran Barbara Rinke, die sich heftig gegen eine moderne Form des künftigen Denkmals aussprach.
Sie fordert sogar eine theologische Grundsatzdiskussion im Vorfeld. Für Gisela Hartmann gar, gehöre das künftige Denkmal zum neuen Gesicht von Nordhausen. Und so weiter...
Der Rotary Club, der das alles vor einem Jahr "angestoßen" hatte, machte darauf aufmerksam, dass jetzt langsam aber sicher klar sein müsste, was man wolle, dass eine Symbiose zwischen Historie und Moderne nicht die schlechteste Variante sei und dessen Vertreter forderte, endlich auch mal darüber nachzudenken, dass man Fördermittelanträge stellen müsse.
Denn in Berlin, wo in dem Fördermitteltopf für das Luther-Jubiläum gerührt wird, dort wartet man beileibe nicht auf Nordhausen, auch wenn Nordhausen sich selbst Luther-Stadt nennt, obwohl der Martin nur zwei- oder dreimal hier Station gemacht haben soll.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redEin Luther-Workshop soll nun die Idee der Errichtung eines reformatorischen Denkmals voranbringen. Er soll ein theoretisches Input für ein zeitgenössisches Denkmal sein, wie die zweite Beigeordnete der Nordhäuser Stadtverwaltung, Hannelore Haase, erläuterte. Zuerst aber wurden die Workshop-Teilnehmer, unter denen leider wenige interessierte Bürger zu finden waren, gab es einen Vortrag über Luther-Denkmale in Deutschland.
Diesen Part übernahm der Theologe Dr. Martin Rehahn und berichtete über die verschiedenen Darstellungsformen von Luther. Zum Beispiel mal mit geschlossener, mal mit geöffneter Bibel.
Im Anschluss an die vortragende Einstimmung sollten sich die Teilnehmer des Arbeitsladens in Gruppen mit der Konzeption auseinandersetzen. Mangels fehlender Teilnehmer wurde aus dem dünn besetzten Auditorium heraus diskutiert. Allen voran Barbara Rinke, die sich heftig gegen eine moderne Form des künftigen Denkmals aussprach.
Sie fordert sogar eine theologische Grundsatzdiskussion im Vorfeld. Für Gisela Hartmann gar, gehöre das künftige Denkmal zum neuen Gesicht von Nordhausen. Und so weiter...
Der Rotary Club, der das alles vor einem Jahr "angestoßen" hatte, machte darauf aufmerksam, dass jetzt langsam aber sicher klar sein müsste, was man wolle, dass eine Symbiose zwischen Historie und Moderne nicht die schlechteste Variante sei und dessen Vertreter forderte, endlich auch mal darüber nachzudenken, dass man Fördermittelanträge stellen müsse.
Denn in Berlin, wo in dem Fördermitteltopf für das Luther-Jubiläum gerührt wird, dort wartet man beileibe nicht auf Nordhausen, auch wenn Nordhausen sich selbst Luther-Stadt nennt, obwohl der Martin nur zwei- oder dreimal hier Station gemacht haben soll.
Peter-Stefan Greiner



