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Di, 14:53 Uhr
28.05.2013

Europas Früchte

Am vergangenen Freitag machte sich der Fachbeirat der Regionalen Arbeitsgruppe Südharz ein Bild vom Einsatz der seit 2007 in den Landkreis Nordhausen geflossenen Förder-Mittel. E8in Überblick in Ihrer nnz...

Unterwegs im Landkreis (Foto: S. Spehr) Unterwegs im Landkreis (Foto: S. Spehr)

Im Dezember 2013 endet die sieben Jahre dauernde Förderperiode des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (kurz ELER). Aus diesem Fond sind, auch durch die Arbeit der RAG Südharz e.V. nach dem LEADER-Ansatz, bisher insgesamt 1,5 Mio. Euro allein in den Landkreis Nordhausen geflossen.

Welche Früchte diese Förderung bis heute trägt, davon hat sich der Fachbeirat der Regionalen Aktionsgruppe Südharz (RAG) am vergangenen Freitag ein Bild gemacht. Der Besuch zahlreicher Orte und Stationen stand für den Beirat auf dem Programm: Von der sanierten Kita in Ilfeld über das Dorfgemeinschaftshaus Kleinbodungen oder die Kulturscheune in Görsbach führte der Weg.

Mit mehr als 400.000 Euro beteiligte sich die EU über den ELER allein an der Kita-Sanierung. Das Ergebnis: ein toll ausgestattetes Haus in dem sich 110 Kinder und ihre Erzieherinnen so richtig wohl fühlen. „Hier ist das Geld wirklich gut angelegt“, freute sich LEADER-Managerin Petra Weigt mit dem Fachbeirat.

Die Ortsbürgermeister aus Kleinbodungen, Wolkramshausen und Görsbach präsentierten dem Fachbeirat, dem auch Landrätin Birgit Keller angehört, stolz die Projekte, die in ihren Dörfern gefördert wurden.

Ebenso beeindruckend war die Sanierung der Goethe-Straße in Görsbach. Etwa 600 Meter erstreckt sich die neue schlaglochfreie Fahrbahn – das alte Kopfsteinpflaster wurde mit besonderer Sorgfalt neu verlegt und bildet mit den säumenden Fachwerkhäusern ein ursprüngliches Ambiente.

Im Gespräch nach dieser eindrucksvollen Tour durch den Landkreis waren sich die Mitglieder des Fachbeirates, die über die Förderwürdigkeit der eingereichten Projekte entscheiden, einig: Die bereitgestellten EU-Mittel sind sehr gut angelegt – egal ob ein neu gestalteter Dorfplatz, eine Kita oder eine Kulturscheune.

Die Signale aus Brüssel – dort wird über die Zukunft des ELER entschieden, stehen auf Grün, auch wenn die Gesamtsumme etwas sinken wird. Allen, die mehr über die Arbeit der RAG Südharz, ELER oder das LEADER-Management erfahren möchten, sei ein Klick auf leader-rag-suedharz.de empfohlen.

Die Projekte:

Landkreis bereist: Kita außen (Foto: S. Spehr)
Landkreis bereist (Foto: S. Spehr)
Landkreis bereist: Goethestraße in Görsbach (Foto: S. Spehr)
Im Landkreis unterwegs: Festplatz Wolkramshausen (Foto: S. Spehr)
Im Landkreis unterwegs: Kita in Ilfeld (Foto: S. Spehr)
Im Landkreis unterwegs: Kulturscheune Görsbach (Foto: S. Spehr)
DGH Kleinbodungen: Der ehemalige Konsum wurde in ein attraktives Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Die Arbeit des Architekten wurde als eine Station der „architekTouren“ bestimmt und damit als besonders hervorragend gewürdigt. Im Haus finden ständig Feiern, Versammlungen und Festveranstaltungen statt. ELER-Fördersumme: 106.000 Euro.

Festplatz Wolkramshausen: Direkt hinter der Kirche erstreckt sich der neu gestaltete Festplatz. Vom Oldtimer-Treffen über die Kirmes bis hin zum Feuerwehrfest – für das Dorfleben hat sich die ELER-Investition von 75.000 Euro gelohnt.

Kulturscheune: Die Görsbacher nutzen ihre „Kulturscheune“ für Familienfeiern, Lesungen und Ausstellungen. Fördersumme: 109.000 Euro.
Fachbeirat: Die Mitglieder des Fachbeirates der RAG Südharz reisten durch den Landkreis Nordhausen und informierten sich über den Stand der Dinge. Sie entscheiden über die Förderwürdigkeit von Projekten, die von Kommunen oder Privatiers eingereicht werden können.
Autor: red

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Kommentare
T.T.
28.05.2013, 16:00 Uhr
Europas faule Früchtchen...
Schön anzusehende Beweihräucherung für eine doch so sinnvolle Ausgabe von Fördermitteln.
Der so angepriesene Ausbau der Goethestraße in Görsbach, wäre ohne das Aufbegehren der Anwohner überhaupt nicht erfolgt. Wir würden heute noch durch die Schlaglöcher fahren.

Trotz allem,muss man anerkennen das die Fördermittel in diesem Falle sinnvoll eingesetzt wurden. Ganz im Gegenteil zur Kulturscheune. Hier soll weiterhin Wasser in den Brunnen geschüttet werden, für ein Projekt ohne konkretes Nutzungskonzept.
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