Mi, 16:30 Uhr
24.03.2004
Erfolgsstory Volksbank
Nordhausen (nnz). Vierzig Jahre im Dienst der Volksbank, nun darf Klaus Elsner in den verdienten Ruhestand gehen. Heute nahm er Abschied von einem maßgeblich von ihm selbst geprägten Kreditinstitut.
Seine Karriere ist nicht ganz der amerikanische Traum vom Tellerwäscher zum Millionär, aber Geld spielte in Klaus Elsners Berufsleben eine wichtige Rolle. Nach der Realschule entschied er sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Seit 1980 gehörte der 1946 in Hannover geborene zum Vorstand der Volksbank in Lauterberg. 1991 gab es für ihn die Möglichkeit noch mal neu anzufangen und die Bank in Nordhausen mit aufzubauen. Er führte zahlreiche Umstrukturierungen durch und sicherte den Erfolg über Fusionen mit anderen Volks- und Raiffeisenbanken in der Region. Schon 1993 erkannte Elsner wie wichtig die Zusammenschlüsse sind. Zwischen 1991 und 1993 hatte sich die Zahl der Volksbankmitglieder nahezu vervierfacht, von 501 auf 1.927. In diesem Jahr gehören 13.069 zur großen Nordthüringer Volksbank, die im vergangenen Jahr mit der VR-Bank Sömmerda-Sondershausen fusionierte. 160 Menschen arbeiten für die Genossenschaft, die 26 Zweigstellen und 8 Selbstbedienungsbanken betreibt.
Bei einer Bilanzsumme von 485 Millionen Euro übergibt Klaus Elsner eine gut funktionierende Bank an seine Nachfolger. Einer davon ist Peter Herbst, der seit 1979 mit ihm zusammen arbeitet und deshalb einige heitere Episoden aus dem Leben des scheidenden Vorstandes berichten konnte.
Die Zusammenarbeit zwischen der Bank und der Stadt Nordhausen, sowie den Kreisen ist so gut, daß auch Bürgermeister Klaus Wahlbuhl und die Landräte Joachim Claus und Peter Hengstermann zur Verabschiedung kamen. Sie lobten die weitsichtige Politik des Vorstandes und dankten ihm für die gute Beratung. Landrat Claus meinte, daß die Bank den Kommunen mit ihren Fusionen vorausgegangen wäre und sich deswegen so gut in Nordthüringen habe positionieren können.
Für den nun in den Ruhestand getretenen Klaus Elsner gab es einige Geschenke, die ihn an seine Zeit in Nordhausen erinnern sollen, unter anderem den zweiten Teil der Stadtchronik. Der Vertreter des Genossenschaftsverband Thüringens, Horst Kessel, überreichte Elsner die goldene Ehrennadel für seine Verdienste. In der Zukunft will sich der ehemalige Volksbänker seiner Familie widmen.
Autor: wf
Seine Karriere ist nicht ganz der amerikanische Traum vom Tellerwäscher zum Millionär, aber Geld spielte in Klaus Elsners Berufsleben eine wichtige Rolle. Nach der Realschule entschied er sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Seit 1980 gehörte der 1946 in Hannover geborene zum Vorstand der Volksbank in Lauterberg. 1991 gab es für ihn die Möglichkeit noch mal neu anzufangen und die Bank in Nordhausen mit aufzubauen. Er führte zahlreiche Umstrukturierungen durch und sicherte den Erfolg über Fusionen mit anderen Volks- und Raiffeisenbanken in der Region. Schon 1993 erkannte Elsner wie wichtig die Zusammenschlüsse sind. Zwischen 1991 und 1993 hatte sich die Zahl der Volksbankmitglieder nahezu vervierfacht, von 501 auf 1.927. In diesem Jahr gehören 13.069 zur großen Nordthüringer Volksbank, die im vergangenen Jahr mit der VR-Bank Sömmerda-Sondershausen fusionierte. 160 Menschen arbeiten für die Genossenschaft, die 26 Zweigstellen und 8 Selbstbedienungsbanken betreibt. Bei einer Bilanzsumme von 485 Millionen Euro übergibt Klaus Elsner eine gut funktionierende Bank an seine Nachfolger. Einer davon ist Peter Herbst, der seit 1979 mit ihm zusammen arbeitet und deshalb einige heitere Episoden aus dem Leben des scheidenden Vorstandes berichten konnte.
Die Zusammenarbeit zwischen der Bank und der Stadt Nordhausen, sowie den Kreisen ist so gut, daß auch Bürgermeister Klaus Wahlbuhl und die Landräte Joachim Claus und Peter Hengstermann zur Verabschiedung kamen. Sie lobten die weitsichtige Politik des Vorstandes und dankten ihm für die gute Beratung. Landrat Claus meinte, daß die Bank den Kommunen mit ihren Fusionen vorausgegangen wäre und sich deswegen so gut in Nordthüringen habe positionieren können.
Für den nun in den Ruhestand getretenen Klaus Elsner gab es einige Geschenke, die ihn an seine Zeit in Nordhausen erinnern sollen, unter anderem den zweiten Teil der Stadtchronik. Der Vertreter des Genossenschaftsverband Thüringens, Horst Kessel, überreichte Elsner die goldene Ehrennadel für seine Verdienste. In der Zukunft will sich der ehemalige Volksbänker seiner Familie widmen.

