Fr, 11:04 Uhr
10.05.2013
Jetzt wollen wir Taten sehen
Großen Bahnhof gab es in diesem Jahr zur Gesprächsrunde des VdK-Ortsverbandes in dieser Woche im Hotel Zur Tanne. Ein Bericht von Manfred Müller...
Zwei Tage zuvor wurde der Europäische Aktionstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gegangen und dazu fördert die Aktion Mensch alljährlich um diesen Termin Aktivitäten von Sozial- und Behindertenverbänden sowie Einrichtungen zu diesem Thema. Nicht nur Mitglieder des Sozialverbandes VdK, sondern auch viele Gäste waren gekommen, um das aktuelle und brisante Thema zu diskutieren.
Ortsvorsitzende Ingrid Müller begrüßte sie stolz in der Runde: Landrätin Birgit Keller, Bürgermeister vom Harztor Stefan Klante, die Behindertenbeauftragen des Kreises Nordhausen Frank Witting und der Stadt Nordhausen MR Dr. Max Schönfelder sowie Gemeinderatsmitglieder und Vertreter verschiedener Verbände und Vereine. Das ist kein Alltag, wenn ein Ortsverband des VdK einlädt. Ingrid Müller ging bei ihren Begrüßungsworten auf die Geschichte und Anliegen dieser Aktion ein und erklärte dabei, dass es guten Grund gibt, diese Initiative ernst zu nehmen. So erklärte sie u. a.: Es geht darum, dass unsere Menschen, ob behindert oder nicht, alt oder jung, gleich welchen Geschlechts oder welcher Religion, ja auch gleich Mitglied oder Anhänger welcher demokratischer Partei sich wohl fühlen in unserer Gesellschaft und die Möglichkeit haben, an ihrer Gestaltung mitzuarbeiten.
Sie erinnerte daran, dass das in Ilfeld mal mehr und mal weniger gelungen ist. So brachte die Gründung des Behindertenbeirates vor Jahren nicht den Erfolg, den man sich wünschte. Vor allem mit der Initiative des Vereins Zukunft Harztor und der Unterstützung durch Bürgermeister Klante war der Gründung des Seniorenbeirates nunmehr Erfolg beschieden.
Die Gründung der Landgemeinde Harztor eröffnet für unsere Bürger, aber auch unseren Verband neue Möglichkeiten.
Der Bundesverband des VdK hat in Vorbereitung der Bundestagswahlen eine Kampagne ausgelöst unter dem Motto Gegen Armut und soziale Spaltung!.Wir wollen damit keine Wahlwerbung für irgendeine Partei oder Person machen, aber von den Kandidaten wissen, wie sie zu der immer extremer werdenden Problematik stehen.
Ingrid Müller wies u. a. am Beispiel eines Mitglieds des Ortsverbandes nach, dass wir von der Rentengerechtigkeit weit entfernt sind. Die aktuellen Beispiele für den Sozialabbau bei älteren und behinderten Bürgern sind ja allen bekannt.
Landrätin Birgit Keller fand die Aktion und das Engagement für ältere und behinderte Menschen gut und bekräftigte den Ortsverband dran zu bleiben. Sie werde diese Initiativen jederzeit unterstützen.
Dr. Schönfelder konnte einiges aus seinen Erfahrungen in Nordhausen berichten und machte keinen Hehl daraus, dass es trotz manch langjähriger Erfahrungen noch viele Probleme gäbe. Das erfordere das gemeinschaftliche Engagement. Gemeinderatsmitglieder übersetzte das auf die Probleme in Ilfeld und der Harzgemeinde und meinte, dass viel Initiative gefragt sei und da die Initiative des VdK gerade recht komme.
Der Worte genug gewechselt, jetzt wollen wir Taten sehen heißt es so schön. Ja Taten sind erforderlich, um zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu kommen!
Manfred Müller
Autor: redZwei Tage zuvor wurde der Europäische Aktionstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gegangen und dazu fördert die Aktion Mensch alljährlich um diesen Termin Aktivitäten von Sozial- und Behindertenverbänden sowie Einrichtungen zu diesem Thema. Nicht nur Mitglieder des Sozialverbandes VdK, sondern auch viele Gäste waren gekommen, um das aktuelle und brisante Thema zu diskutieren.
Ortsvorsitzende Ingrid Müller begrüßte sie stolz in der Runde: Landrätin Birgit Keller, Bürgermeister vom Harztor Stefan Klante, die Behindertenbeauftragen des Kreises Nordhausen Frank Witting und der Stadt Nordhausen MR Dr. Max Schönfelder sowie Gemeinderatsmitglieder und Vertreter verschiedener Verbände und Vereine. Das ist kein Alltag, wenn ein Ortsverband des VdK einlädt. Ingrid Müller ging bei ihren Begrüßungsworten auf die Geschichte und Anliegen dieser Aktion ein und erklärte dabei, dass es guten Grund gibt, diese Initiative ernst zu nehmen. So erklärte sie u. a.: Es geht darum, dass unsere Menschen, ob behindert oder nicht, alt oder jung, gleich welchen Geschlechts oder welcher Religion, ja auch gleich Mitglied oder Anhänger welcher demokratischer Partei sich wohl fühlen in unserer Gesellschaft und die Möglichkeit haben, an ihrer Gestaltung mitzuarbeiten.
Sie erinnerte daran, dass das in Ilfeld mal mehr und mal weniger gelungen ist. So brachte die Gründung des Behindertenbeirates vor Jahren nicht den Erfolg, den man sich wünschte. Vor allem mit der Initiative des Vereins Zukunft Harztor und der Unterstützung durch Bürgermeister Klante war der Gründung des Seniorenbeirates nunmehr Erfolg beschieden.
Die Gründung der Landgemeinde Harztor eröffnet für unsere Bürger, aber auch unseren Verband neue Möglichkeiten.
Der Bundesverband des VdK hat in Vorbereitung der Bundestagswahlen eine Kampagne ausgelöst unter dem Motto Gegen Armut und soziale Spaltung!.Wir wollen damit keine Wahlwerbung für irgendeine Partei oder Person machen, aber von den Kandidaten wissen, wie sie zu der immer extremer werdenden Problematik stehen.
Ingrid Müller wies u. a. am Beispiel eines Mitglieds des Ortsverbandes nach, dass wir von der Rentengerechtigkeit weit entfernt sind. Die aktuellen Beispiele für den Sozialabbau bei älteren und behinderten Bürgern sind ja allen bekannt.
Landrätin Birgit Keller fand die Aktion und das Engagement für ältere und behinderte Menschen gut und bekräftigte den Ortsverband dran zu bleiben. Sie werde diese Initiativen jederzeit unterstützen.
Dr. Schönfelder konnte einiges aus seinen Erfahrungen in Nordhausen berichten und machte keinen Hehl daraus, dass es trotz manch langjähriger Erfahrungen noch viele Probleme gäbe. Das erfordere das gemeinschaftliche Engagement. Gemeinderatsmitglieder übersetzte das auf die Probleme in Ilfeld und der Harzgemeinde und meinte, dass viel Initiative gefragt sei und da die Initiative des VdK gerade recht komme.
Der Worte genug gewechselt, jetzt wollen wir Taten sehen heißt es so schön. Ja Taten sind erforderlich, um zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu kommen!
Manfred Müller





