Kommentare
Pe_rle
08.05.2013, 14:39 Uhr
man will nicht
es wird genügend Geld für Sinnlose Sachen ausgegeben. Nur wichtiges wird nicht erledigt.
Und wenn Mücke nein sagt, wird Grund schon gar nichts erreichen. Außerdem liegen Mackenrode und Holbach nicht im Eichsfeld
Retupmoc
08.05.2013, 15:06 Uhr
Erst wenn
jedes Kuhkaff und jedes Gehöft seine eigene Umfahrung haben, werden wir merken, das wir weiteren Grund und Boden versiegelt haben. Straßen kann man nicht essen und trinken.
Wechsunger
08.05.2013, 20:28 Uhr
Retupmoc
1. Kuhkaff - das ist ja wohl eine absolute
Frechheit !
2. Ich hoffe, daß sie nicht täglich als Pendler diese Strecke fahren müssen!
3. Diesen Kommentar würde ich mir von Angesicht zu Angesicht zu den Anwohnern der betroffenen Dörfer ( Kuhkaffs ) wünschen.
Aber soweit reicht ihr Mut ja dann doch nicht...
NDHler
08.05.2013, 22:08 Uhr
@Wechsunger
Volle Zustimmung!
Harzer00
09.05.2013, 10:57 Uhr
B 243 liegt halt nicht im Eichsfeld
Es muss heißen, erst wenn im Eichsfeld jedes Kuhkaff eine Umgehungsstraße und neue asphaltierte Wirtschaftswege bekommen hat, werden im Landkreis Nordhausen auch die wichtigen Bundesstraßen ausgebaut. Bis dahin freuen wir uns auf neue Wahlversprechen von Herrn Grund und wählen ihn dann auch dafür.
Einen schönen Vatertag
-Insider-
09.05.2013, 16:26 Uhr
ich
fahre die strecke recht oft und muss sagen, dass es für die anwohner dringend eine lösung geben muss.
als autofahrer ist es mir aber ehrlich gesagt egal - ob da nun noch 5 50er zonen sind und die wege dazwischen stets und ständig auf 70,80,60 und weiß der teufel reduziert sind (ja, ja...unfallverhütung) oder die ortsdurchfahrung wegfällt...
Reality
09.05.2013, 18:47 Uhr
B243 vs. Eichsfeld???
Per_le und mw1992, was hat denn der Landkreis Eichsfeld mit dem Straßenbau im Landkreis Nordhausen zu tun. Sicherlich ist Ihnen entgangen, das seit 2009 der Ministerpräsident(in) des Freistaates Thüringen nicht mehr im Eichsfeld sondern im Lkr. Weimar wohnt, und das darüber hinaus außer Herrn Reinholz (der ja eigentlich seinen Wahlkreis im Lkr. Gotha hat) kein einziger Minister der Landesregierung mehr aus dem Lkr. EIC bzw. NDH kommt!!! Ihre Aussage muss also richtg heißen: leider liegt die B 243 nicht im Lkr. Weimar!!! Für die "Regierigen" im Erfurter Landtag endet Thüringen nördlich von Erfurt! siehe Ausbau B 4 von NDH nach EF, Umgehung der B 4 für NSW und Ilfeld usw. usw. usw.
Pe_rle
09.05.2013, 23:29 Uhr
Reality
ich wollte damit sagen, wenn die 243 im Eichsfeld gelegen hätte wäre sie schon saniert gewesen.
Eigendlich auch egal ,LK Nordhausen ist eh ein verlorenes Kind in Thüringen.
Ich wäre dafür, wir suchen uns ein neues Bundesland, aber die Politiker die jetzt hier regieren lassen wir hier.
Harzer_Wolf
10.05.2013, 09:06 Uhr
Planungen
Auch ich bin nicht dafür, jedes Dorf mit einer Umfahrung zu beglücken. Zwar wird der Dorfkern durch den Verkehr entlastet, trotzdem werden neue Flächen versiegelt, Ackerböden vernichtet und die Anzahl der zu fahrenden Kilometer durch die Pendler erhöht. Das führt effektiv zu größerer Luft - und Emmissionsbelastung. Und ich sage Ihnen voraus, das diese Emissionen auch in die dann etwas ruhiger liegenden Gärten fliegen werden. Nur ein Argument. Ich hätte noch mehrere. Wichtiger als diese ganzen Umfahrungen wäre es, denn LKW - Verkehr drastisch zu kürzen ( von der Straße auf die Schiene ) und die Pendlerfahrten einzuschränken, in dem die Politik hier vernünftig bezahlte Arbeitsplätze schafft.
andreas66
10.05.2013, 09:09 Uhr
Hallo @Reality,
das zuständige Strassenbauamt hat seinen Sitz im Eichsfeld, glaube Leinefelde und das schon zu DDR-Zeiten. Dort wird entschieden, welche Strassen in Nordthüringen gebaut oder saniert werden dürfen.Da wird nun schon seit Jahrzehnten erstmal vor der eigenen Haustür gekehrt.
Bodo Schwarzberg
12.05.2013, 00:02 Uhr
Weniger LKW statt neuer Straßen!
Ich kann die Leute in Günzerode und Holbach schon verstehen, wenn sie sagen, wir wollen weniger Straßenverlkehr durch unsere Ortschaften. Nicht verstehen aber kann ich die kurzsichtige Forderung nach Umgehungsstraßen. Kurzsichtig ist diese deswegen, weil wir damit nur ein einziges winziges Vorortproblem lösen. Die Auswirkungen des ständig steigenden LKW-Verkehrs insgesamt hingegen, werden ignoriert: Eine Auswirkung sind die zunehmenden Straßenschäden, deren Beseitigung kaum noch zu finanzieren ist. Und dann steht da auch noch der Giga-Liner in den Startlöchern. Weitere Auswirkungen sind der steigende CO2-Ausstoß der LKW-Flotte, der Ressourcenverbrauch für die Herstellung der LKW, die Notwendigkeit, immer neue Autohöfe zu bauen und damit noch mehr zu Fläche versiegeln und schließlich die Gefahr sehr schwerer Unfälle. Vielfach wird in den LKW sinnloses Zeug transportiert, Material, das niemand wirklich braucht oder das sinnlos von A nach B gefahren wird, weil an B billiger produziert werden kann, als in A. Intelligente Konzepte zur Verhinderung des LKW-Verkehrs sind gefragt und nicht neue Straßen. Die Verkehrspolitiker mehrerer Regierungen haben komplett versagt und sind wie meist, vor den Lobbyisten eingegknickt. Indem der Bürger kurzsichtig Umgehungsstraßen fordert, fördert er die hemmmungslose Zerstörung unseres Planeten und er unterstützt die Amigo-Mentalität zwischen Politik und Wirtschaft.
Altstädter
12.05.2013, 12:53 Uhr
Das Land hat kein Geld und schuld sind die LKW.
Oder wie soll ich das nach den Kommentaren hier verstehen?
Ich bin LKW-Fahrer in einer Firma im Lk Osterode/Harz und fahre die B243 ständig, weil sie als Verbindung zwischen unseren Kunden dient. Ich muß ehrlich sagen, dass mir beim durchfahren der Orschaften Günzerode, Hohlbach und Mackenrode meist durch den Kopf geht, wie die Anwohner die Belastungen ertragen. Allerdings ist dieses Problem nicht erst seit einigen Tagen, sondern schon länger. Die B243 ist nicht nur eine Bundesstraße, sondern ist vielmehr eine Hauptverkehrsachse Norddeutschland/Nordsee - Mitteldeutschland/Thüringen - Bayern, was auch durch den Bau der A38 und A71 begünstigt wurde. Auch niedersächsichser Seite ist man am Ausbau bis zur Landesgrenze Thüringen schon weit fortgeschritten, so dass die Bundesstraße fast durchgehend von der A7 bis zur Landesgrenze bald als Kraftfahrstraße genutzt werden kann, was den Verkehr auf der thüringer Seite auch noch verstärken wird. Ich bin der Meinung, dass sich hier die Länder Niedersachsen und Thüringen hätten besser absprechen müssen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Dies hat man leider versäumt und nun ist plötzlich das Problem da.
Übrigens ist nicht nur der LKW-Verkehr in den letzten Jahren gestiegen, sondern der gesamte Verkehr. Da heißt es immer: Güter gehören auf die Bahn. Wenn ich so mit dem LKW fahre und sehe in den meistens PKW´s immer nur eine Person sitzen, frage ich mich jedes mal, warum fahren die denn nicht mit der Bahn oder mit dem Bus? Wenn beispielsweise 30 Personen zur Arbeit nach Herzberg, Osterode, oder Bad Lauterberg müssen und jeder fährt mit seinem eingenen Auto, wird hier mehr CO2 produziert, wie wenn die 30 Leute mit dem Bus oder der Bahn fahren würden. Warum wird denn nicht mal in die Richtung gedacht und angepackt und immer nur auf dem LKW-Verkehr rum gehackt?
Den Beitrag von Herrn Bodo Schwarzenberg find ich derb daneben. Woher wollen sie wissen, ob die Ladung der LKW´s sinnlos ist? Sinnloser als die Ware auf den LKW´s ist eher Ihr Beitrag, vielleicht sollten Sie sich vorher erstmal genauer informieren, über dass, was Sie hier schreiben. Es gibt mit Sicherheit Produkte oder Waren, die während der Herstellung auch über längere Distanzen transportiert werden, weil der eine Arbeitschritt an Ort B billiger ist als an Ort A. Solche Aktionen werden nur gemacht, weil es der Endverbraucher so wünscht und Endverbraucher sind wir alle.
Giga-Liner sind nicht in den Startlöcher, sondern fahren in einem Großversuch in einigen Bundesländern schon, auch in Thüringen. Das die Giga-Liner die Straßen noch mehr beschädigen, ist quatsch, denn die LKW haben nur mehr Ladefläche, aber nicht mehr Nutzlast. Da der Giga-Liner 2-3 Achsen mehr hat, verteilt sich das Gewicht mehr, d.h., dass jedes Rad weniger belastet wird, als bei einem normalen Sattel- oder Gliederzug. Hinzu kommt noch, dass mehr transportiert werden kann und der CO2-Ausstoß nicht weiter steigt. Als Vergleich möchte ich noch bringen, dass 1 Giga-Liner die Ladefläche von 1,5 Sattelzügen besitzt. Wenn ich statt 3 Sattelzügen nur 2 Giga-Liner nehme, habe ich einen LKW gespart und demzufolge auch CO2 eingespart.
Seit dem in Deutschland die LKW-Maut auf Autobahnen eingeführt wurde, wurde viele Bundesstraßen (die auch vorher schon Hauptverkehrsachsen waren) für den LKW-Durchgangsverkehr gesperrt, so dass längere Strecken in Kauf genommen werden mussten und dadurch eben auch Mehrkosten entstanden sind. Was denken Sie alle denn jetzt, wer die Mehrkosten am Ende bezahlt? Natürlich der kleine dumme Normalbürger beim Einkauf an der Kasse des Supermarktes.
Wenn der Staat die Einnahmen aus der LKW-Maut auch dem Straßenbau zu gute kommen lassen würde, wäre auch die Finanzierung der Ortsumgehungen der besagten Ortschaften kein Problem und auch die Straßenunterhaltung würde besser laufen. Aber leider werden die Maut-Einnahmen getrittelt, wovon 1/3 zum Ausgleich der Rentenkasse genutzt wird, 1/3 geht an die Deutsche Bahn und das letzte drittel geht in die Straßenunterhaltung. Lediglich im Jahr 2012 gingen die gesamten Einnahmen in die Straßenunterhaltung.
Und, sind die LKW immer noch die Sündenböcke?
Ich hoffe, ich habe jetzt mal ein bisschen Licht ins dunkel gebracht.
Grüße
suedharzer
12.05.2013, 14:42 Uhr
guter Beitrag Altstädter
aber wenn Sie glauben mit Sachlichkeit und guten Argumenten B.S. überzeugen zu können, liegen Sie leider gaaaanz falsch. Warten Sie ab, denn alles was Sie in Ihrem LKW transportieren brauchen wir nämlich gar nicht. Die meisten Sachen sind überdies noch böse weil aus Plaste gefertigt, aus Holz geschnitzt geht doch auch. Apropo Holz, wären wir nicht vom Baum geklettert, bräuchten wir auch keine Gorotex-Schuhe, die Sie unnützerweise bestimmt auch schon mal über die B243 "geschmuggelt" haben... Wie konnten Sie nur?
Zukunft
12.05.2013, 16:04 Uhr
Transport
Das durch LKW , s nicht nur lebenswichtige Dinge transportiert werden ist unstrittig. Was in die Maerkte geliefert wird entscheiden die Firmenbesitzer. Es werden Konsumgueter und Lebensmittel transportiert die tatsaechlich keiner braucht. Betrachtet man nur die 100 verschiedenen Joghurts , die Grund Substanz ist immer gleich nur werden verschiedene Aromen und Geschmacksverstaerker untergemischt und schon ist ein neuer Jogurt geboren. Die LKW Fahrer sind aber nicht an an denvielen Transporten schuld.
Retupmoc
13.05.2013, 09:25 Uhr
Der typische LKW-Fahrer-Comment
Lieber Altstädter, da ist er - der typische LKW-Fahrer-Kommentar. Und natürlich ist es auch legitim so zu argumentieren, denn es hängt ja ihr Arbeitsplatz dran. Und das ist wohl für jeden wichtig.
Nur Ihre Argumente ziehen nicht ganz. Ich weiß nicht, was Sie transportieren und für welche Firma Sie arbeiten. Ich weiß nicht, ob deren Produkte gebraucht werden. Das haben Sie nicht geschrieben. Was ich aber weiß, und damit hat Herr Schwarzberg völlig Recht, ist, das es eine Unmenge sinnloser Transporte gibt. Wozu muß man Joghurt aus Bayern rankarren, wenn es auch in Thüringen und Sachsen solche Firmen gibt? Wozu peruanischen Spargel, wenn der aus Kutzleben oder Gebesee besser schmeckt? Ja - es ist Wettbewerb und die Kuhmolkefirma aus Bayern möchte auch in Holbach ein paar Scheiben Butter verkaufen. Aber das ist halt Unsinn. Jedenfalls verkehrstechnisch. Und das Sie PKW sehen, die in Richtung Herzberg fahren und nur eine Person drin sitzt ist auch einfach zu erklären. Selbst wenn 4 Personen aus einem Ort in Herzberg arbeiten würden, könnte man nicht zusammen fahren. Person 1 hat vielleicht um 16 Uhr Feierabend, Person 2 erst um 19 Uhr. Soll jetzt Person 1 drei Stunden in Herzberg warten? Und über den öffentlichen Nahverkehr müssen wir uns auch nicht unterhalten. Versuchen Sie zum Beispiel einmal, wenn Sie in Herzberg nis 19 Uhr gearbeitet haben, noch mit Bus und Bahn sagen wir mal nach Hermannsacker zu kommen. Da sage ich aber nur HAHAHA! Und mal unter uns, sehr geehrter LKW - Fahrer ... wer knallt den mehr Emissionen in die Luft. Der PKW oder der LKW. Und wer ist lauter, wenn er durch die Orte fährt? Und wer zerstört durch sein Gewicht mehr die Straßen? Richtigerweise muß man allerdings auch zugeben, das es PKW-Fahrer gibt, die sogar zum Bäcker fahren um frische Brötchen zu holen, und wenn es nur 200 m von der Wohnung entfernt ist. Diese Bequemlichkeit ist auch nicht tragbar.
Meiner Meinung gehört eine LKW - Maut zur Bundesstraße. Dann wird es auch weniger Verkehr. Ich kann Herrn Schwarzberg daher nur zustimmen.
Im Endeffekt sind wir als Verbraucher ja selbst mit an dieser Misere schuld. Warum kaufen wir den Joghurt aus Bayern oder den Spargel aus Peru. Setzen wir mehr auf einheimische Produkte. Dann lohnt es sich nicht mehr für die Unternehmen ihre Produkte von A nach B zu karren. Das kostet dann nämlich Profit.
Conliner
13.05.2013, 19:30 Uhr
Mal wieder der LKW
Werter Herr Schwarzenberg, moderne LKW stoßen fast 90% weniger Schadstoffe aus als noch vor 15 Jahren. Zur Zeit ist die Schadstoffnorm E6 für alle Neufahrzeuge vorgeschrieben. In einem Experiment der Uni Tübingen und von Mercedes Benz wurde ein LKW mit eben dieser Norm in Stuttgart getestet. Das Ergebnis war das er die Luft/Abgase sauberer wieder in die Umwelt entlassen hat als er sie angesaugt hat. Die Zeiten wo schwarze Rußwolken ausgestoßen wurden sind längst vorbei. Das viele Waren in ihren Augen unnütz transportiert werden ist nicht die Schuld der LKW sondern die der Konsumenten. Sowohl ihre wie auch meine. Sie wollen immer das sämtliche Güter per Bahn transportiert werden, aber warum ist dann die DB AG der größte europäische Strassenspediteur? Glauben die etwa nicht daran das die Bahn das Allheilmittel ist?
Genauso die Beschädigung des Straßennetzes die angeprangert wird. Würde die LKW-Maut die auf Autobahnen sowie auch auf manchen Bundesstrassen erhoben wird in Verbindung mit KFZ- und Mineralölsteuer zu 100% in die Infrastruktur fließen könnten sie auf vergoldeten Strassen fahren.
Das setzen auf einheimische Produkte ist auch nicht die definitive Lösung. Bei manchen Produkten,wie der von ihnen angesprochene Spargel, mag das eventuell funktionieren aber bei anderen Waren sieht es dort sehr schlecht aus. Waren des täglichen Bedarfs, Kleidung, Benzin oder einfach nur die Post. Vor zwei oder drei Jahren haben in Frankreich die Tankwagenfahrer für eine Woche gestreikt.
Nach 2-3 Tagen saßen die Tankstellen auf dem trockenen. Genauso wäre es auch mit anderen Waren wenn in Deutschland sich für eine Woche kein Rad drehen würde. Ich möchte sie dann gerne mal sehen wie sie im Landkreis oder im Freistaat umherfahren um Lebensmittel zu besorgen und dann feststellen müssen das es nicht möglich ist da kein Sprit mehr da ist. Leider ist das nur ein Traum, schade.
altmeister
13.05.2013, 21:05 Uhr
Ja, wenn...
wir wieder alle in Tierfelle gehüllt (obwohl das ja aus Tierschutzgründen auch nicht geht) rumlaufen, Würmer, Kräuter und anderes aufgefundenes essen, uns um das Lagerfeuer auf Laubhaufen in Höhlen betten (Lagerfeuer geht ja auch nicht, gibt ja sonst die Klimakatastrophe), dann ist der LKW-, PKW- und was weiß ich noch-Verkehr Geschichte. Dann brauchen wir uns auch um regenerative Energie keine Gedanken mehr zu machen und schneller als ein Mensch rennt sind wir auch nicht mehr unterwegs, da hat sich auch das 120 km/h Gefasel erledigt.
Warum wird von Mitmenschen, die in Wanderkleidung Made in Asien durch die Gegend laufen gegen den Transport solcher oder aller anderen Waren gewettert, dieses auch noch auf in Asien hergestellten und auf langen Transportwegen herangeschafften elektronischen Geräten, welche auch noch Strom verbrauchen?
Weil nur die Anderen ganz böse Umweltsünder sind!
Ich kann jeden Mitbürger an einer solchen Verkehrsader verstehen, wenn der Wunsch nach einer Ortsumgehung besteht. Warum sollen Menschen nicht auch das Recht haben geschützt zu werden?
NDHler
14.05.2013, 07:21 Uhr
Nur mal so zur Info,
"Der Kohlenstoffdioxid-Anteil in der Erdatmosphäre war im Verlauf der Erdgeschichte beträchtlichen Schwankungen unterworfen, die verschiedene biologische, chemische und physikalische Ursachen haben. Vor 500 Millionen Jahren war die Kohlenstoffdioxid-Konzentration circa 20-fach höher als in der heutigen Zeit." (Zitat aus Wikipedia)
Und das ohne Strassenverkehr geschweige denn LKWs! Hat vielleicht doch alles ganz natürliche Ursachen.
Harzer_Wolf
14.05.2013, 08:56 Uhr
Ausgespielt
Da wird also nun die neueste Katze durchs Dorf getrieben ( oder hieß das Sau? ). Und man spielt Dorfbewohner gegen LKW - Fahrer gegeneinander aus. Nächste Woche sind es dann wieder die ALG-Empfänger gegen die Niedriglohnleute.
Beide Seiten haben Recht. Diejenigen die eine Ortsumfahrung möchten und die LKW - Fahrer, die ihren Arbeitsplatz behalten möchten. Fragen wir mal, wer das finanziert, in dieser Republica Banana?
Es ist weder Geld da für die Ortsumfahrungen, noch kann man etwas für die Umwelt tun und die LKW - Fahrten einshränken. Das kostet dann auch mehr - z. B. wenn Fahrer arbeitslos werden oder Firmen pleite gehen.
Hört auf zu streiten!
Harzer00
17.05.2013, 14:53 Uhr
noch einmal 20 Jahre für den Bau der B 243????
"Im nächsten Schritt werden wir uns nun an unseren Bundestagsabgeordneten Manfred Grund wenden und ihn um Unterstützung in Berlin für den zügigen Weiterbau der B 243 n bitten", schreibt unsere Landrätin. Dazu passt doch die heutige MDR-Meldung:
"Die Bundesregierung hat nochmals erklärt, dass die Ortsumfahrungen für Mühlhausen und Kallmerode im Zuge der Bundesstraße 247 zu den insgesamt neun wichtigen Vorhaben in Thüringen gehören, das aber derzeit kein Geld dafür da ist. Das hat der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund getwittert."
Somit wissen wir zumindest schon mal, dass die Eichsfelder Bauvorhaben wieder zu den wichtigsten Ortsumfahrungen gehören. Ob dies wohl auch für die B 243 gilt, könnte uns doch die Landrätin oder Herr Grund einfach beantworten. Wenn nicht, dann dauert der Neubau bei uns wieder 20 Jahre....
NDHler
17.05.2013, 16:58 Uhr
20 Jahre werden nicht reichen
M. Grund hat sich im Eichsfeld viel vorgenommen, dass zieht der jetzt auch durch! Man sieht es doch am bestehenden Baurecht für Mackenrode, wenn man wollte könnte man dort schon bauen. Tut man aber nicht weil man genau weiß, dass der Rest vor 2020 sowieso nicht gebaut wird.
Das B steht für Bundesstraße
Googlet einfach mal Fernstraßenausbaugesetz oder Bundesverkehrswegeplan. Da kann ein Herr Grund nicht einfach daherlaufen und sagen "Eichsfeld zu erst". Er kann sich einssetzen, entscheiden tun das ganz andere Leute auf Bundesebene. Hört doch einfach mal mit der Opferrolle für Nordhausen auf.
Schaut euch mal Orte wie Greußen oder Orte im Thüringer Kernland (Thüringer Wald) an und vergleicht das mal mit Nordhausen.
So schlecht schneiden wir da nicht ab.
Oder in SA im Harz abseits der Touristenschwerpunkte.
Ich wünsche ALLEN , ob in Günzerode, Kalmerode oder sonstwo ihre Umfahrungen. Ich kann den Ärger gut verstehen.
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