eic kyf msh nnz uhz tv nt
Fr, 19:14 Uhr
03.05.2013

Rot-Weiß bei den Blau-Weißen

Zum dritten Spiel innerhalb von acht Tagen muss der FSV Wacker 90 Nordhausen am Sonntag um 13.30 Uhr im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark gegen die U23-Auswahl der Landeshauptstädter vom FC Rot-Weiß Erfurt auf den Rasen laufen...


Vier Punkte aus den beiden letzten Begegnungen hat Wacker geholt. Bei der U23 in Jena wurde unsere Mannschaft nach ihrem 3:0-Erfolg über den grünen Klee gelobt. „Das Gastspiel von Aufstiegsaspirant Nordhausen war eine Lehrvorführung“, schreibt Ralph-Peter Palitzsch in einer Thüringer Zeitung. Der Carl-Zeiss-Trainer und Ex-Nationalspieler der DDR, Lothar Kurbjuweit, lobte uns mit diesen Worten: „So hat uns hier noch keiner vorgeführt, was Tempo, Passspiel und Zweikampfführung betrifft.“

Ein 1:1 im Heimspiel gegen den Aufstiegsmitfavoriten SSV Markranstädt, der von einem weiteren Ex-Internationalen trainiert wird, Jürgen Raab, folgte am 1. Mai. Eine richtige und endgültige Wertung ist wohl erst nach dem 30. Spieltag möglich. Mancher beklagt zwei verlorene Punkte, da ja nach Chancen, vor allem als zweimal zwei Mann allein vor dem SSV-Torwart auftauchten, mehr drin war. Andererseits haben wir den Abstand zum Tabellenzweiten halten können und sind noch in der Vorhand.

Umso wichtiger erscheint es am Sonntag, keine weiteren Gastgeschenke zu verteilen. Eine alte Weisheit lautet nämlich auch: Wer hoch will, muss zu Hause erfolgreich spielen. Das ist auch das Ziel von Jörg Goslar und seinen Männern gegen Erfurt II. Der FC Rot-Weiß hat im April bis auf das 2:0 über Jena II alle vier weiteren Spiele verloren, zuletzt aber am Mittwoch den VfB Fortuna Chemnitz 3:1 bezwungen. Das ist das gleiche Ergebnis, mit dem wir vor drei Wochen von den Fortunen heimkehrten.
2:1 im Hinspiel (Foto: Verkouter/Liedke)
2:1 im Hinspiel (Foto: Verkouter/Liedke)
2:1 im Hinspiel (Foto: Verkouter/Liedke)
Das Hinspiel war eine recht enge Kiste, nicht nur im „Gästekäfig“, aus dem die drei Bilder von Michael Liedke stammen. Erst in der letzten Minute erlöste Jan Löhmannsröben die Wackeren mit seinem Treffer zum 2:1-Sieg. Inzwischen hat er sich zum torhungrigen Akteur entwickelt und es ist gut, dass er nach seiner Zwangspause wieder in den Kader rückt, der eigentlich für ein gutes und erfolgreiches Spiel garantieren sollte. Nach der dummen Roten Karte für Sebastian Hauck im Eifer des Gefechts wird uns dieser Stürmer einige Zeit fehlen.

Der Freistoß führt zum Siegtreffer (Foto: Verkouter) Der Freistoß führt zum Siegtreffer (Foto: Verkouter)

Kapitän Pascal Biank (Bild: Vor seinem Freistoß gegen Aue, der zum Sieg führte), war in zwei Spielen hintereinander erfolgreich - dabei zuletzt mit dem 333. Wackertor in der Oberliga-Historie -, wünscht seinen Stürmerkollegen wieder mehr Treffsicherheit: „Natürlich ist es am Ende egal, wer die Tore schießt, auch bei Charlie Tunc wird das wieder klappen. Auf jeden Fall haben wir ein hartes Restprogramm. Zunächst zählt deshalb der kommende Sonntag und da bin ich optimistisch mit unserer Erfurter Fraktion in den eigenen Reihen.“

Mit ähnlicher Unterstützung von den Zuschauerrängen (warum eigentlich nicht wieder diese stattliche Zahl?) im Rücken wie am 1. Mai sollte ein Erfolg über die Erfurter möglich sein. Außerdem haben unsere Fans neben ihrem sportlichen Ansporn für die eigene Elf auch ein Gespür für einen guten sozialen Zweck bewiesen. Erneut geht von jeder verkauften Karte ein Euro an die Brandgeschädigten aus dem Altentor. Damit ruft der Verein die Nordhäuser nochmals auf, sich am Sonntag im AKS zu zeigen und bedankt sich bereits jetzt für die Hilfe.

Morgen um 15 Uhr spielt die Wacker-Reserve in Langensalza beim Vierten der Tabelle, dem FSV Preußen, der sechs Punkte hinter den Nordhäusern liegt und ebenfalls eine respektable positive Tordifferenz von 30 Treffern aufweist. Preußen stellt zurzeit das zweitbeste Heimteam, Wacker II rangiert in der Auswärtstabelle auf Platz zwei und seit vier Spielen ungeschlagen, Langensalza hat zu Hause seit Anfang Oktober keinen Punkt eingebüßt. Den Hinspielerfolg sicherte Eike Noparliks Treffer zum 1:0.
Klaus Verkouter
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
geloescht.20220913
03.05.2013, 23:10 Uhr
Nichts zu holen
Wie man hört, nehmen die Buchmacher keine Wetten mehr darauf an, dass Wacker nicht mehr als 1 Tor zu Hause schießt...!
andreas66
04.05.2013, 12:41 Uhr
Alles...
gut und schön. Wacker muss diesmal auf die 2. Halbzeit achten und nicht den Fehler machen, sich auf einem 1:0- Vorsprung ausruhen. Das dies in die Hosen gehen kann, hat das Spiel am Mittwoch ja gezeigt. Eine alte Weisheit sagt "Ein Spiel dauert immer 90 Minuten".
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)