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Di, 13:39 Uhr
30.04.2013

Auf in den AKS

Mit großer Spannung erwarten wir das Topspiel unseres FSV Wacker 90 Nordhausen gegen den SSV Markranstädt am 1. Mai im Albert-Kuntz-Sportpark. Ab 14 Uhr geht es hoffentlich vor großer Kulisse vielleicht schon um sehr viel...


Die Trainer Jürgen Raab aus Markranstädt und Damian Halata aus Bautzen haben offensichtlich eine gehörige Portion Respekt vor den Nordhäuser Kickern, sind sie doch fast Dauerbeobachter bei den Spielen der Goslar-Schützlinge. Ob sich das beim SSV gelohnt hat, wird sich schon Mittwoch zeigen, wenn der gegenwärtige Tabellenzweite, der seit zwölf Spieltagen ungeschlagen ist, beim derzeitigen Ersten zum Nachholpunktspiel der 17. Runde antritt.

Das Wacker-Präsidium, unsere Mannschaft und die vielen Anhänger des Nordhäuser Fußballs freuen sich auf diese Begegnung, da sie möglicherweise schon eine wichtige Weiche stellen kann, wohin der Oberligafußball in den nächsten Wochen rollt, obwohl es natürlich noch viel zu früh ist, egal wie die Partie ausgehen wird, über das Saisonende zu spekulieren; denn mindestens drei Vereine rechnen sich noch den Staffelsieg aus.

Der 24. Spieltag verlief für beide Mannschaften mit unterschiedlichen Ausgängen. Während sich unsere Männer beim sicheren 3:0-Auswärtserfolg über die heimstarke U23-Mannschaft in Jena trotz widriger äußerer Bedingungen sichtlich freuten und damit drei Siege hintereinander einfahren konnten, mussten die Kicker von SSV Markranstädt mit einem für sie sicher unbefriedigenden 1:1 vom VfB Fortuna Chemnitz heimkehren, wo wir vor zwei Wochen 3:1 gewannen. Das bedeutete gleichzeitig, dass die Gäste wieder einen Punkt hinter unserer Vertretung zurückliegen und sie Mittwoch eindeutig im Zugzwang sind.

In Chemnitz war der SSV die dominierende Vertretung, machte aber nur in der Anfangsphase aus den dann noch folgenden vielen Chancen die 1:0-Führung. Nach dem eher zufälligen Ausgleich hätte Fortuna sogar durch einen Elfmeter in Front gehen können, doch Markranstädts Torwart Berger verhinderte mit seiner Parade eine noch größere Überraschung.

„Aufgrund des Chancenverhältnisses sind das zwei Punkte, die am Ende unglücklich liegengelassen worden sind. Und somit muss im Spiel am Mittwoch gegen Nordhausen unbedingt ein Sieg her“, wird auf der SSV-Homepage gefordert.

Der Anspruch der Gäste besteht im Regionalligaaufstieg. Die zahlreichen Zugänge in der Winterpause (Christopher Lehmann, Lukas Schut, Ondrej Brusch, Tom Berger, Robert Zickert, Sebastian Huke und Marek Gancarczyk) zeigen die Ambitionen des Vereins im Kampf um den Aufstieg. Auch ein erfahrenes Trainerteam um Jürgen Raab und eine solide finanzielle Basis schüren diese Hoffnung.

Tor durch Robert Stark in Jena (Foto: Klaus Verkouter) Tor durch Robert Stark in Jena (Foto: Klaus Verkouter) Wacker muss den Ausfall von Jan Löhmannsröben verkraften, der eine für die Beobachter der Partie völlig unverständliche Gelbe Karte in Jena vom ansonsten überzeugenden sächsischen Schiedsrichter in Empfang nehmen durfte und pausieren wird. „Andere Akteure werden das ausgleichen und in den Griff bekommen“, verspricht Trainer Jörg Goslar. Immerhin hat Wacker dreizehn verschiedene Torschützen Zuletzt trafen neben Jan Löhmannsröben auch Robert Stark (Bild Kopfball) und Pascal Biank – und auch ein Charlie Tunc will wieder treffen.

Neben dem sportlichen Aspekt verdient auch die Wacker-Geste Respekt, dass am Mittwoch und im folgenden Punktspiel gegen Rot-Weiß Erfurt II von den Zuschauereinnahmen pro verkaufter Karte ein Euro für die 16 Geschädigten der Brandkatastrophe in der Nordhäuser Altstadt vom letzten Wochenende gespendet werden, wie uns Präsident Nico Kleofas wissen ließ. Auch hier sind also die Fans gefragt, mit ihrem Kommen in den Albert-Kuntz-Sportpark ihren Anteil zu leisten – für Opfer und für die Mannschaft.
Klaus Verkouter
Autor: red

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