eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 14:55 Uhr
17.04.2013

nnz-Galerie: KU-BI-BO

Sie wissen nicht, was sich hinter "KU-BI-BO" versteckt? Dann werden wir Sie aufklären. Mit ein wenig Text und vor allem vielen Bildern aus dem Innenleben eines Klotzes aus Glas und Beton...


Es ist die Kulturbibliothek, die heute von der nnz und einigen ehemaligen Kommunalpolitikern wie Bodo Reitzig oder Klaus Hummitzsch, besichtigt wurde. Geführt wurde die kleine Delegation von Sabine Och und Kulturdezernentin Hannelore Haase.

Vor den Bildern zu den Fakten: Das Bau hat eine Gesamtfläche von 5.000 Quadratmeter, davon entfallen 1.800 auf die Tiefgarage mit 70 Stellplätzen, die eigentliche Bibliothek über drei Ebenen mit 1.500 Quadratmeter und einem multifunktionalen Bereich mit einer Größe von 560 Quadratmeter.

Insgesamt sollen nach der Fertigstellung rund 68.000 Medien in der neuen Bibliothek etabliert werden. Am alten Standort sind es knapp 60.000.

Kosten soll der Bau dem gemeinen Steuerzahler 13,4 Millionen Euro. Das sei der Stand Mitte vergangenen Jahres, sagte Sabine Och, aktuelle Zahlen würden nicht vorliegen. Nach Schätzungen der nnz könnte die Gesamtsumme jenseits der 15 Millionen Euro liegen.
Rundgang (Foto: nnz)
Rundgang (Foto: nnz)
Rundgang: Blick in den Eingangs- und Garderobenbereich (Foto: nnz)
Rundgang: Kalbelwirrwarr (Foto: nnz)
Rundgang: Aufgang zur 1. Etage der Bibliothek (Foto: nnz)
Rundgang: Atrium wird lichtdurchflutet (Foto: nnz)
Rundgang: Aufgang zur ersten Etage (Foto: nnz)
Rundgang: Kommandostand? (Foto: nnz)
Rundgang. Blick zum Ratssaal (Foto: nnz)
Rundgang (Foto: nnz)
Rundgang (Foto: nnz)
Rundgang: Bibliothek - 1. Etage (Foto: nnz)
Rundgang: Gerüste innen (Foto: nnz)
Rundgang: Ratssaal (Foto: nnz)
Rundgang: Fenster des Ratssaals (Foto: nnz)
Rundgang: Ratssaal (Foto: nnz)
Rundgang: Lichtgang neben dem Ratssaal (Foto: nnz)
Rundgang: Blick auf Fassade des Rats- und Bürgersaals (Foto: nnz)
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Psychoanalytiker
17.04.2013, 16:46 Uhr
Wunder gibt es immer wieder
Die Fotos zeigen eindrucksvoll die Schönheit dieses neuen Bau´s zu Nordhausen.
Architektonisch erinnert mich die KU-BI-NO an so manche Gaststättenbauten aus DDR-Zeiten (z.B in Berlin oder Dresden) die den älteren Menschen noch unter der Bezeichnung "Dreckiger Löffel" bekannt sein dürften. Diese Vierkanthäuser aus Beton waren ähnlich schön wie unser neuer Traumbau hinter dem Rathaus.
I.H.
17.04.2013, 18:20 Uhr
Bitte Keine Kritik am Gropius-Stil
Vor achtzig Jahren war Bauhaus(Gropius)- Stil hoch modern. Viel Ecken, viel Kanten, viel Beton, viel Glas, viel Würfel waren absolut hipp. Für fünfzehn Mille ist das Ding ein alsolutes Schnäppchen!

(Als ich damals beim Komiss war hatten wir was ähnlich Schönes. Hieß unter uns Banausen damals umgangssprachlich "Fress-Würfel". Da kannten wir aber Gropius noch nicht.)
Psychoanalytiker
17.04.2013, 18:47 Uhr
Riese und Roland
Welchen Vorteil hat unser Roland (Kopie)
gegenüber dem Riesen am Lutherplatz?

Er braucht sich das Elend "KU-BI-BO" nicht ansehen
Wolfi65
17.04.2013, 19:06 Uhr
Super schön
Das Non plus Ultra ist endlich da. Nun kann man endlich das alte Rathaus abreißen, da der Kontrast zwischen beiden Bauten zu groß wäre und Touristen das vielleicht falsch interpretieren würden.

Schon schlimm genug, dass diese Touristen welche aus dem Harz sich nach NDH verirren wollen, in Zukunft im Bahnhof Eisfelder-Talmühle austeigen und in Busse weiter Richtung NDH fahren können, da die Gleise der HSB dort in Zukunft enden werden.

PS: Dreckige Löffel gibt es in der sozialen Marktwirtschaft nicht mehr, aber schöne Bauten auch nicht.
Pe_rle
17.04.2013, 20:18 Uhr
Baustil verfehlt
ich wohne jetzt 60 Jahre hier, aber solch einen häßlichen Bau hat Nordhausen nicht verdient. Und ich weiß, das ich selbigen nie betreten werde. So etwas neben ein schönes altes Rathaus zu setzen. Architekten und Verantwortliche setzen, 6.
Doerfler
18.04.2013, 22:39 Uhr
Endlich Weltklasse-Architektur in NDH!
Ich verstehe viele Nordhäuser nicht, die sich über diese zeitgemäße Architektur aufregen...

Nachdem in unserer Heimatstadt bisher nur eher "provinzieller" Baustil vorherrschte ist diese Südharz-Perle nun endlich auf dem Weg zur Architektur-Weltstadt!

Nach der gelungenen Platzierung kleinerer Objekte wie z.B.den neuen Häusern im Stile des Stupid-Kubismus an der Südseite der Hohekreuzstraße oder der vermurksten Adaption des Danziger Krantores in der Altendorfer Stiege 1 bekommt diese Stadt nun endlich eine Einkaufstempel-Fassade, die an die Jerusalemer Klagemauer erinnert und diesen Ku-Bi-Bo-Klotz, der mit seinen schießschartenähnlichen Fenstern für mein Empfinden irgendwie wie gewollt und nicht gekonnt aussieht.

Ich frage mich nur, wo diese Koryphäen von Architekten studiert haben - an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar bestimmt nicht, denn da wurde Wert auf Ästhetik gelegt und Walter Gropius und die anderen Bauhaus-Architekten dürften im Grabe rotieren...
alexa
19.04.2013, 13:37 Uhr
Nordhausen ist leider nicht reif für moderne Architektur
Die Vorkommentatoren haben es richtig erkannt, sie selbst und ein Großteil der Nordhäuser sind offensichtlich nicht reif für zeitlose und moderne Architektursprache. Am liebsten würden einige wohl wieder in Fachwerk bauen ... willkommen im Mittelalter! Dann bitte auch wieder mit der Pferdekutsche zum Einkaufen fahren.

Mir gefällt die Kulturbibliothek trotz Ihrer gewöhnungsbedürftigen Größe. Und wenn man mal ein bisschen genauer hinschaut, sieht man auch, dass die Fassade aus einem schönen Naturstein ist.

Wenn wir uns als Provinzsstadt nicht ganz abhängen wollen, dann bitte weiter so! Ich hoffe jedenfalls, dass das Gebäude gut genutzt wird.

Die Architektur-Nörgler können ja auch in der vergreisenden Altstadt von Wernigerode oder Quedlinburg cafe trinken!
altmeister
19.04.2013, 16:23 Uhr
Na sowas aber auch...
wenn also nur teures aus der Natur verarbeitet wird ist es also gleich schön. Aha.
Dass Ästhetik immer im Auge des Betrachters liegt ist bekannt, es kommt aber auch auf die Wechselwirkung mit dem Umfeld an. Da wirkt schon mächtig was, wenn auch für viele nicht im positiven Sinn.

Natürlich gibt es dann auch wieder die Befürworter, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht hat so mancher von denen sein Teil dazu getan oder verdient, damit alles so aussieht wie es ist. Da ist schon weniger Unvoreingenommenheit zu erwarten.
Wenn ich dann noch erfahre, was noch so alles, upps, übersehen wurde und noch teuer kommen kann...
Wehe, wehe wenn ich auf das Ende sehe! Nur, dass es in diesem Fall nicht die Verantwortlichen ausbaden müssen sondern wir alle.
Thomas Fichtner
19.04.2013, 18:39 Uhr
Das sind welche aus Weimar...
und wohl genau der moderne städtebauliche Stil der dort propagiert wird. Musste mich darüber auch erst belehren lassen.
Psychoanalytiker
21.04.2013, 12:51 Uhr
Wenn die Architekten aus Weimar sind ...
... hätten sie dieses grauenvolle Gebäude, das Nordhausens Stadtmitte aus meiner Sicht nur "versaut" und zum nahegelegenen alten Rathaus in keinster Weise passt, doch als Kulturtempel den Weimaranern anbieten sollen. Aber die hätten sicherlich abgelehnt. Weimar zeigt meist etwas mehr Geschmack. Das sieht man u.a. auch, wenn man die Bahnhofsvorplätze beider Städte vergleicht.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)