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Mo, 06:41 Uhr
08.04.2013

Handballer verlieren Heimspiel

In der Männer Thüringenliga konnten die Nordhäuser Handballer ihr Heimspiel gegen den HSV Ronneburg nicht gewinnen. Sie verloren die sehr robust geführten Partie durch eine desolate Vorstellung in der ersten Halbzeit. Nur Andre Elster hielt die Fahnen hoch und das Endergebnis in Grenzen...


Vor der Partie gab es Besuch von den Handballerinnen des Thüringer HC und Trainer Müller schwor ein Tag vor dem Halbfinalspiel schon mal die Fangemeinde ein. Er und seine Mannschaft wurden von beiden Fanlagern aufgrund ihrer derzeitigen Leistungen umjubelt. Das war aber schon alles an gemeinsamer Begeisterung. Mit Beginn der Partie gab es nur eins von den Tribünen, jeder feuerte seine Mannschaft an.

Die Südharzer gingen mit einigen Kopfschmerzen in die Partie. Nachdem Stammtorhüter Sören Ahlert verhindert war, sollten es Nikita Schneider und Altmeister Torsten Theylich im Kasten richten. Trainer Stephan schien vor der Partie etwas zu ahnen. Seine Spieler konnten unter der Woche nur bedingt trainieren, was ihn beunruhigte.

Den Torreigen eröffnete Denny Wiesner zum 1:0 und Mirko Alexy legte zum 2:0 für die Gäste nach. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand das es ein Start - Ziel für den HSV geben würde. Aus Nordhäuser Seite verkürzte Andre Elster, er schwang sich im Laufe der Partie zum besten Akteur im Heimdress auf. Was folgte war eine der schlechtesten Halbzeiten seid Aufstieg in die Liga. In der Abwehr mit großflächigem Schwimmfest und im Angriff ohne Durchschlagskraft. Die Gäste hingegen spielten sich in ein wahren Rausch. Über die Stationen 2:4 und 2:6 trotzen sie dem NSV ein 3:8 Rückstand ab. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal 10 Minuten gespielt. Eine Auszeit sollte es richten.

Hat sie auch, zumindest vorübergehend. Die Hausherren verkürzten auf 6:8. Ein gehaltener Strafwurf von Altmeister Theylich sollte danach die Wende bringen. Doch es wurde noch schlimmer. NSV Spieler Matthias Thiele, Torschützenkönig seiner Mannschaft, fiel verletzungsbedingt aus, und wird den Nordhäusern wohl für längere Zeit fehlen. Auf der anderen Seite jubelten die Spieler fast nach jedem Angriffs- und Abwehraktion. Ihr Keeper lief zur Höchstform auf, auch den schlechten Würfen der Gastgeber gestundet. Und was er nicht zu fassen bekam landete am Pfosten. Die "Hausherren" mühten sich, doch ihre Aktionen auf dem Spielfeld liefen ins Leere.

Beim 6:13 (23. Spielminute) deutete sich eine derbe Klatsche an. In den letzten Minuten bis zur Pause wurde die Partie optisch und tortechnisch ausgeglichener, so das der Rückstand zur Halbzeit nur 8:16 betrug.

Wiedergutmachung in der zweiten Halbzeit? So sah es zu Beginn nicht aus. Der HSV vergrößerte sogar den Vorsprung auf 9:19. Erst in der 40 Minute wachten die Südharzer auf. Vier Treffer in Folge und der Rückstand schmolz auf 14:21. Die Akteure auf dem Parkett nun Gleichwertig und mit wechselnden Torerfolgen. Dies war zu wenig um die Gäste auf dem Weg zur Ziellinie noch abfangen zu können. Zumindest gestaltete der NSV das Ergebnis in der Zweiten Halbzeit noch freundlich. Sie gewannen diese zwar mit 16:14 mussten aber in der Addition beider Halbzeiten den Gästen mit 24:30 den Vortritt und die Punkte lassen.

Der NSV verlor nicht, weil die Gäste vom HSV so viel besser spielten, sie verloren weil sie selbst so viel schlechter spielten. Vor allem im ersten Durchgang gelang ihnen so gut wie nichts. Bis auf Andre Elster, der sein Team vor schlimmeres bewahrte, fand kein Spieler auch nur annähernd zur Normalform.

Mit dem Erfolg dürften der HSV sich dem Abstiegskampf entledigt haben und die Nordhäuser ordnen sich im oberen Mittelfeld der Liga ein, bevor es am nächsten Wochenende gleich zu zwei Auswärtsspielen (Werratal und Großschwabhausen) geht.
Frank Ollech

Nikita Schneider/ Torsten Theylich/ Christan Müller 2/ Johannes Ermisch/ Thomas Riemekasten 2/ Lukas Fehling/ Sebastian Kreutz 2/ Christian Flötling 2/ Matthias Thiele 2/ Marc Phillip Tube 1/ Andre Elster 7/ Michael Spieß 1/ Marcel Effenberger 5
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Zuhause verloren (Foto: Christoph Keil)
Autor: red

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