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Mi, 06:25 Uhr
03.04.2013

Politische Dinosaurier

Viele Menschen fragen sich derzeit, welchen Einfluss haben Bürgerinitiativen bzw. welchen dürfen sie haben. Vor dem Hintergrund der jüngsten politischen Entwicklung in Verbindung mit dem Bau einer Biomethan-Anlage meldet sich John Dauert zu Wort...


Dauert (Foto: privat) Dauert (Foto: privat) Dazu erklärt John Dauert, Direktkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Wahlkreis 189 und Sprecher der Partei im Landkreis Nordhausen: „Die Bürgerinitiativen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Sie sollten nicht als Hürde für neue Vorhaben angesehen, sondern sollten als Chance genutzt werden, Menschen in den politischen Entscheidungsprozess einzubeziehen. Oftmals entstehen Bürgerinitiativen jedoch, wenn Missverstände vorhanden sind oder keine Transparenz seitens der Politik bzw. Verwaltung gegeben ist. Auch im Falle des Autohofes in Sundhausen und der geplanten Biomethananlage in Bielen gab es unglückliche Entscheidungen zuungunsten der Bürgerinnen und Bürger. Hieraus müssen wir für die Zukunft lernen“, erklärt John Dauert.

Heutzutage engagieren sich Menschen oft in einem bestimmten Zeitraum, wenn lokale oder regionale Interessen aufeinander stoßen. Um diese Menschen in die politische Entscheidung mitzunehmen bedarf es einer neuen Haltung gegenüber der Bürgerbeteiligung. „Wer noch immer strikt gegen Bürgerbeteiligung ist, kann als politischer Dinosaurier mit einem überholten Politikverständnis allenfalls im Museum ausgestellt werden und offenbart zudem große Lücken im aktuellen Wirtschaftsverständnis. Denn Wirtschaft und Politik können nicht mehr gegen die Menschen entscheiden, sondern müssen sie aktiv mitnehmen. Damit gewinnt man Vertrauen und leistet einen nachhaltigen Beitrag gegen Demokratiemüdigkeit! Dies gilt für alle Ebenen“, sagt Dauert abschließend.
Autor: red

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Kommentare
W.Roßmell
03.04.2013, 08:19 Uhr
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W.Roßmell
03.04.2013, 10:53 Uhr
Bürgerinitiativen sind...
in den Augen des Chefs vom Unternehmerverband Herrn Junker "Investitionsbremsen mit Verhinderungsmentalität und die Personen selbst, missbrauchen die Bürgerinitiative für persönliche Feldzüge!". Das hat Herr Junker auf dem Nordhäuser Frühlingsball ausgesprochen und das war in den Medien zu Lesen! Er hat damit über die Stränge hinausgeschossen und es bis heute nicht für nötig gehalten, sich bei den vielen, vielen engagierten Bürgern zu entschuldigen. Viele Bürger aus Nordhausen waren entsetzt über soviel Dreistigkeit eines Einzelnen, der laut den Worten hier "ein politischer Dinosaurier" ist. Vielen Dank Herr Dauert!

Es wird zwar sicher den Bau dieser unsäglichen Biomethananlage nicht verhindern, aber die BI hat immerhin mit fast 4 Tausend Unterschriften dafür gesorgt, dass bei den nächsten Wahlen einige Stadträte und Politiker um ihren Sessel bangen müssen!

Leider ist es den Stadträten am Ende nicht klar geworden, dass die Bürger in Nordhausen aufgrund des Standortes in der Nähe von Wohnbebauung, in der Mehrheit gegen diese Anlage Ihre Stimme abgegeben haben!

Auch hat man eine Bürgerabstimmung verhindert, die die Wahrheit der Ablehnung deutlich zum Ausdruck gebracht hätte! Und so ist halt Politik ohne Bürgerbeteiligung immer nur "Politik von Dinosauriern", die mehr ihre eigenen Interessen, als die des Volkes vertreten!
Alex Gösel
03.04.2013, 10:54 Uhr
Transparenz der Grünen!
Herr Dauert,

Sie selber reden in Ihrem Text von Transparenz, aber wie haben sich denn die Grünen Stadträte in Sachen Biomethananlage entschieden?

Und warum ist niemand von den Grünen einmal zur BI gekommen, und sei es, um "nur Missverständnisse" aus dem Weg zu Räumen?

Weiterhin interessiert mich, wie denn die Parteien und hier speziell die Grünen von den BI's gelernt haben bzw. lernen werden!

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Brothuhn (parteilos)
Retupmoc
03.04.2013, 12:46 Uhr
Für die Zukunft lernen
Wann wollen denn die Politiker für die Zukunft lernen?

Hafen Jade/Weser
Stuttgart 21
BER
Elbphilharmonie ...

Kulturbibliothek
Autohof
van Asten
Biogasanlage ...

Gestern war im TV wieder zu sehen, das in Deutschland zuviel Strom produziert wird. Durch die Subventionen bezahlt der deutsche Bürger Unsummen für Strom. In Holland und Österreich lachen die sich halbtot über soviel Unsinn ( diese Länder nehmen uns den zuviel produzierten Strom gern kostenlos ab . Könnte es sein, das wir in der Zukunft auch viel zuviel Nahrung verbrennen und dann das Biogas nach Polen oder die Schweiz kostenlos abgeben, weil wir zuviel davon haben?

Könnte es sein, das der mündige Bürger mehr Verstand als Dinosaurier Junker hat?

Könnte es sein, das der Bürger keine Politiker mehr braucht, wenn er per Volksentscheid selbst urteilen dürfte?

Könnte es dann sein, das wir nicht mehr in der Eurozone wären, das es kein E 10 mehr gibt, das wir keine Waffen in 3.Welt-Staaten liefern, das unsere Soldaten nicht in Afghanistan oder anderswo unsere Grenzen verteidigen müssen oder das man für unsere Jugend neuerdings kostenlose( ok. der Steuerzahler zahlt das schon ) Tests anbietet, um herauszubekommen, ob ihre Drogen auch dem Reinheitsgebot entsprechen usw.?

Sorry, Herr Dauert - ich brauche keinen politischen Dinosaurier! Mir würden Frauen und Männer mit Verstand reichen!
H.Buntfuß
03.04.2013, 13:50 Uhr
Dinosaurier
Es fällt mir sehr schwer, den Bündnis/Grünen glauben zu schenken. Warum? Da denke ich als erstes an die Frau Künast und die BSE-Krise. Was hat sie nicht alles versucht diese Krise zu vertuschen, bis der druck zu groß wurde, oder nicht?

Dann die Elbvertiefung in Hamburg, vor der Wahl hieß es nein und nach der Wahl vollzogen sie einen eleganten Schwenk. Man war ja plötzlich in der Regierung und dort wollte man ja auch bleiben.

Waren es nicht auch die Grünen die für Kriegseinsätze Deutscher Soldaten gestimmt haben? Hartz IV ist auch mit auf den Mist von der Grünen Partei gewachsen, wenn man das heute auch nicht mehr wahr haben will.

Zum Schluss muss ich noch feststellen, Das aus den Grünen eine MIKI-SCHIKI-PARTEI geworden ist, man verspricht viel, aber mit dem HALTEN nimmt man es nicht so genau, oder?
Dauert
03.04.2013, 15:30 Uhr
Grüne Antwort
Sehr geehrter Herr Brothuhn,

die Grüne Fraktion im Stadtrat hat sich bekanntermaßen enthalten. Wir haben prinzipiell nichts gegen eine solche Anlage, obschon uns das Verfahren und der Standort nicht überzeugen konnten, daher die Enthaltung.
Richtig ist zudem weiterhin, dass es in letzten Jahr ein Gespräch mit Vertretern der BI und dem Bündnisgrünen Landtagsabgeordneten für Nordthüringen gab.

Aus diesen beiden BI's sehen wir uns in der Annahme gestärkt, dass wir eine echte Bürgerbeteiligung brauchen. Ein Schritt ist unser Vorschlag zu einem Bürgerhaushalt.

John Dauert

P.S. an Retupmoc: Ihren letzen Satz kann ich nur unterschreiben und dennoch gibt es zu viele "politische Dinosaurier". Aber im nächsten Jahr finden ja bekanntlich wieder Kommunalwahlen statt!
Bodo Bagger
03.04.2013, 16:01 Uhr
ach ja, die bürgernahen Grünen.... und die Mähr vom Grünen Wirtschaftswachstum
ganz zu schweigen von der Taschenfüllerei der Grünen...

Beispiele gefällig?
Frank K Asbeck... der Name klingt nichtssagend. Seineszeichens Vorstandsvorsitzender der Solarworld AG und gleichzeitig Gründungsmitglied der Grünen. Erst werden unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes Horrorszenarien aufgebaut, dann werden, dank der eigenen Mehrheit im Parlament, die Gesetze entsprechend so geändert, dass die eingenen Günstlinge viel Profit machen. Das ganze wird dann in der Einführungsphase entsprechend mit Horrormeldungen und teilweise nachweislich gefälschten wissenschaftlichen Gutachten gepusht damit die Allgemeinheit auch ja mitzieht. Und wenn sich Wiederstand auf Grund fachlicher Kompetenz regt, wird dieser mit Hilfe von Verleumdungen und Diskreditierungen der betreffenden Person abgedeckelt...

Also insofern sind die Grünen nicht nur keinen Deut besser als die anderen beschriebenen Partein, sondern nach meiner Meinung eher noch schlimmer, denn hier wird unter dem Deckmantel der Bürgernähe und Bürgerbeteiligung polemisiert und damit das eigene Gewinnstreben befeuert.
Retupmoc
03.04.2013, 16:07 Uhr
Nächstes Jahr
Ich habe Sie sogar beim letzten Mal gewählt, Herr Dauert. Und Sie haben auch in vielen Dingen Recht. Allerdings - eine Enthaltung zu einer Frage hilft immer denjenigen, die diese Dinos vertreten.

Ich hätte mir von den GRÜNEN eine Meinung gewünscht. Entweder Ja - oder Nein zur Anlage ! Das wäre ehrlich gewesen. Und egal, wie diese ausgefallen wäre, zu akzeptieren. Sich vor der Verantwortung drücken, finde ich nicht so gut.
W.Roßmell
03.04.2013, 16:28 Uhr
Politische Dinosaurier....
gibt es leider zu hauf und sind in meinen Augen in allen großen Parteien vertreten! Deshalb kann ich @retupmoc nur zustimmen, was er hier an Ausführungen gemacht und anhand von Beispielen unterlegt hat.
Es stimmt, wir hatten als BI ein Treffen mit den Grünen. Doch leider war der Zeitraum des Gespräches so knapp bemessen, dass eine Meinungsbildung nicht möglich war, da der nächste Gesprächspartner von der BI in Steigerthal bereits wartete. Auch habe ich immer wieder versucht, den Kontakt zu suchen, aber halt nicht gefunden.
Enttäuscht bin und war ich auch, dass man sich mit der Stimme enthalten hat und noch immer die Meinung vertritt, dass so eine Anlage gut für Nordhausen ist.
Ja, im Fernsehen gab es inzwischen auf allen Programmen zu sehen, dass der überschüssige Strom verschenkt wird und der Dumme wieder nur der Bürger dieses Landes ist, der diesen Unfug der "politischen Dinosaurier" mittragen muss. So wird es auch kommen, wenn mit dieser Anlage in Nordhausen etwas nicht nach Wünschen und Gewinnhoffnungen läuft, der Bürger muss die Kosten tragen.
Solange die Politiker nicht auch ihre Wähler in Entscheidungen mit einbeziehen, solange wird sich hier nichts ändern! Ändern kann man es nur bei den Wahlen und hoffentlich haben das die Nordhäuser Bürger auch erkannt und gehen wählen!
Es sind nicht nur die Grünen, die hier versuchen "Wählerstimmen" zu erhaschen, nein leider sind es alle großen Parteien!
Alex Gösel
03.04.2013, 16:39 Uhr
Energiewende muss kommen, aber...
wie und zu welchem Preis, das verschweigen uns die Grünen, oder irre ich mich da, Herr Dauert?

Denn die BI sagt selber nicht Biogasanlage zu dieser Art von Anlage, sondern Agromethananlage, was aus meiner Sicht richtiger ist.(siehe dazu "Vergasung" von Mais und weiteren Nahrungsmitteln) Zum anderen enthielt sich Ihre Fraktion welches ich selber als eher "feiges" Verhalten empfinde, denn eine Enthaltung ist weder ein klares "Ja" noch ein klares "Nein"! Wenn Ihnen das Verfahren dieser Anlage nicht zusagt, was spricht dann gegen ein klares "Nein"?

Warum haben sich die Grünen denn nicht um weitere Zusammenkünfte oder gar Mitarbeit mit der BI bemüht? Ist das also die von Ihnen, Herr Dauert, angesprochene Bürgernähe?

Christian Brothuhn
Pe_rle
03.04.2013, 18:06 Uhr
Herr Dauert
mit der Enthaltung Ihrer Stimme im Stadtrat haben Sie automatisch dafür gestimmt.
Sie wissen selbst das Enthaltungen der Mehrheit hinzu gezählt werden. Und erzählen Sie mir nicht, das man das Ergebnis nicht vor raus sehen konnte.
_____________________________________________
Anmerkung der Redaktion: Herr Dauert ist nicht Mitglied des Nordhäuser Stadtrates.
W. Roßmell
03.04.2013, 18:45 Uhr
@Herr Dauert und Ihre grüne Antwort...
Herr Dauert, ich kann die Haltung der Grünen zu diesem Projekt auch nicht nachvollziehen! Entweder man steht zu etwas oder aber man ist dagegen! Die Bürgerinitiative "Stoppt Biogas Nordhausen" war immer gegen so einem Standort in der Nähe von Wohnbebauung! Warum haben Sie uns dabei nicht unterstützt und haben bei den Stadtratssitzungen durch Ihre anwesenden Stadträte dagegen aufbegehrt? Jetzt hier mal so zu Schreiben, dass Ihnen das Verfahren und der Standort nicht so überzeugen konnten und sich die Grünen deshalb "nur" enthalten haben, macht Sie leider genauso zu den "politischen Dinosauriern", wie Sie all die anderen ansprechen und so bezeichnen!
Aber mein Vorschlag an die Grünen, damit man wirklich sieht, wie man sich gegen diesen Standort einsetzt: Setzen Sie sich mit den betroffenen Bürgern und auch Firmen in Verbindung, besprechen Sie das weitere Vorgehen gegen diesen Standort und helfen Sie den Bielenern, nach dem Auslegen der Bauunterlagen mit rechtssicheren Fragen und Einwänden gegen diesen Bau in Wohnortnähe vorzugehen! Sie können gewiß sein, wenn den Bielenern geholfen wird und dieser Standort und die Anlage gar komplett verhindert werden kann, dass Sie bei den nächsten Wahlen nicht nur mit 2 Stimmen im Stadtrat vertreten sind, sondern gar den Bürgermeister stellen könnten! Also auf geht es, diese Vorstellung sollte Ihnen und Ihren Mitgliedern es wert sein, sich für die Bürgerinteressen, fürden Bürgerwillen einzusetzen! Meine Stimme hätten Sie, aber nur wenn Sie auch den Bürgern helfen und nicht nur politisches Geplänkel von sich bringen!!!
Motte83
03.04.2013, 20:02 Uhr
Der Nordhäuser Unternehmerverband
Soll die Interessen der Unternehmer vertreten. Das sagt ja schon der Name. Deshalb muss sich Herr Junker zwangsläufig so positionieren, wie er es getan hat. Er ist schließlich nicht Vorsitzender einer Initiative oder Partei.

Daher ist es schon etwas sinnfrei, wenn Herr Junker für unten politischen Dinosaurier herhalten muss, denn er ist kein Politiker. Das Attribut hätte auf die letzte OB wohl viel besser gepasst. Da wurde z.B. Vor der Bürgerbeteiligung zur Kita-Gebührensatzung die Wahlmöglichkeit erstmal so eingeschränkt, dass ihr und den Stadträten alle Ergebnisse auch schmecken.

Alles, was hier über Herrn Junker geschrieben wurde, ist ein Lob für seine Tätigkeit als Vorsitzender des NUV!
Dauert
03.04.2013, 20:09 Uhr
Grüne Antwort 2
Leider nutzen wieder einige Zeitgenossen diese Kommentarfunktion als verbalen Mülleimer. Damit macht man sich selbst sicher Luft, kommt aber in der Sache nicht voran. Auf diese Aussagen werde ich auch nicht eingehen,

Was wurde denn nun beschlossen? Zunächst die Gründung einer dafür notwendigen Gesellschaft, aus grüner Sicht mit dem Fehler bereits einen Standort zu fixieren. Eine entsprechende Genehmigung für diese Anlage steht noch aus und wird zu prüfen sein. Deshalb unsere Enthaltung im Stadtrat.

Denn die Energiewende muss auch im
Landkreis Nordhausen organisiert werden - jedoch nicht mit derartigen Anlagen in der Nähe zu bewohntem Gebiet. Wie bereits unsere Fraktionsvorsitzende Gisela Hartmann im Stadtrat erklärt hat, gibt es zu Recht sachliche und schwerwiegende Gründe, welche die BI vorgetragen hat und die uns eine Zustimmung unmöglich gemacht hat, da wir den gegenwärtig diskutierten Standort ablehnen. Ich nehme aber den Ball von Herrn Roßmell gerne auf und biete den Dialog, sowie Hilfe der Grünen Partei an. Entgegen einigen Unkenrufen von Zeitgenossen handeln wir auch!

Wir wollen ja schließlich keine Dinosaurier werden. :)
John Dauert
Thomas Fichtner
03.04.2013, 23:11 Uhr
Mal ne klitzekleine Frage...
Wer bitte hat den diesen Bio-Mist von Gasanlagen über E10 etc. eigentlich erst hoffähig gemacht und als man in Regierungsbeteiligung war, all diese Vergütungen eingeführt, die nun natürlich schamlos ausgenutzt werden?

Genau, DIE GRÜNEN!
Bodo Bagger
04.04.2013, 10:33 Uhr
Re grüne Antort zwei
Die sogenannte Energiewende müsste generell organisiert werden... und zwar umfassend und transparent dem Bürgen gegenüber kommuniziert werden.

Und zwar besonders im Hinblick auf die zu erwartenden Konsten für Netzausbau, Speichertechnologie und deren Auswirkungen auf die Umwelt. Es reicht eben nicht einfach wilden Zubau an Erzeugungskapazität nach dem Gießkannenprinzip zu generieren und dabei kritische, technologisch bedingte Kommentare zu ignorieren oder mundtot zu machen Herr Dauert.

Oder ums mal ganz konkret zu machen.

- Wie wollen denn die Grünen genau die Grundlastabsicherung mit den derzeit verfügbaren Netzen und nichtvorhandenen Speichern dauerhaft sichern?

- Wie wird denn die Speichermöglichkeit zur Grundlastabsicherung aussehen. Werden etwa Pumpspeicherseen im Harz gebaut?

- Wer kommt lokal und überregional für die Kosten dieser Umbauaktionen auf?

- Wie erklären es die Grünen dem Stromzahler, dass aufgrund des Einspeisegetzes in Deutschland der Strompreis im europäischen Vergleich überproportional hoch ist und gleichzeitig bei zu viel Angebot aus Wind und Sonne dieser Strom dann ins Ausland verschenkt werden muss.

- Derzeit finanziert die hochgelobte Energiewende über den deutschen Stromzahler billigen Strom im angrenzednen Ausland während in Deutschland der Strompreis langsam zum Wirtschaftskiller wird.

ich bin gespannt auf ihre fachkundigen Antworten.
Harzer_Wolf
04.04.2013, 11:16 Uhr
Havarie unterschlagen?
Gestern in Diedorf bei Mühlhausen: Havarie in der Biogasanlage. Es sind ungefähr 40 Kubikmeter Substrat nach einer technischen Panne ausgetreten. Dummerweise ist die Brühe nicht nur über das Firmengelände gelaufen, sondern auch in den Haselbach, der dann in die Werra mündet. Die Feuerwehrkräfte und weitere Helfer waren noch den ganzen Tag im Einsatz, um eine größere Umweltkatastrophe und vor allem ein Überlaufen der ausgetretenen Gülle und des Substrates in die Werra zu verhindern. Das Haselbachtal ist Landschaftsschutzgebiet innerhalb des Naturparks "Eichsfeld-Hainich-Werratal".

Und nun? Was sagen die Grünen nach dieser Panne fast vor der Haustür? Bei uns könnte die Brühe Richtung Bielen fließen und dann in die Kiesteiche.
Thomas Fichtner
04.04.2013, 11:52 Uhr
Sehr gute Fragen Herr Thümmel!
Deren Beantwortung aber alles andere als einfach ist.

Einige öffentliche Veranstaltungen seitens z.B. der FH zu diesen Themen wären wohl wünschenswert.

Und im übrigen wird der Strom nicht nur verschenkt, nein man bezahlt auch noch dafür das er abgenommen wird (so ca. 110 EUR/MWh).

Darüber hinaus wäre es total toll wenn auch Ingenieure in diesen Entscheidungsgremien und sogn. Ethikkommissionen wären, weil Fachwissen ist dort oft Fehlanzeige, stattdessen wird gern nach Stimmung und Bauchgefühl entschieden.
Eckenblitz
04.04.2013, 12:38 Uhr
Herr Dauert,
Sie machen es sich etwas zu Leicht, auf Tatsachen und unbepueme Fragen gibt es KEINE Antwort von der Partei.

Ich muss schon sagen, seitdem Ihre Partei Regierungsluft geschnuppert hat, ist es vorbei mit der Bürgerfreundlichkeit.

In diesem Punkt, haben Sie sich den anderen Clubs voll angeschlossen. Von Parteien kann man in diesem Land schon lange nicht mehr sprechen,oder?

Für mich sind das nur Vereine, die sich gegenseitig die Bälle zuspielen und der Bürger ist der Dumme, ihm schmiert man hin und wieder etwas Honig um den Bart.

Auffällig ist das vor Wahlen.
Alex Gösel
04.04.2013, 13:38 Uhr
Sie machen es sich zu einfach,
Herr Dauert! Statt auf mehrere stichhaltige Argumente einzugehen, wimmeln Sie diese Kommentatoren mit der Begründung des "verbalen Mülleimers und Luftmachens" ab.

Nur ein Beispiel über Ihre Partei: als ich vor einiger Zeit über das Kriegerdenkmal und den Zustand des Geheges DAMALS hier berichtete, wand ich mich, aufgrund des desolaten Zustandes des Geheges an Ihre Fraktionsvorsitzende Gisela Hartmann, auf eine Reaktion ihrerseits warte ich bis heute vergebens! Nun meine Frage: wer gehört denn nun zu den Polit-Dinosauriern, wenn nicht ihre Schiki-Micki-Partei? (Obwohl man das wohl von allen bekannteren Parteien in D sagen könnte!)

Eine weitere Frage hätte ich dann doch noch an alle anderen "Volksvertreter": Wo bleibt denn Ihre Meinung zu dem Thema? Wo sind dann mal wieder die Christen der CDU/CSU, die Sozis der SPD und LINKEN und die nichtmehr ganz so transparenten (seit der vertuschungsaktion in NRW) Piraten?

Christian Brothuhn (parteilos)
W. Roßmell
04.04.2013, 17:25 Uhr
@Herr Dauert - Danke!
Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich nehme Sie und die Grünen beim Wort, dass Sie mit den betroffenen Bürgern in den Dialog treten wollen. Aber bitte bedenken Sie, dass sich die Grünen mit den Bürgern in Bielen in Verbindung setzen und weitere Schritte nach dem Auslegen der Bauunterlagen besprechen sollten. Die Bürger sind zwar betroffen, aber sie haben Angst gegen diesen Bürokratismus und meinen, dass man daran doch nichts mehr ändern kann...! Genau das werden die Zustimmerstadträte auch in Betracht gezogen haben und meinen, ganz sicher zu sein! Tja, aber wenn Sie durch eine Partei entsprechende Unterstützung bekommen, scheint für diese Personen ganz sicher VIELES einfacher zu werden..., noch dazu bei den Bielenern!

Ich habe Ihrerseits vernommen, dass die Grünen auch gegen einen solchen Standort in Wohnortnähe sind und wir hoffen, dass somit auch Sie dabei sind, dagegen entsprechende Einsprüche einzureichen. Wie gesagt, die Bürger werden es Ihnen und der Partei danken, denn im Moment scheinen viele von Ihnen an der Bürgerbeteiligung zu zweifeln, von der die "politischen Dinosaurier" immer gesprochen aber nie danach gehandelt haben! Diese "Dinosaurier" werden am Ende hoffentlich auch anders denken und Fehler zugeben! Und die Bürger in Nordhausen würden heute ganz sicher gegen solch eine Anlage genau an diesem Standort dagegen aufbegehren, nur das ist leider durch...
Bodo Bagger
04.04.2013, 17:44 Uhr
seltsam, wenns eng und konkret wird...
und an argumente und gegenargumente geht und diese mit zahlen, physikalischen und technischen wissen gefüllt werden sollen verstummt wie immer die stimme der grünen... ein schelm wer böses dabei denkt.

frage ich mich, warum sich hierzu nicht mal der graduierte Dipl. Ing (FH) Versorgungstechnik Dirk Adams, seines Zeichens Landtagsabgeordneter der Grünen mit Büro in NDH zu den Fragen äußert. Oder kann er sie etwa nicht beantworten, weil er eben keine Antworten darauf hat? Es ist natürlich immer einfacher, immer gegen alles zu sein und zu blockieren. Und weil man eben auch aufgrund dieser Blockadepolitik nicht in Regierungsverantwortung kam muss halt der Umweg über den Wutbürger genommen werden um seine Ziele durchzusetzen.

Herr Dauert, wo bleiben denn Ihre Antworten auf die aufgeworfenen Fragen.
Thomas Fichtner
04.04.2013, 19:14 Uhr
*Popcorn hol*
Das könnte hier ja noch interessant werden!

Nicht nur weil der erwähnte Herr Adams ca. 17 Jahre aus dem Beruf raus ist (was in der Branche einiges bedeutet) und sich seit dem mit deutlich anderen Dingen beschäftigte.

Was ich den Herrn Altmeier gern noch zu seiner Aussage: "Die Energiewende kostet uns 1 Billionen" fragen würde: Ja in welchem Zeitraum den bitte? 5 Jahre? 10? 50?
Rainer H.
04.04.2013, 23:41 Uhr
Bürgerinitiativen helfen nur Minderheiten
Sehr geehrter Herr Dauert,

in einem Komentar bringen Sie es selbst auf den Punkt. Der Stadtrat beschloss lediglich die Gründung einer GmbH, welche den Antrag zum Bau einer Biomethangasanlage stellen kann, dass wiederum die Grundlage ist überhaubt ein Prüfverfahren einzuleiten. ei diesen Prüfverfahren sollen wiederum die Anwohner einbezogen werden!

Den Standort aus der Beschlussvorlage herauszunehmen, hätte nach draussen gut geklungen, aber hätte das Problem nicht beseitigt. Die EVN argumentierte ja, das dieser Standort der einzige währe, welcher möglich wäre. Und ich nehme an, dass man auch für die Bürger ein klares Zeichen setzen wollte, und nicht länger um den Standort wage zuhalten.

Natürlich ist jede Stimme wichtig und als Parlamentarier wissen Sie, dass eine Enthaltung ein mittragen der Mehrheit ist, und keineswegs eine Gegenstimme.

Und nun zum eigentlichen Thema. natürlich ist es wichtig die Bürger zu informieren und mitzunehmen. Ich persönlich sehe dies aber etwa anders. Jeder Bürgerinitiative kann sich ja parteilos zur Wahl stellen, wenn sie die entsprechenden Stimmen erhalten. Ansonsten bedienen sich gern kleine Parteien wie die Grünen sogenannten Bi´s und nicht selten findet man unter Ihnen die selbigen wieder.

Nehme ich aber die Stimmen einer kleinen demobstrierenden Gruppe auf und passe die Meinung des Parlemtes der an, nur weil diese Gruppe ständig krach macht, dann stimmt das ganze Meinungsverhalten nicht mehr. Dann bräuchte ich keine Stadträte, Kreistagsabgeordnete usw. Dann nehme ich die Bürgermeister oder Landräte oder Minister, die fragen bei jeder Entscheidung das Volk und wer am lautesten und aggressivsten Schreit bekommt den Zuschlag.
NEIN so läuft das nicht. Die Bürger sollen lieber wieder Alle zur Wahl gehen, IHRE Abgeordneten wählen und dann genau diese bei Problemen aufsuchen und um Unterstützung in eigener Sache bitten. Mit unseren momentanen Wahlbeteiligungen liegen wir sehr traurig in der Statistik. Aber viele Nichtwähler werden erst munter wenn es einen selber trifft.

Bei einen Punkt bin ich mit Ihnen einig: Man soll die Bürger vorweg informieren und mit allen Vorgängen und Entscheidungen mitnehmen, dann gehen vielleicht auch wieder mehr zur Wahl.
Retupmoc
05.04.2013, 11:57 Uhr
Sie bekommen keine Antwort Harz/Wolf
Ich habe das mal nachgelesen mit der Havarie in Diedorf. Das mich nicht erstaunt, das Herr Dauert dazu nicht antwortet, versteht man sicher. Man kann ja keine Havarie kommentieren und sih weiterhin enthalten. Das die BI dazu nichts schreibt macht mich allerdings sehr stutzig. Ich würde dazu gern mehr erfahren!
Retupmoc
05.04.2013, 12:21 Uhr
Minderheiten
Also knapp 4000 Stimmen in Nordhausen finden Sie als Minderheit? Also wenn die BI noch Klinken geputzt hätten, wären das weit mehr Stimmen geworden. Andersrum ist korrekt: Die Minderheit sind die Herren Unternehmer, die die Bude wollen. Junker, EVN und Co. - nur diese Minderheit hat halt den politischen Einfluß. Nichts alles verdrehen bitte.
Bodo Bagger
05.04.2013, 13:49 Uhr
Kosten der Energiewende...
Nach derzeitigem Stand belaufen sich die Kosten durch die garantierten Netzentgelte für die bereits installierte Leistung auf ca. 200Milliarden EUR auf die nächsten ca. 10 Jahre.

Die derzeit installierte Leistung der EE beträgt aber derzeit nur ca. 15% der gesamten installierten Leistung. Rechnet man das hoch auf die avisierten 50% aus EE die verschiedene Regierungen propagiert haben, sind dies schon ca. 670Milliarden EUR, den derzeitigen Zuwachs weitergerechnet.

Nicht darin enthalten sind allerdings die Netzentgelte für den dafür notwendigen Umbau der Netze sowie für die dann nötigen Importe zur Grundlastabsicherung. Effektive Speichermöglichkeiten gibt es ja derzeit nicht ausreichend. Dieser Umbau dürfte sich noch einmal in der Größenordnung von ca. 300Milliarden EUR bewegen, so zumindest die Kostenschätzungen der drei großen Netzbetreiber in Deutschland.

Übrigens wurden im Laufe der letzten 40Jahre in Deutschland ca. 250 Milliarden in die Atomindustrie subventioniert... EUR Potentielle Endlagerkosten schon eingerechnet. Reine Fördersumme war ca. 75Milliarden EUR.

Aber alles wird gut und grün...
W. Roßmell
05.04.2013, 16:32 Uhr
@retupmoc
Wir als Bürgerinitiative lesen hier schon noch mit, doch unsere Hauptinformationen gelangen auf unserer Facebookseite "StopptBiogasNordhausen" und stehen dort den Lesern zur Verfügung.
Dort haben wir auch über die Havarie in Diedorf berichtet und einige Stellungsnahmen von Bürgern erhalten. Also wir schweigen deshalb nicht retupmoc, im Gegenteil! Wir nutzen auch weiterhin diese Möglichkeiten in der nnz, unsere Meinungen öffentlich zu vertreten und darüber zu berichten, so wie es hier mit dem Grünenpolitiker Herr Dauert geschehen ist. Schade allerdings, dass Herr Dauert noch nicht wieder geantwortet hat, aber das kann natürlich auch deshalb passiert sein, weil hier einige Personen doch ganz schön "quergeschossen" haben. Das passiert leider oft unter Nicknamen hier in der nnz und deshalb kann ich das Schweigen einerseits auch verstehen.
Wenn die Grünen sich mit den betroffenen Bürger in Bielen in Verbindung setzen, sie bezüglich der Standortfrage bzw. -verhinderung unterstützen, dann wäre das ein Erfolg. Wichtig an dieser Stelle nochmals, dass sich die Bielener Bürger sammeln und bei Auslegung der Bauunterlagen ihre Einwände vorbringen. Das kann mit aber auch ohne Anwalt passieren, mit parteilicher aber auch ohne dieser Unterstützung erfolgen! Dafür sollte die Zeit genutzt werden und gemeinsam geht es auch einfacher, nur es muß was von Bielen und deren Bürger kommen!

Ja retupmoc, Sie haben Recht, was die Unterschriften gegen den Standort betreffen: Es geht hier nicht um eine Minderheit mehr! 4.000 Unterschriften von Bürgern, die gegen eine solche Anlage in der Nähe von Wohnbebauung sind, wären mit Klinkenputzen sicher noch viele Tausende mehr geworden! Hätte sich die Politik getraut, eine Bürgerabstimmung durchzuführen, dann sind wir übezeugt, dass diese Abstimmung zu einer Niederlage für die Politiker geführt hätte. In der nnz und auch in der TA haben sich innerhalb nur sehr kurzer Zeit viele Bürger (die Mehrheit) bei einer Abstimmung gegen eine Anlage in der Nähe von Wohnbebauung ausgesprochen. Das ist auch heute noch bei Gesprächen mit den Bürgern festzustellen! Die Stadträte einschließlich der Oberbürgermeister aber hätten diese Niederlage nur schwer "verkraften" können, denn das wäre eigentlich die einzig richtige Art der immer wieder versprochenen, aber leider nie durchgeführten Bürgerbeteiligung gewesen! Sollte die Anlage trotzdem gebaut, Bürger und auch Firmen in der Lebensqualität, in ihrer Existenz eingeschränkt werden, dann kann man das bei der nächsten Wahl deutlich mit dem Kreuz an anderer Stelle deutlich machen! Für die Politiker und die Verantwortlichen geht es bei dieser Anlage nur um den Gewinn, den das EEG leider zuläßt und nach wie vor nicht um die Interessen der Bürger dieser Stadt, insbesondere aber der direkt betroffenen Bürger und Firmen in der Nähe des Standortes. Und wenn die Bürger sich direkt wehren wollen, dann haben sie auch die Möglichkeit den Stromanbieter zu wechseln und da gibt es einige, die preiswerter sind! Das tut den Verantwortlichen viel mehr weh und der Stadt auch, denn sie werden dann das überflüssige Gas vielleicht auch an die angrenzenden Länder verschenken müssen, wie es in Deutschland ja beim Strom in Größenordnung passiert (wurde in der Presse veröffentlicht)...
Thomas Fichtner
05.04.2013, 16:41 Uhr
Bilder sagen mehr als 1000 Worte...
und diese sind z.B. in der OTZ zu dieser Havarie leicht mit Suchmaschine der Wahl zu finden.

Wenn man sich nun überlegt das es sich hierbei lediglich um 40m³ handelte - weniger als 1/100tel eines der hier mit je ca. 6000m³ Inhalt geplanten Fermenter - und sieht welcher Aufwand zur Beseitigung betrieben werden muß, kann man sich leicht vorstellen was z.B. der Verzicht auf eine Wanne bei einer solchen Anlage bedeutet.

Das das Havariegebiet mit dem Haselbachtal zwischen den beiden Eichsfeldorten Diedorf und Wendehausen als Landschaftsschutzgebiet innerhalb des Naturparks "Eichsfeld-Hainich-Werratal" gilt....nun ja, gibt einem ein gewisses "Geschmäckle", nech?

Es rächt sich früher oder später immer, solche Anlagen in Naturparks ohne entsprechend angepasste Schutzauflagen zu betreiben!
Und nicht ohne Grund winken die Versicherer dankend ab oder verlangen Unsummen, wenn man so eine Anlage versichern will.
Man rechnet intern nämlich inzwischen teils mit 1 Störfall je 100kW installierter Leistung...
Thomas Fichtner
07.04.2013, 01:08 Uhr
Übrigens: Optimistischer Abschätzungsansatz Herr Thümmel!
Meiner sieht deutlich konservativer und daher leider düsterer aus, basiert dabei aber Anfangs erst einmal nur auf jährlichem Gesamtstromverbrauch in Deutschland, den Kosten dafür bisher und nach Verdopplung des Preises durch "erneuerbare Energien! (Tschuldigung ich muss immer bisschen lachen wenn ich diese Wortschöpfung lese oder benutze...) und deren Auswirkungen auf Haushalte und Volkswirtschaft, auch ganz ohne Zins- oder Preissteigerungseffekte, oder gar Heizkostensteigerungen.

200 Mrd sind da in kaum 4 Jahren versenkt.

Das tut richtig richtig weh sich diese Bedeutung mal vor Augen zu führen!
Bodo Bagger
08.04.2013, 16:14 Uhr
der energiebedarf wird sich relativieren
weil deutlich sinken. 65% des energieverbrauches in deutschland sind industrieller natur. diesen wird es dann so nicht mehr geben, da es keine industrie mehr geben wird.

glauben sicher wieder einige leute nicht, ist aber so... gutes beispiel war einst die abschaltung von kkw stade. erst hat die angrenzende saline geschlossen, ok prozessbedingt denn diese hat ihre prozesswärme aus dem kkw bezogen.
dann hat einen monat später das benachbarte Aluminumwerk der norsk hydro mit knapp 3500 beschäftigten dicht gemacht...

übrigens haben bereits große deutsche arbeitgeber verlauten lassen, dass sie bei einer fortschreitenden entwicklung der strompreise und der damit verbundnen versorgungsunsicherheit massiv standorte in deutschland schließen werden.

können wir uns also aussuchen ob wir diesen irren traum von einer stromerzeugung die von volatilen energiequellen abhängt weiter leisten wollen und können.

Im übrigen vermisse ich noch immer konkrete antworten auf die aufgeworfenen fragen herr dauert. ausser worthülsen kam bisher leider nicht viel konkretes von seiten der grünen.
W.Roßmell
08.04.2013, 17:37 Uhr
Ja, warum schweigt er denn jetzt...?
Verstehen kann ich das auch nicht, aber vielleicht ist ihm die Zusammenkunft mit den Bielener Bürgern halt einfach wichtiger und steht ganz oben an erster Stelle...! Wäre ja eine Antwort auf die vielen offenen Fragen oder?
Und ja Herr Jörg Thümmel, genau so kann man es mit mit der "Energieentwicklung" in Deutschland künftig sehen: Wir machen uns selbst und die Industrie mit dieser Entwicklung selbst kapput! So sieht jedenfalls keine Energiewende aus...!
Alex Gösel
24.04.2013, 13:01 Uhr
Herr Dauert, wo bleibt...
denn nun Ihre Antwort?

In Ihrem Kommentar zu dem Artikel "Dauert kritisiert Ausstieg" vom 10. 04. 2013 wunderte ich mich, woher Sie denn den Mut nehmen, sich mit einem weiteren Beitrag hier in der NNZ zu melden. Weiterhin fragte ich Sie, wo denn die Antworten auf die Fragen in den Kommentaren zu dem hiesigen Artikel bleiben. Sie antworteten im Artikel "Dauert kritisiert Ausstieg" am 10. 04. 2013: "Sie brauchen sich nicht zu wundern, eine Antwort zu den Politischen Dinosauriern werde ich noch in dieser Woche liefern, war gesundheitlich nur außer Gefecht gesetzt, der Winter zollt auch bei mir Tribut."

Mittlerweile sollten Sie doch wieder auskuriert und gesundet sein, oder?

Weiterhin sind nun 14 Tage vergangen und ich habe bisher noch keine Antwort von Ihnen HIER gelesen. Ebenso finde ich keine Antwort im Artikel "Ende der Gemeinsamkeiten" vom 17. 04. 2013.

Herr Dauert, warum versprechen Sie erst etwas und halten es dann nicht?
Boris Weißtal
24.04.2013, 16:19 Uhr
warum wohl?
hat sicherlich was mit der Qualität der Frage zu tuen...
Offenbar wartet Herr Dauert auf seine erste richtige Meningitiserkrankung, um die Fragen "adäquat" beantworten zu können.
H.Buntfuß
24.04.2013, 18:18 Uhr
Unverschämt
Es ist schon eine Zumutung, einen Politiker nach konkreten Antworten zu fragen. Dann noch die Frechheit zu haben, den Politiker nicht genügend Zeit zu geben, dass er sich mit seinem Berater eine nichts aussagende Antwort auszudenken kann.

Langsam müsste der Bürger doch begriffen haben, dass man von einem Politiker nicht viel zu erwarten hat, wenn es um das Wohl und Wehe der Wähler geht, oder?
Franz Tabak
24.04.2013, 18:38 Uhr
Grüne Antwort 3?
Auch ich wundere mich, dass Herr Dauert noch keine dritte Antwort gegeben hat.

@Boris Weißtal: Ihre Kritik ist zwar sehr hart, aber auch nicht von der Hand zu weisen. Ich stimme Ihnen im Grunde genommen zu!
Alex Gösel
15.05.2013, 12:48 Uhr
Immernoch keine
"Grüne Antwort 3" von Herrn Dauert.

Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr an die Beantwortung der Fragen. Trotz der Versprechen von Ihnen, sowie von Herrn Klar mir gegenüber gibt es BIS HEUTE kein Antwort. Das sagt doch über unsere Politiker alles aus!
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