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Fr, 12:52 Uhr
22.03.2013

PETA`s Unsinn

PETA, eine große Tierschutzorganisation macht sich stark - stark für die Hundesteuererhöhung in Nordhausen. Traurig, finden das die Tierheimleiterin Cornelia Knust und so einige Hundebesitzer...


Ein deutlich erhöhter Steuersatz für sogenannte Kampfhunde soll die Nordhäuser Bürger von der Haltung dieser Hunde abhalten, sagte Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA, in der Pressemitteilung. Unverständlich, dass eine Tierschutzorganisation das Thema „Kampfhund“ so aufgreift, findet Katharina Stutika vom Nordhäuser Bulldoggenclub. Hunde beißen doch nicht, weil sie einer bestimmten Rasse angehören. Das wäre so, wie wenn ich behaupten würde, dass ein Kind, weil es einen bestimmten Vornamen trägt, besonders intelligent wäre!

Das Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren aus dem Jahr 2011 sorgt unter anderem für die übervollen Tierheime. Die kommende Steuererhöhung trifft vor allem die alten so genannten gefährlichen Hunde und ihre Besitzer, die schon viele Auflagen, wie zum Beispiel den Sachkundenachweis, erfüllen mussten, erläutert Tierheimleiterin Cornelia Knust.

Sie befürchtet, aufgrund der deutlich erhöhten Steuer, ein vermehrtes Aussetzen der Tiere. Die Hundesteuer geht in den allgemeinen Haushalt über und kann nicht, wie PETA und übrigens auch Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) behauptet, zweckgebunden ausgegeben werden, hieß es heute aus dem Rathaus.

Laut der zu beschließenden Satzung werden Hunderassen wie Pittbull, Staffordshire-Terrier und Co., die im Tierheim untergebracht sind und zur Vermittlung stehen, nicht, wie die so genannten ungefährlichen Vierbeiner, von der Steuer befreit, erläuterte Patrick Grabe heute. Dabei sollte doch der Tierheimhund ein Vermittlungshund egal welcher Rasse sein, findet die Tierheimleiterin.
Sandra Witzel
Autor: red

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Kommentare
Pe_rle
22.03.2013, 20:14 Uhr
Hundesteuer
ich glaub die PETA kann man nicht ernst nehmen.Eine Tierschutzorganisation die für eine Erhöhung der Hundesteuer ist,ist wohl fehl am Platz.
Und eine Stadt die Hundesteuer erhöht und mit dem Geld den Haushalt ausgleichen will,der wünsche ich ein übervolles Tierheim.
Dann brauchen Sie die Hundesteuer wenigstens dafür,wofür ich sie bezahlen muß,nämlich für den Hund.
Glaskugel
22.03.2013, 21:14 Uhr
Peta hat recht
Hunde werden für bestimmte Leistungs- und Wesensmerkmale gezüchtet. Wenn hier solche Züchtungen mit den Vornamen von Kindern gleichgesetzt werden sagt das leider nur, dass man überhaupt keine Ahnung von Hunden hat.

Wenn man Tierelend in den Tierheimen zukünftig verhindern will, muss man den Züchtern und Haltern solcher problematischen Rassen an den Geldbeutel gehen. Anders begreifen die leider nicht, dass das keine Schoßhündchen sind und früher oder später von überforderten Haltern am Tierheim angebunden oder im Wald ausgesetzt werden.

Das arme Tier kann nichts dafür, der Schuft hängt immer an der anderen Seite der Hundeleine. Aber irgendwie muss der Teufelskreis, dass unverantwortliche Züchter die Welpen für Kohle regelrecht "produzieren" durchbrochen werden. Nur so kann man Tierleid eindämmen.

Lisa
geloescht.otto
23.03.2013, 09:19 Uhr
Als Erstes
müsste dafür gesorgt werden, das die Bezahlung der jetzigen Hundesteuer und das Kennzeichnen der Hunde kontrolliert wird und die Hundehalter, die gegen diese Gesetze verstoßen, auch entsprechend bestraft werden.
Eine Erhöhung der Hundesteuer für bestimmte Rassen ist unbedingt notwendig, damit die Halter auch gebremst werden sich solche Hunde anzuschaffen!

Aber da die Ortnungsämter mit dem Ausstellen von Knöllchen schon überfordert sind, glaube ich nicht an die Durchsetzung der bestehenden Gesetze, welche die Hundehaltung regeln.
Fanny-Decker
04.04.2013, 13:58 Uhr
Falsche denkrichtung
Man solte die Hundesteuer komplett absetzten da man ja auch nicht für Katzen bezahlt.
Hunde werden zu bissigen Tieren erzogen.
Auch ein Kampfhund kann ein wohl erzogener Hund sein. Wenn man will kann man jeden Hund zum Kampfhund erziehen.
dropkick
24.11.2013, 11:42 Uhr
verkehrte Welt
Liebe Lisa, ich habe seit 1999 2 Listenhunde oder auch so genannte Kampfhunde aus dem Tierschutz übernommen.Ich habe diesen Hunden ein Zuhause gegeben und sie leben in meiner Familie. Hunde, die von verantwortungslosen Züchtern produziert worden und auf Grund ihrer Rassezugehörigkeit kaum eine Chance auf Vermittlung hatten. Warum soll ich jetzt ausgerechnet von einer Tierschutzorganisation bestraft werden? Den Teufelskreis eindämmen zu Lasten der Hunde und der Halter, die sich nichts zu Schulden lassen kommen, jeden Test machen, Hundeführerschein, Wesenstest u.s.w.? Bitte beschäftige dich doch mal mit den als Kampfhund stigmatisierten Rassen, du schmeißt hier alle in einen Topf!!!

Bert
Paulinchen
24.11.2013, 12:41 Uhr
Volle Tierheime
Vorab möchte ich feststellen, dass ich keinen Hund sondern eine Katze halte. Dies soll aber nicht Bestandteil meines Kommentars sein. Jeder wie er mag!

Was mich stets aufregt ist, dass die Tierheime oft nicht wissen wohin mit den vielen Hunden. Da gibt es aber Promis, die sich dabei filmen lassen, wenn sie in Spanien, Griechenland oder Rumänien verwahrloste Streuner aufsammeln und mit nach Deutschland bringen. Gern würden sie dafür noch das Bundesverdienstkreuz hier in Empfang nehmen. Man kann darüber geteilter Meinung sein. 1. Was geht mich fremdes Elend an, wenn ich es ja zu Hause schon habe, bzw. nicht in den Griff bekomme. 2. Gerade die Promis vom Fernsehen, stinken buchstäblich nach Geld. Dann sollten sie für jeden Hund, den sie hier einschleppen auch den Unterhalt finanzieren. (mindest 12 Jahre) Ich glaube, wenn es aber an deren Geldbeutel ginge, kämen sie stets ohne Hund zurück nach Deutschland. Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass das Elend der Tiere nur nach Deutschland verlagert wird. Haben wir deshalb "Hochbetrieb" in den Tierheimen?

Ob Kampfhund oder Schoßhund, dass ist mir egal. Da möchte ich mich zu äußern, weil ich mich mit Hunden nicht auskenne. Nur sei mir der Vergleich erlaubt, wenn ich einen Pkw mit 480 PS besitze, dann bin ich doch nicht gleich der Verkehrsrowdy schlecht hin. Und der Besitzer des 48 PS starken Pkw ist der disziplinierte Kraftfahrer wo gibt. Somit gibt es sicher friedliche Kampfhunde und mich wollte schon mal vor Jahren ein Dackel beißen. Wer hätt`s gedacht? Ich zumindest nicht.
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