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Mi, 11:46 Uhr
20.03.2013

Forum: Unfall Neuheide

Zu dem Artikel über den Unfall in Neuheide auf der Bundesstraße 4 sind gleich mehrere Informationen eingegangen, teils Telefon teils per E-Mail. Von kn wurden die Meinungen zusammengefasst.


Der Fahrer war ortsunkundig und kam aus Richtung Sondershausen. Am Ortseingang bremste er etwas ab und ließ sich mit ca. 50 km/h in den Ort reinrollen...(erlaubte Geschwindigkeit 50 km/h). Er erkannte eine fast rechtwinklige Kurve ziemlich spät, da von 00:00 bis 05:00 Uhr keine Straßenbeleuchtung innerorts vor der Kurve eingeschaltet ist. Mehrere Bürger bezeichneten das als große "Gefahr"!!! Er lenkte sofort ein, die Straße war jedoch sehr glatt....

Man sollte aus Gründen der Verkehrssicherheit an Einmündungen und an Kurven (auf Durchgangsstraßen) die Straßenbeleuchtung nicht abschalten! Diese Variante des Unfallhergangs wird natürlich leider verschwiegen. Vielleicht können Sie als die Nordthüringer Online-Zeitungen die durchgehende Beleuchtung an Einmündungen und an Kurven (auf Durchgangsstraßen) bei den Verantwortlichen anregen. Die Öffentlichkeit muss dies wahrnehmen, da dies mit ein Faktor für die Sicherheit & Vorbeugung von Unfällen ist.

Nicht neu und sicher wieder aktuell die Forderung: Durchgehender Ausbau der B4 vier- zumindest aber dreispurig auf voller Länge


Ende der Darstellungen der Bürger

Die von Bürgern oben genannten möglichen Ursachen sind sicher spekulativ, sind aber auch nicht von der Hand zu weisen. Da an dem Tag auch Schneefall herrschte, ist so eine rechtwinklig abbiegende Kurve mit Sicherheit für Ortsfremde bei völliger Dunkelheit ein Problem. Hier sollten sich die Verkehrsbehörden mit der Polizei zusammensetzen, um den Unfall auszuwerten.

Eine Möglichkeit wäre, rechtzeitig vor der Kurve ein blinkende gelbe Warnlampe aufzustellen, die bei Dunkelheit, Nebel und schlechter Sicht auf die Gefahrenstelle aufmerksam macht. Auf so einer stark befahrenen Trasse sollte das wohl auch hinsichtlich der Kosten vertretbar sein.

(Erste Infos zum Unfall Chaos mit tödlichem Ausgang und Bilder vom Unfallort Chaos auf der B4)
Autor: khh

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Kommentare
katertiger
21.03.2013, 07:02 Uhr
Unverschuldet in den Tod
ich bin sehr entsetzt über den Tod des jungen Menschen, der vielleicht auch eine junge Familie zu Hause hinterläßt.
Trägt hier nicht doch jemand eine Mitschuld, wenn man sich in die Situation des jungen Mannes auf fremder Straße in völliger Dunkelheit und mit dieser Rechtskurve Schneebedeckt hinneinversetzt?
Hoffentlicht wird hier Abhilfe geschaffen, damit so etwas nie wieder passieren kann, dringendst und schnell!
Abwohl die Angehörigen diesen Artikel nicht lesen werden, bin ich in Gedanken bei Ihnen und wünsche viel Kraft zur Überwindung des schmerzlichen Verlustes des jungen Mannes.
Harzer_Wolf
21.03.2013, 10:23 Uhr
Konsumzwang
Auch von mir geht das Beileid an die Familie. Dem ebenfalls verletzten Transporterfahrer eine gute Besserung.

Die Frage nach den Schuldigen ist nicht immer einfach. Eigentlich sind wir es selbst. Natürlich muß bereits um 7:00 Uhr in der Kaufhöhle alles frisch in den Regalen liegen. Das dafür die Fahrer der Transporter eine Nachtschicht haben, bei jedem Wind und jedem Wetter ist dabei nebensächlich. Ich bin froh, das ich nicht nachts bei diesen Verhältnissen auf die Pisten muß. Deshalb hätte ich auch Verständnis, wenn die Regale nicht immer sofort und prall gefüllt sind oder es mal einen Artikel nicht zu kaufen gibt. Bei solchen Witterungsverhältnissen müsste der Gesetzgeber deshalb ein Fahrverbot aussprechen können.
Momentmal
21.03.2013, 10:45 Uhr
Arbeitsplätze
Harzer_Wolf läßt aber außer Acht,daß dieser "Konsumzwang" eben auch Arbeitsplätze schafft. Und sei es als LKW -Fahrer...
Harzer_Wolf
21.03.2013, 11:51 Uhr
Lässt er nicht
@ Momentmal ...

Wenn der Gesetzgeber ( oder das Land, der Lankreis ) ein Fahrverbot wegen extremer Witterung erlassen könnte, würde sicher kein Arbeitsplatz verloren gehen. Erstens kommt diese extreme Witterung nur selten vor und es ist kein Problem wenn der Transport ein paar Stunden später - wenn die Straßen geräumt und entschärft sind - erfolgt. Eine Ware, die mit der Bahn transportiert wird hat doch auch bei extremer Witterung eine verspätete Ankunft. Ich bin der Meinung, das alle Maßnahmen, die zur Vermeidung von tötlichen Unfällen führen wichtiger sind, als alle anderen Szenarien.
I.H.
21.03.2013, 21:48 Uhr
Ist die Unfallursache schon bekannt?
Gibts eigentlich schon was Belastbares zur Unfallursache? Ein Glaskugelkommentator hat ja schon, dem Himmel sei dank, die gesellschaftspolitischen Lösungen parat.

Nach Schritt Zwei wäre es doch aber gut zu wissen, was in Punkt 1 überhaupt genau passiert ist. Vielleicht hilft Fahrverbot bei Schneeflocken ja gar nicht weiter und die Bremsen waren kaputt, oder die Reifen waren abgefahren, oder..., oder..., oder...? Hmmm?

Hier ist ein Mensch gestorben ihr Schlaumeier. Anstatt hier herum zu spekulieren, damit es wieder in eure krude Gesellschaftskritik passt, solltet ihr euch mal mit Worten wie Pietät genauer auseinandersetzen. Schon mal was davon gehört?
altmeister
22.03.2013, 07:51 Uhr
Es ist schlimm...
was passiert ist. Dies sollte jedem zu denken geben. Aber, dass daraus eine Debatte über den Konsumzwang hervorgerufen wird, das ist nicht zu verstehen. Da wird über Fahrverbote diskutiert! Schon mal darüber nachgedacht, wo das hinführen würde?

Was ist mit dem Krankenwagen, der Feuerwehr, dem Arzt im Einsatz, Havariefahrzeugen bei Gasgeruch oder Rohrbruch u.s.w., von allen wird erwartet, dass sie, egal welches Wetter, immer verfügbar sind. Was wichtig, richtig und auch unbestritten ist oder sein sollte!
Retupmoc
22.03.2013, 07:54 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Harzer_Wolf
22.03.2013, 09:13 Uhr
Keine Debatte
Das sollte keine Debatte sein @ Altmeister, höchstens eine Meinung. Ich gebe aber zu bedenken, das die Polizei und die Ministerien so etwas nicht zum ersten Mal durchgeführt hätten. Zum Beispiel wurde die A 71 schon einige Male wegen zu starkem Wind gesperrt. Oder im Norden wurden Straßen gesperrt, weil der Wind Schneeverwehungen drauf geweht hatte. Das ist doch alles nichts neues. Und das Krankenwagen, Feuerwehr und dergleichen bei jedem Wetter versucht Menschenleben zu retten , ist doch klar. Diese kurzfristigen Fahreinshränkungen sollten bei Extremwitterung nur für nicht lebensnotwendige Fahrten gelten. Was daran laut WaldorfStabler krude Gesellschaftskritik sein soll, kann ich leider nicht nachvollziehen. Vielleicht reicht meine Denkweise nicht auf diese Ebene herab. Hier geht es um Vermeidung von Unfällen Herr oder Frau Waldorf und nicht um ihre sinnfreie Kommentarsucht.
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