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Mi, 11:22 Uhr
20.03.2013

Jusos: Schluss mit Lohnungleichheit

Morgen findet in Deutschland der Equal-Pay-Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit, statt. Getan hat sich bisher leider doch kaum etwas: Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern liegt hierzulande wie schon in den Vorjahren bei 22 Prozent. Und das empört auch die Nordhäuser Jusos...


„Dieses Lohngefälle zwischen Männern und Frauen ist nicht länger hinnehmbar!“, stellt Anika Gruner, Kreisvorsitzende der Jusos Nordhausen klar. „Diese Bundesregierung hat es in ihrer gesamten Legislatur versäumt, sich für Gleichstellung einzusetzen.“

Zentrale Punkte bei der Lösung dieses Problems sind für die Jusos Nordhausen einerseits Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, da es nach wie vor meist Frauen sind, die ihre Erwerbsbiografien für Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen unterbrechen müssen. Andererseits muss endlich ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden. Gerade Frauen sind vielfach in prekären Beschäftigungsverhältnissen angestellt, sei es in Teilzeit, Minijobs oder Branchen, in denen generell zu geringe Löhne bezahlt werden. Daher würden gerade die Frauen von einem eingeführten Mindestlohn profitieren.

„Wer die Ungerechtigkeit in der Entlohnung von Frauen beenden will, der muss am 22. September die SPD wählen, damit echte Gleichstellung endlich Realität wird“, appelliert Anika Gruner abschließend.
Autor: red

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Kommentare
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20.03.2013, 13:34 Uhr
Tja, liebe Genossen ...
was habt Ihr denn außer Polemik und Lippenbekenntnissen bisher fertiggebracht ?
Die Chanchen dazu hattet Ihr in einer Großen Koalition und Jahre zuvor mit Rot-Grün. Geblieben ist Hartz IV und lokale Großmanns-Bauten.

Man merkt, daß demnächst Bundestagswahlen sind und jeder sucht eine Sau, die er durch`s Dorf treiben kann.
Retupmoc
20.03.2013, 15:26 Uhr
Löblich
ist wenigstens die Idee, davon zu sprechen. Frau Dr. Merkel wird allerdings diese Probleme auch nicht beseitigen. Ok - Frau Merkel wird von der Eurokrise, die Sie hauptsächlich zu verantworten hat aus ihrem Amt gefegt. Mein Vorredner hat aber recht - nicht reden Jusos - sondern was tun. Wie wär es denn mal zu einem Aufruf das alle Frauen einmal eine Woche streiken?
Flitzpiepe
20.03.2013, 15:29 Uhr
Na und?
was hat CDU/CSU/FDP denn außer Polemik und Lippenbekenntnissen bisher fertig gebracht?

Die Chancen dazu hatte sie mit dem aktuellen Koalitionsvertrag. Dort heißt es unter der Überschrift Rentenangleichung Ost/West: "Das gesetzliche Rentensystem hat sich auch in den Neuen Ländern bewährt. Wir führen in dieser Legislaturperiode ein einheitliches Rentensystem in Ost und West ein."

Und was ist passiert? Nichts!

Man merkt, dass demnächst Bundestagswahlen sind und jeder sucht eine Sau, die er durch`s Dorf treiben kann.
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