Volle Pulle unterwegs
Auf der B 4 zwischen Erfurt und Nordhausen hatte sich in der Nacht ein schwerer Unfall ereignet. Hier die ersten Einzelheiten...
Ein Lkw war gegen 22.50 Uhr ihn Richtung Sondershausen unterwegs, als der Brummi auf der Umfahrung von Westerengel nach rechts von der Fahrbahn abkam, die Leitplanke durchschlug und auf einem Feld schließlich umkippte. Der Fahrer wurde nicht nur leicht verletzt, sondern hatte auch 2,9 Promille Alkohol in seinem Blut, so die erste "Messung" vor Ort.
Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf mehr als 60.000 Euro. Die Bundesstraße ist momentan in diesem Abschnitt noch für die Bergung des Brummi voll gesperrt, eine Umleitung ist eingerichtet.
Autor: red
Kommentare
Retupmoc
18.03.2013, 09:40 Uhr
Knast
Ich hoffe der Fahrer sitzt bereits in Untersuchungshaft und wartet auf eine Verurteilung. 2,9 Promille im LKW - das dürfte den Tatbestand éiner versuchten Tötung erfüllen. Ok - es gibt wieder Gutmenschen... der arme LKW - Fahrer, der soviele Stunden auf dem Bock sitzt, da muß man schon mal was trinken.
Wolfi65
18.03.2013, 09:55 Uhr
Bei aller Aufregung...
aber für "Knast" reicht der Unfall nicht.
Außer dem Fahrer selbst ist wohl Niemanden etwas passiert und somit steht nur der Materielle Schaden zur Disposition.
Den wird wohl erst einmal die Versicherung bezahlen und sich dann an den EX-LKW Fahrer wenden.
Aber wenn der nichts hat, dann sieht es schlecht aus. Vom Arbeitslosengeld wird wohl nicht viel zu holen sein. Also nicht so aufregen@Retupmoc. Jeder bekommt irgend wann seine Strafe.
Harzer_Wolf
18.03.2013, 10:42 Uhr
Recht hat er
Guten Morgen Wolfi65. Ja, es ist nichts passiert. Ich bin gestern vielleicht eine gute Stunde vor dem feinen Herrn die Strecke gefahren. Die Sicht war nicht toll und es ging auf die Null-Grad-Grenze zu. Wer sich dann mit dieser Promillezahl hinter das Steuer setzt, begeht auch für mich eine Straftat. Und die gehört mit mehr als Führerscheinentzug bestraft.
Paulinchen
18.03.2013, 14:15 Uhr
Ist nicht das Fahren unter Alkohol eine vorsätzliche Straftat?
Somit hat doch der Fahrzeugführer billigend in Kauf genommen, dass bei dem Unfall durchaus mehr hätte passieren können. In Anbetracht dieser Straftat, würde ich ihn auch lieber in einer anderen Zelle sitzen sehen, als nur in der Ausnüchterungszelle.
Der Mensch braucht Zeit zum Nachdenken, DANACH eine Entziehungskur und dann einen Arbeitsplatz, von dem er einen Teil des Schadens regulieren kann.
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