Do, 09:35 Uhr
26.02.2004
Dreifaches ministerielles Interesse
Nordhausen (nnz). Die Unternehmen im Landkreis Nordhausen wollen wissen woran sie sind. Wie soll es mit der Region weitergehen? Welche Zukunft hat der Standort Nordthüringen? Diese und weitere Fragen soll heute ein ministerielles Triumvirat beantworten.
Normalerweise arbeitet der Verband der Wirtschaft Nordhausen eher im Verborgenen. Außer stereotypen und einseitig verteilten Pressebeiträgen dringt für die interessierte Öffentlichkeit kaum etwas ans Tageslicht. Und da wäre es doch für all jene von Interesse zu erfahren, was ein solcher Verband macht, die nicht unbedingt auf Boulevard-Nachrichten stehen.
Doch die Zeit des Schweigens könnte mit dem heutigen Tag vorbei sein. Selbst die Medien wurden ins BIC Nordthüringen eingeladen und so wird dem innovativen Gebäude wenigstens temporär eine volle Auslastung beschert. Die Unternehmer dieses Landkreises haben es fertig gebracht, gleich drei Minister für ihre Veranstaltung zu interessierten. Und so werden heute Innenminister Andreas Trautvetter, Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz und Sozialminister Dr. Klaus Zeh (alle CDU) den Mitgliedern des Verbandes Rede und Antwort stehen.
Vor allem wie es mit dem Bau der A 38 nach dem Maut-Debakel weitergehen soll, welche Intentionen der neue Entwurf des Landesentwicklungsplanes für Nordhausen beinhaltet, wie es mit dem Industriegebiet in der Goldenen Aue steht oder ob es schon Erfolge bei der Reduzierung der Gesetze und Verordnungen gibt, wollen die Unternehmer wissen. Damit sind also die Aufgabenfelder für die Minister Reinholz und Trautvetter umrissen. Der Part des Klaus Zeh wird unter anderem das Südharz-Krankenhaus zum Inhalt haben. Hier hat sich Dr. Zeh schon mal vorab per Pressemitteilung gemeldet.
Zu den weichen Standortfaktoren gehöre auch das so genannte Thüringer Modell. Es garantiere eine lückenlose Unterstützung von Familien. Das Landeserziehungsgeld sowie der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab zweieinhalb Jahren und auf Hortbetreuung bis zum Abschluß der Grundschule würden dafür sorgen, dass Beruf und Familie keinen Gegensatz darstellen müssen. Allein im Landkreis Nordhausen würde es 59 Kindergärten, Krippen und Horte ins insgesamt 3.360 Plätzen geben. Die Landesförderung für Personal und Sachkosten dieser Einrichtungen habe im vergangenen Jahr mehr als 5.3 Millionen Euro betragen, so Dr. Klaus Zeh.
Autor: nnzNormalerweise arbeitet der Verband der Wirtschaft Nordhausen eher im Verborgenen. Außer stereotypen und einseitig verteilten Pressebeiträgen dringt für die interessierte Öffentlichkeit kaum etwas ans Tageslicht. Und da wäre es doch für all jene von Interesse zu erfahren, was ein solcher Verband macht, die nicht unbedingt auf Boulevard-Nachrichten stehen.
Doch die Zeit des Schweigens könnte mit dem heutigen Tag vorbei sein. Selbst die Medien wurden ins BIC Nordthüringen eingeladen und so wird dem innovativen Gebäude wenigstens temporär eine volle Auslastung beschert. Die Unternehmer dieses Landkreises haben es fertig gebracht, gleich drei Minister für ihre Veranstaltung zu interessierten. Und so werden heute Innenminister Andreas Trautvetter, Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz und Sozialminister Dr. Klaus Zeh (alle CDU) den Mitgliedern des Verbandes Rede und Antwort stehen.
Vor allem wie es mit dem Bau der A 38 nach dem Maut-Debakel weitergehen soll, welche Intentionen der neue Entwurf des Landesentwicklungsplanes für Nordhausen beinhaltet, wie es mit dem Industriegebiet in der Goldenen Aue steht oder ob es schon Erfolge bei der Reduzierung der Gesetze und Verordnungen gibt, wollen die Unternehmer wissen. Damit sind also die Aufgabenfelder für die Minister Reinholz und Trautvetter umrissen. Der Part des Klaus Zeh wird unter anderem das Südharz-Krankenhaus zum Inhalt haben. Hier hat sich Dr. Zeh schon mal vorab per Pressemitteilung gemeldet.
Zu den weichen Standortfaktoren gehöre auch das so genannte Thüringer Modell. Es garantiere eine lückenlose Unterstützung von Familien. Das Landeserziehungsgeld sowie der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab zweieinhalb Jahren und auf Hortbetreuung bis zum Abschluß der Grundschule würden dafür sorgen, dass Beruf und Familie keinen Gegensatz darstellen müssen. Allein im Landkreis Nordhausen würde es 59 Kindergärten, Krippen und Horte ins insgesamt 3.360 Plätzen geben. Die Landesförderung für Personal und Sachkosten dieser Einrichtungen habe im vergangenen Jahr mehr als 5.3 Millionen Euro betragen, so Dr. Klaus Zeh.


