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Sa, 07:53 Uhr
02.03.2013

Podest knapp verpasst

Kugelstoßer Ralf Bartels hat am Freitagabend das Podest bei den Hallen-Europameisterschaften in Göteborg nur knapp verpasst. Trotz Saisonbestleistung, er steigerte sich im fünften Versuch auf 20,16 Meter, reichte es für den Routinier im deutschen Team nur zu Rang vier...


Es siegte der Serbe Asmir Kolasinac (20,62 m) vor Hamza Alic (Bosnien-Herzegowina/20,34 m) und dem Tschechen Ladislav Prásil (20,29 m). Der zweite Deutsche, Marco Schmidt, belegte mit 19,63 Metern den siebten Rang.

Bartels (Foto: Christoph Keil) Bartels (Foto: Christoph Keil)
Bartels beim diesjährigen Indoor

Als Titelverteidiger stieg Bartels in der Multifunktionsarena „Scandinavium“ in den Ring. Der Wettkampf begann für den Mannschaftskapitän des DLV-Teams mit 19,75 Metern recht ordentlich. Im weiteren Verlauf wusste er sich trotz zweier Fehlerversuche, in der zweiten und vierten Runde, zu steigern. Hoffnung keimte nach dem fünften Versuch auf als Bartels die Kugel auf 20,16 Meter wuchtete. Wer Bartels kennt, der weiß, er ist der Mann für den letzten Versuch.

So wie bereits am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Dortmund. Dort landete die Kugel nämlich im sechsten Versuch bei 20,08 Meter und Bartels schnappte seinem Teamkollegen Marco Schmidt den deutschen Meistertitel sozusagen auf der Zielgeraden noch weg. Das gelang ihm in Göteborg nicht, es standen nach der letzten Runde lediglich 19,76 Meter auf der Anzeige sowie ein undankbarer vierter Platz zu Buche. Dabei hatte er im Vorfeld sogar mit einer Medaille geliebäugelt.

„Wenn ich mir die Bestenliste anschaue, kann ich mit dem Titel liebäugeln. Wenn ich das, was ich beim Einstoßen gezeigt habe, im Wettkampf umsetzen kann, dann komme ich vielleicht in den Bereich einer Medaille. Aber wenn man in Göteborg eine Medaille holen will, muss man besser im Wettkampf stehen und nicht so viele Fehlversuche haben und sich selbst so fest machen“, äußerte er sich vor dem Wettkampf gegenüber leichtathletik.de.

Marco Schmidt war es dann auch, der sich gemeinsam mit Bartels am Donnerstagabend durch die Qualifikation, nur die acht Besten erreichten das Finale, auf dem Marktplatz des Veranstaltungsgeländes kämpfte. Der 29-Jährige vom VfL Sindelfingen überstand diese als Siebter (19,77 m) ebenso wie Bartels als Fünfter (19,89 m). Aus Sicht des deutschen Teams war das ein gelungener Auftakt in die Hallen-EM. Schmidt lieferte dann im Finale einen eher durchwachsenen Wettkampf ab. Drei gültige, der weiteste davon im fünften Versuch auf 19,63 Meter, und drei ungültige wurden in der Ergebnisliste notiert. Für ihn reichte es in der Endabrechnung zu Rang sieben. Schmidt hatte sich nach der guten Qualifikation sicherlich mehr vorgenommen, aber die Freude über das Erreichen der Runde der letzten Acht dürfte bei Weitem überwiegen

Bereits Mitte Januar beim Saisonauftakt in Nordhausen kam Bartels nicht über einen vierten Platz hinaus. Bei der 13. Auflage des „Energie-Indoor“ musste sich der 35-Jährige damals nur dem starken US-Trio, Ryan Whiting, Cory Martin und Reese Hoffa, geschlagen geben. Neben den beiden deutschen EM-Startern bekamen die 2.000 Zuschauer in der ausverkauften Wiedigsburghalle den nun neuen Hallen-Europameister Asmir Kolasinac ebenfalls zu sehen.
Sandra Arm
Autor: red

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