Do, 15:07 Uhr
21.02.2013
Schlusspunkt mit "Kuno"
Heute in einer Woche endet die Sonderausstellung Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur im Stadtmuseum Flohburg. Und da gibt es zu guter Letzt noch ein Sahnehäubchen...
Den besonderen Abschluss dieser interaktiven Sonderausstellung bildet der musikalische Erzählabend mit Renft-Mitglied Christian Kunert. Im Repertoire hat er neben Altbekanntem auch unveröffentlichtes Bild- und Tonmaterial. Kunert spielt mit seinem Publikum.
Sprechrhythmus, Pausen und die Stimme erzeugen geradezu plastisch handelnde und behandelte Personen. Mit dem Talent eines Clowns nimmt Kuhnert uns mit auf eine Reise durch sein Leben. Hinterfragt man jedoch die einzelnen Titel, gefriert einem das Lachen angesichts der real existierenden Gewalt der Staatssicherheit und ihrer Methoden, unliebsame Mitbürger aus dem Alltag zu drängen oder zu kriminalisieren. Die Stasi hat ihm arg mitgespielt, mit einem Zwinkern im Auge, findet er ein paar scheinbar flapsige Worte oder erzählt eine Geschichte.
Die Sonderausstellung habe bei den Besuchern großen Anklang gefunden, sagte Museumsleiterin Dr. Cornelia Klose. 1750 Besucher, vor allem Schulklassen sahen sich die 27 Tafeln und fünf Audiostationen an und informierten sich über das Jugendleben in der DDR. Darüber hinaus trafen sich zahlreiche Schulklassen und Projektgruppen zu Zeitzeugengesprächen mit Uwe Kulisch und Joachim Heise sowie zu Veranstaltungen wie der Liederabend mit Ronald Gäßlein über Renft & Co. oder das Erfahrungsgespräch zum Thema Gefängnisse, Untersuchungshaft und Kinderheime in der DDR.
Die Finissage findet am Donnerstag (28. Februar), 19 Uhr in der Flohburg statt. Eintritt 5 Euro, Ermäßigt: 3 Euro.
Autor: redDen besonderen Abschluss dieser interaktiven Sonderausstellung bildet der musikalische Erzählabend mit Renft-Mitglied Christian Kunert. Im Repertoire hat er neben Altbekanntem auch unveröffentlichtes Bild- und Tonmaterial. Kunert spielt mit seinem Publikum.
Sprechrhythmus, Pausen und die Stimme erzeugen geradezu plastisch handelnde und behandelte Personen. Mit dem Talent eines Clowns nimmt Kuhnert uns mit auf eine Reise durch sein Leben. Hinterfragt man jedoch die einzelnen Titel, gefriert einem das Lachen angesichts der real existierenden Gewalt der Staatssicherheit und ihrer Methoden, unliebsame Mitbürger aus dem Alltag zu drängen oder zu kriminalisieren. Die Stasi hat ihm arg mitgespielt, mit einem Zwinkern im Auge, findet er ein paar scheinbar flapsige Worte oder erzählt eine Geschichte.
Die Sonderausstellung habe bei den Besuchern großen Anklang gefunden, sagte Museumsleiterin Dr. Cornelia Klose. 1750 Besucher, vor allem Schulklassen sahen sich die 27 Tafeln und fünf Audiostationen an und informierten sich über das Jugendleben in der DDR. Darüber hinaus trafen sich zahlreiche Schulklassen und Projektgruppen zu Zeitzeugengesprächen mit Uwe Kulisch und Joachim Heise sowie zu Veranstaltungen wie der Liederabend mit Ronald Gäßlein über Renft & Co. oder das Erfahrungsgespräch zum Thema Gefängnisse, Untersuchungshaft und Kinderheime in der DDR.
Die Finissage findet am Donnerstag (28. Februar), 19 Uhr in der Flohburg statt. Eintritt 5 Euro, Ermäßigt: 3 Euro.


