Mi, 11:05 Uhr
20.02.2013
Index hat neue Bezugsgröße
Für den Monat Januar wurde der Verbraucherpreisindex in Thüringen erstmals auf der neuen Basis 2010 = 100 berechnet. Der Verbraucherpreisindex sank im Januar 2013 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem Vormonat Dezember um 0,7 Prozent und wies einen Index-stand von 104,4 Prozent (Basis 2010 = 100) aus. Die Jahresteuerungsrate betrug 1,5 Prozent...
Die Jahresteuerungsrate verringerte sich von 2,0 Prozent im Dezember auf 1,5 Prozent im Januar. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch gesunkene Aufwendungen für die Gesundheitspflege (-3,6 Prozent) sowie die rückläufigen Preisentwicklungen im Bereich der Nachrichtenübermittlung (-1,6 Prozent).
In allen anderen Bereichen des täglichen Lebens mussten die Verbraucher im Jahresvergleich deutlich mehr bezahlen. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich um durchschnittlich 4,0 Prozent. Wesentlich teurer wurden Gemüse (10,4 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (6,3 Prozent) sowie Obst (5,5 Prozent) angeboten. Rückläufige Preise wurden bei Speisefetten und -ölen (-3,3 Prozent) und Bier (-2,5 Prozent) beobachtet. Spürbar höhere Preise als im Vorjahresmonat mussten auch für Bildung (2,4 Prozent) oder für Bekleidung und Schuhe (2,2 Prozent) bezahlt werden. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise um durchschnittlich 0,7 Prozent. Saisonbedingt fielen die Preise im Januar im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (-5,0 Prozent) durch Preisnachlässe für Pauschalreisen (-17,7 Prozent) sowie für Bekleidung und Schuhe (-3,9 Prozent). Empfindliche Preissteigerungen mussten die Verbraucher für Strom (10,7 Prozent) hinnehmen. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im Monatsvergleich um durchschnittlich 0,8 Prozent. Besonders die Preissteigerungen für Gemüse (5,7 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (1,0 Prozent) belasteten die Verbraucher. Versicherungsdienstleistungen wurden im Januar um 1,5 Prozent teurer.
Autor: redDie Jahresteuerungsrate verringerte sich von 2,0 Prozent im Dezember auf 1,5 Prozent im Januar. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch gesunkene Aufwendungen für die Gesundheitspflege (-3,6 Prozent) sowie die rückläufigen Preisentwicklungen im Bereich der Nachrichtenübermittlung (-1,6 Prozent).
In allen anderen Bereichen des täglichen Lebens mussten die Verbraucher im Jahresvergleich deutlich mehr bezahlen. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich um durchschnittlich 4,0 Prozent. Wesentlich teurer wurden Gemüse (10,4 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (6,3 Prozent) sowie Obst (5,5 Prozent) angeboten. Rückläufige Preise wurden bei Speisefetten und -ölen (-3,3 Prozent) und Bier (-2,5 Prozent) beobachtet. Spürbar höhere Preise als im Vorjahresmonat mussten auch für Bildung (2,4 Prozent) oder für Bekleidung und Schuhe (2,2 Prozent) bezahlt werden. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise um durchschnittlich 0,7 Prozent. Saisonbedingt fielen die Preise im Januar im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (-5,0 Prozent) durch Preisnachlässe für Pauschalreisen (-17,7 Prozent) sowie für Bekleidung und Schuhe (-3,9 Prozent). Empfindliche Preissteigerungen mussten die Verbraucher für Strom (10,7 Prozent) hinnehmen. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im Monatsvergleich um durchschnittlich 0,8 Prozent. Besonders die Preissteigerungen für Gemüse (5,7 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (1,0 Prozent) belasteten die Verbraucher. Versicherungsdienstleistungen wurden im Januar um 1,5 Prozent teurer.





