Do, 16:59 Uhr
14.02.2013
"Ich komme gern wieder" (2)
Vom gestrigen Empfang für den Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland in Sondershausen gibt es noch die Podiumsdiskussion nachzutragen.
Auf Einladung der Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind (SPD) und des Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis weilte Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, zu Besuch in Sondershausen.
Es gibt keinen Grund, sich beim Kampf gegen Rechts zurückzulehnen, so gestern Kramer vor den Gästen.
Dabei sagte er Dank an das Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis für die engagierte Arbeit.
Nach den Grußworten setzte man sich nochmals zu einer Diskussionsrunde zusammen, die intensiv genutzt wurde.
Im Bild S Kramer, A, Hochwind und Moderator Christian Stadali (Wortwerk Weimar).
In der Diskussion unterstrich Landrätin Antje Hochwind (SPD) nochmals die Wichtigkeit des Kampfs gegen Rechts. Auf das erreichte angesprochen sagte sie, ich bin stolz, dass wir im Jugendbereich viel erreicht haben. Aufgabe des Bündnisses muss es sein, so Hochwind, dass jeder ein Kleinigkeit tun kann. Sie forderte, politische Vertreter müssen beim Kampf gegen Rechts Flagge zeigen.
Kramer machte, wie schon in seinen Grußworten deutlich, es darf keine Ausgrenzung von Minderheiten in keiner Form geben. Hier sein klares Statement dazu:
Georg Schäfer, in den Grußworten von Hochwind als Vater des Bündnisses bezeichnet, sagte ebenfalls, wir haben mit Projekten im Jugendbereich viel erreicht. Dabei verwies er auf die Auszeichnung (als erste in Deutschland) Ort der Vielfalt. Das Bündnis hat sein Ziel erreicht, sagte aber auch klar, bei der Masse der Bevölkerung ist das aber noch nicht vollständig gelungen.
Auf die Frage von Bundestagsmitglied Kersten Steinke (Die Linke) an Kramer, wie empfinden Sie die Kriminalisierung der Proteste gegen Rechts, antwortete Kramer:
Ich will die Justiz nicht schelten, aber bei der Wahl der Ermessensspielräume werden die Linkskräfte (hier meinte er in Summe Linke, Grüne und Sozialdemokraten) eher zum Nachteil ausgelegt, während man es bei den rechten eher zu deren Vorteil auslegt!
Widerstand gegen rechts gehört zu den Bürgerpflichten. Schon in seinen Grußworten sagte er zum Thema:
Mit SPD-Landtagsmitglied Dorothea Marx, Vorsitzende des Thüringer NSU-Ausschusses tauschte er Gedanken aus.
Aber auch Glaubensfragen wurde angesprochen. So sagte er, wie haben keinen jüdischen Papst, wie haben keinen Oberrabbiner.
Bevor es zu einem Stehbankett ging, bei dem noch lange diskutiert wurde, über gab Hochwind eine Aufmerksamkeit an Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland.
Ich komme gern wieder nach Sondershausen (1)
Autor: khhAuf Einladung der Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind (SPD) und des Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis weilte Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, zu Besuch in Sondershausen.
Es gibt keinen Grund, sich beim Kampf gegen Rechts zurückzulehnen, so gestern Kramer vor den Gästen.
Dabei sagte er Dank an das Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis für die engagierte Arbeit.
Nach den Grußworten setzte man sich nochmals zu einer Diskussionsrunde zusammen, die intensiv genutzt wurde.
Im Bild S Kramer, A, Hochwind und Moderator Christian Stadali (Wortwerk Weimar).
In der Diskussion unterstrich Landrätin Antje Hochwind (SPD) nochmals die Wichtigkeit des Kampfs gegen Rechts. Auf das erreichte angesprochen sagte sie, ich bin stolz, dass wir im Jugendbereich viel erreicht haben. Aufgabe des Bündnisses muss es sein, so Hochwind, dass jeder ein Kleinigkeit tun kann. Sie forderte, politische Vertreter müssen beim Kampf gegen Rechts Flagge zeigen.
Kramer machte, wie schon in seinen Grußworten deutlich, es darf keine Ausgrenzung von Minderheiten in keiner Form geben. Hier sein klares Statement dazu:
Georg Schäfer, in den Grußworten von Hochwind als Vater des Bündnisses bezeichnet, sagte ebenfalls, wir haben mit Projekten im Jugendbereich viel erreicht. Dabei verwies er auf die Auszeichnung (als erste in Deutschland) Ort der Vielfalt. Das Bündnis hat sein Ziel erreicht, sagte aber auch klar, bei der Masse der Bevölkerung ist das aber noch nicht vollständig gelungen.
Auf die Frage von Bundestagsmitglied Kersten Steinke (Die Linke) an Kramer, wie empfinden Sie die Kriminalisierung der Proteste gegen Rechts, antwortete Kramer:
Ich will die Justiz nicht schelten, aber bei der Wahl der Ermessensspielräume werden die Linkskräfte (hier meinte er in Summe Linke, Grüne und Sozialdemokraten) eher zum Nachteil ausgelegt, während man es bei den rechten eher zu deren Vorteil auslegt!
Widerstand gegen rechts gehört zu den Bürgerpflichten. Schon in seinen Grußworten sagte er zum Thema:
Mit SPD-Landtagsmitglied Dorothea Marx, Vorsitzende des Thüringer NSU-Ausschusses tauschte er Gedanken aus.
Aber auch Glaubensfragen wurde angesprochen. So sagte er, wie haben keinen jüdischen Papst, wie haben keinen Oberrabbiner.
Bevor es zu einem Stehbankett ging, bei dem noch lange diskutiert wurde, über gab Hochwind eine Aufmerksamkeit an Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland.
Ich komme gern wieder nach Sondershausen (1)












