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Do, 13:56 Uhr
14.02.2013

Moderate Töne

Es ist an der Zeit, dass sich Städte und Gemeinden gemeinsam mit dem Landkreis dagegen wehren, den Preis für die Sanierung des Landeshaushaltes zu zahlen. Wie die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker das "anstellen" will, das hat die nnz erfahren...


Die kommunale Gemeinschaft im Landkreis Nordhausen, bestehend aus dem Landkreis und seinen Städten und Gemeinden, müssen in Hinblick auf eine lebenswerte Zukunft noch enger zusammen arbeiten. Gerade die anstehende Gebietsreform betreffend müssen wir zeigen, dass wir gemeinsam gestalten können.

In jedem Jahr werden die Schlüsselzuweisungen und die übrigen Finanzzuweisungen des Landes an die Kommunen immer weniger. Hinzu kommt, dass im Laufe der letzten Jahre sich das Land verschiedener Aufgaben nebst dem dazu gehörigen Personal durch Kommunalisierung entledigt und an den Landkreis übertragen hat. Da wären die Veterinärämter, die Staatlichen Umweltämter und Versorgungsämter. Nach einer nicht zufriedenstellenden abgerechneten Kostenerstattung in der Anfangszeit werden nur noch unzureichende Pauschalen gezahlt.

All diese Finanzierungslücken soll sich der Landkreis aus Sicht des Landes - mangels anderer Einnahmemöglichkeiten – von den Städten und Gemeinden in Form der Kreisumlage holen. Die aber erhalten genau wie der Landkreis in jedem Jahr weniger Landesmittel. Es stellt sich die Frage, woher das fehlende Geld kommen soll.

Es hat den Anschein, dass das Land sich selbst kein so großes Sparkorsett anlegt: Während es den Kommunen selbst nur 1% der Tarifsteigerungen erstattet, kalkuliert es für sich den kompletten Finanzbedarf von 6,5 % ein. Und selbst der Landtag gönnt sich seit der letzten Wahl fünf SitzungspräsidentenInnen, die eine erhebliche finanzielle Ausstattung erhalten, wo doch bisher immer drei genügten.

Für die Debatten um den Haushalt im Landkreis dürfen sich keine kleinlichen und haarspalterischen Diskussionen entwickeln. Vielmehr müssen wir aufeinander zugehen und nach gemeinsamen Lösungen suchen.
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
15.02.2013, 11:45 Uhr
Es ist wirklich an der Zeit
Die kommunale Selbstverwaltung durch ausreichend finanzielle Mittel muß vom Land garantiert werden statt den Gemeinden, Städten und Kreisen vorzuwerfen, sie würden nicht effizient wirtschaften.So werden die Kommunen nie mehr handlungsfähig. Das Land sollte die eigene Verwaltungsstruktur zu überprüfen und die eigenen Aufgaben selbst zu erledigen anstatt die Kommunen zu gängeln.
Vielleicht könnte Frau Lieberknecht ihren Landtag halbieren oder die Anzahl der Feiern auf der Sie auftritt? Dann hätten wir schon eine Menge gewonnen.

Komisch ist auch, das sich der Sturm zur Zwangsgebietsvereinigung gelegt hat. Sieht für mich so aus, als ob Ex - FDJ - Mitglied Lieberknecht wieder die alten Bezirke der DDR haben will. Nur etwas kleiner. Aber warum eigentlich nicht: Bezirk Erfurt, Gera und Suhl. Hatte doch was.
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