Mi, 19:33 Uhr
13.02.2013
"Arbeit ist das höchste Glück..."
Die Liste der Gäste war sehr lang, wie man sagt: alles, was Rang und Namen bei ihm hatten, gab sich ein Stelldichein zur offiziellen Verabschiedung. Auch die nnz war für Sie dabei...
Von seinen Nordbrändlern bekam Junker einer Grundausstattung für sein künftiges Home-Office geschenkt. Damit soll ihm die Kommunikation erleichtert werden
Was für Hans-Joachim Junker in dieser betrieblichen Verabschiedung besonderen Rang hatte, das waren die jetzigen und ehemaligen Arbeitskollegen. Es waren jene Männer und Frauen, die den nun Ruheständler ein ganzes Arbeitsleben lang begleitet hatten. Sie kamen, um mit ihrem Achim den Abschied aus dem Arbeitsleben zu feiern. Es kamen aber auch jene, die mit Hans-Joachim Junker peripher zu tun hatten: Die Präsidialen von Wacker Nordhausen, der Bürgermeister von Heringen, Maik Schröter, der selbst über Jahre hinweg bei Nordbrand gearbeitet hatte, der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung oder ein ehemaliger Ministerpräsident, um nur einige Beispiele zu nennen.
Es waren herzliche Begegnungen, da wurde sich umarmt und erste Anekdoten ausgetauscht, für deren ausführlichere Schilderung dann noch genügend Zeit war. Die Laudatio übernahm der langjährige Weggefährte von Achim Junker, Michael John. Begrüßt wurden ehemalige Politgrößen wie Barbara Rinke, Joachim Claus und Dieter Althaus.
Er habe Nordbrand 40 Jahre lang geprägt, genauso habe Nordbrand ihn geprägt, sagte Michael John. Hans-Joachim Junker war das Gesicht von Nordbrand in Nordhausen und darüber hinaus. 36 Jahre lang beschritten Junker und John diesen gemeinsamen Weg. Michael John skizzierte die wichtigen Etappen von Junker in seinem Betrieb, das später "sein" Unternehmen wurde, in dem heute 100 Mitarbeiter und sieben Auszubildende beschäftigt sind.
Rotkäppchen-Mumm-Geschäftsführer Gunter Heise reflektierte die Zeit der Zusammenarbeit zwischen Nordhausen und Freyburg und erinnerte an das einst gemeinsame Wirken zu DDR-Zeiten, die Trennung der gemeinsamen Wege und das Zusammengehen der beiden Unternehmen unter dem Dach von Rotkäppchen-Mumm.
Als Freund sprach der ehemalige Ministerpräsident Dieter Althaus und erinnerte an gemeinsame Fußballspiele oder an das Wirken von Junker im Nordhäuser Unternehmerverband. Hier hob Althaus das Engagement von Hans-Joachim Junker bei der Etablierung der Fachhochschule in Nordhausen hervor. Ähnlich sei es bei der Forcierung des Baus der Autobahn A 38. Immer wieder habe sich Junker für die Belange der Wirtschaft, für die Heimat eingesetzt.
Dann war er an der Reihe und Junker bedankten sich für die vielen freundliche Worte und erinnerte noch einmal an die ersten Kontakte mit dem Unternehmen in Nordhausen als junger Student. Er dankte auch all den Menschen, die ihm in den 40 Jahren viele Erfahrungen mit auf den Weg gegeben haben, an die er sich immer noch gern erinnere.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzVon seinen Nordbrändlern bekam Junker einer Grundausstattung für sein künftiges Home-Office geschenkt. Damit soll ihm die Kommunikation erleichtert werden
Was für Hans-Joachim Junker in dieser betrieblichen Verabschiedung besonderen Rang hatte, das waren die jetzigen und ehemaligen Arbeitskollegen. Es waren jene Männer und Frauen, die den nun Ruheständler ein ganzes Arbeitsleben lang begleitet hatten. Sie kamen, um mit ihrem Achim den Abschied aus dem Arbeitsleben zu feiern. Es kamen aber auch jene, die mit Hans-Joachim Junker peripher zu tun hatten: Die Präsidialen von Wacker Nordhausen, der Bürgermeister von Heringen, Maik Schröter, der selbst über Jahre hinweg bei Nordbrand gearbeitet hatte, der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung oder ein ehemaliger Ministerpräsident, um nur einige Beispiele zu nennen.
Es waren herzliche Begegnungen, da wurde sich umarmt und erste Anekdoten ausgetauscht, für deren ausführlichere Schilderung dann noch genügend Zeit war. Die Laudatio übernahm der langjährige Weggefährte von Achim Junker, Michael John. Begrüßt wurden ehemalige Politgrößen wie Barbara Rinke, Joachim Claus und Dieter Althaus.
Er habe Nordbrand 40 Jahre lang geprägt, genauso habe Nordbrand ihn geprägt, sagte Michael John. Hans-Joachim Junker war das Gesicht von Nordbrand in Nordhausen und darüber hinaus. 36 Jahre lang beschritten Junker und John diesen gemeinsamen Weg. Michael John skizzierte die wichtigen Etappen von Junker in seinem Betrieb, das später "sein" Unternehmen wurde, in dem heute 100 Mitarbeiter und sieben Auszubildende beschäftigt sind.
Rotkäppchen-Mumm-Geschäftsführer Gunter Heise reflektierte die Zeit der Zusammenarbeit zwischen Nordhausen und Freyburg und erinnerte an das einst gemeinsame Wirken zu DDR-Zeiten, die Trennung der gemeinsamen Wege und das Zusammengehen der beiden Unternehmen unter dem Dach von Rotkäppchen-Mumm.
Als Freund sprach der ehemalige Ministerpräsident Dieter Althaus und erinnerte an gemeinsame Fußballspiele oder an das Wirken von Junker im Nordhäuser Unternehmerverband. Hier hob Althaus das Engagement von Hans-Joachim Junker bei der Etablierung der Fachhochschule in Nordhausen hervor. Ähnlich sei es bei der Forcierung des Baus der Autobahn A 38. Immer wieder habe sich Junker für die Belange der Wirtschaft, für die Heimat eingesetzt.
Dann war er an der Reihe und Junker bedankten sich für die vielen freundliche Worte und erinnerte noch einmal an die ersten Kontakte mit dem Unternehmen in Nordhausen als junger Student. Er dankte auch all den Menschen, die ihm in den 40 Jahren viele Erfahrungen mit auf den Weg gegeben haben, an die er sich immer noch gern erinnere.
Peter-Stefan Greiner


