Mo, 12:37 Uhr
26.03.2001
Im Jahr 2000 deutlich mehr Beschwerden bearbeitet
Nordhausen (nnz). Nach einer Strukturreform im Landratsamt wurde das Bauordnungsamt in den Fachbereich Bau integriert. Aus dem Amt wurde das Fachgebiet, eine Umwandlung wie sie auch für die ehemaligen Ämter Bau und Kreisplanung, Bau, Wohnungsbauförderung, Untere Denkmalsschutzbehörde sowie die Untere Immissionsschutzbehörde vorgenommen wurde. Mit 35 Mitarbeitern sei der neue Fachbereich der größte im Landratsamt.
Insgesamt haben die Mitarbeiter im Jahr 2000 fast 2.000 sogenannte Eingänge bearbeitet, exakt waren es 1.922. Der Trend ist seit mehreren Jahren steigend, sagte Dr. Winter der nnz und verwies zum Beispiel auf das Jahr 1997. Damals seien 1.542 Vorgänge zur Bearbeitung eingereicht worden. Gegenüber anderen Bauordnungsämtern (zum Beispiel in der Stadtverwaltung Nordhausen) werden im Landratsamt die Anträge neben dem Bauordnungsrecht auch nach dem Bauplanungsrecht bearbeitet. Hierbei sieht Dr. Winter vor allem eine Verbesserung der Effektivität in der Bearbeitung.
Während die Anträge für einen Neubau oder für Umbau/Änderung im Vergleich zu 1999 eher stagnierend waren, seien im zurückliegenden Jahr deutlich mehr Eingänge für Verlängerungen oder Bauanzeigen zu bearbeiten gewesen. Ein noch stärkerer Zuwachs wurde bei Beschwerden (plus 103 Prozent) und bei der Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten (plus 74 Prozent) registriert.
Die Statistik des Fachgebietes Bauordnung ist aber auch aus anderer Sicht sehr interessant. Sie ist Spiegelbild der wirtschaftlichen Entwicklung im Landkreis. Die Bauanträge für Einfamilienhäuser gingen gegenüber 1999 um rund 21 Prozent zurück, bei Anstaltsgebäuden wurde nur noch die Hälfte bearbeitet und bei Gebäuden zur wirtschaftlichen und gewerblichen Nutzung waren es gar 54 Prozent weniger.
Autor: nnzInsgesamt haben die Mitarbeiter im Jahr 2000 fast 2.000 sogenannte Eingänge bearbeitet, exakt waren es 1.922. Der Trend ist seit mehreren Jahren steigend, sagte Dr. Winter der nnz und verwies zum Beispiel auf das Jahr 1997. Damals seien 1.542 Vorgänge zur Bearbeitung eingereicht worden. Gegenüber anderen Bauordnungsämtern (zum Beispiel in der Stadtverwaltung Nordhausen) werden im Landratsamt die Anträge neben dem Bauordnungsrecht auch nach dem Bauplanungsrecht bearbeitet. Hierbei sieht Dr. Winter vor allem eine Verbesserung der Effektivität in der Bearbeitung.
Während die Anträge für einen Neubau oder für Umbau/Änderung im Vergleich zu 1999 eher stagnierend waren, seien im zurückliegenden Jahr deutlich mehr Eingänge für Verlängerungen oder Bauanzeigen zu bearbeiten gewesen. Ein noch stärkerer Zuwachs wurde bei Beschwerden (plus 103 Prozent) und bei der Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten (plus 74 Prozent) registriert.
Die Statistik des Fachgebietes Bauordnung ist aber auch aus anderer Sicht sehr interessant. Sie ist Spiegelbild der wirtschaftlichen Entwicklung im Landkreis. Die Bauanträge für Einfamilienhäuser gingen gegenüber 1999 um rund 21 Prozent zurück, bei Anstaltsgebäuden wurde nur noch die Hälfte bearbeitet und bei Gebäuden zur wirtschaftlichen und gewerblichen Nutzung waren es gar 54 Prozent weniger.

