Fr, 10:06 Uhr
08.02.2013
Gemeinsames Kranichprojekt
In dieser Woche fand im Scheunenhof die Auftaktveranstaltung für ein neues Kranichprojekt im Landkreis Nordhausen statt. Eingeladen hatte Egon Primas, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes Südharz/Kyffhäuser...
Im Ergebnis der Veranstaltung soll nun eine Maßnahme über das Förderprogramm "Entwicklung für Natur und Landschaft" (ENL) beantragt werden, deren Träger der Landschaftspflegeverband werden soll. Das Projekt soll praktikable Lösungen aufzeigen und umsetzen, die sowohl den Kranichschutz als auch die berechtigten Forderungen der Landwirte nach einer Minimierung der durch die Kraniche verursachten Schäden berücksichtigen.
Während die Rast der Kraniche im Gebiet um den Helme-Stausee Kelbra immer mehr Touristen in die Region zieht, hinterlassen sie neben der Freude, diese anmutigen Tiere beobachten zu können, jährlich beachtliche Fressschäden auf den Feldern. Der Landschaftspflegeverband hatte deshalb alle betroffenen Institutionen, Verbände und Betriebe an einen Tisch gebeten, um die Problematik von allen Seiten zu betrachten und Lösungen zu finden, die für alle akzeptabel sein können. Auch Möglichkeiten einer weitergehenden touristischen Nutzung des Kranichzuges kamen zu Sprache.
Besonders interessant waren die Ausführungen von Prof. Dr. Prange von der Arbeitsgemeinschaft "Kranichschutz Deutschland". Auch er begrüßt das Anliegen, ein gemeinsames Projekt vorzubereiten und bot seine Hilfe und Mitarbeit an. Die Diskussion war sehr konstruktiv und lässt eine gemeinsame gute Zusammenarbeit im Interesse des Kranichschutzes erwarten.
Autor: redIm Ergebnis der Veranstaltung soll nun eine Maßnahme über das Förderprogramm "Entwicklung für Natur und Landschaft" (ENL) beantragt werden, deren Träger der Landschaftspflegeverband werden soll. Das Projekt soll praktikable Lösungen aufzeigen und umsetzen, die sowohl den Kranichschutz als auch die berechtigten Forderungen der Landwirte nach einer Minimierung der durch die Kraniche verursachten Schäden berücksichtigen.
Während die Rast der Kraniche im Gebiet um den Helme-Stausee Kelbra immer mehr Touristen in die Region zieht, hinterlassen sie neben der Freude, diese anmutigen Tiere beobachten zu können, jährlich beachtliche Fressschäden auf den Feldern. Der Landschaftspflegeverband hatte deshalb alle betroffenen Institutionen, Verbände und Betriebe an einen Tisch gebeten, um die Problematik von allen Seiten zu betrachten und Lösungen zu finden, die für alle akzeptabel sein können. Auch Möglichkeiten einer weitergehenden touristischen Nutzung des Kranichzuges kamen zu Sprache.
Besonders interessant waren die Ausführungen von Prof. Dr. Prange von der Arbeitsgemeinschaft "Kranichschutz Deutschland". Auch er begrüßt das Anliegen, ein gemeinsames Projekt vorzubereiten und bot seine Hilfe und Mitarbeit an. Die Diskussion war sehr konstruktiv und lässt eine gemeinsame gute Zusammenarbeit im Interesse des Kranichschutzes erwarten.


