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Sa, 08:26 Uhr
02.02.2013

Besucht und vorgetragen

Am Donnerstagmittag besuchte das Mitglied des Prämonstratenser Ordens, Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie, Theologie und Propädeutik an der Universität Regensburg, Prof. Dr. Dr. Ulrich G. Leinsle, das Ilfelder Heimatmuseum...

Leinsle, Kappler (rechts) (Foto: privat) Leinsle, Kappler (rechts) (Foto: privat)

Prof. Leinsle unterhielt sich über eine Stunde mit dem Leiter des Ilfelder Heimatmuseums, Manfred Kappler über das ehemalige Ilfelder Prämonstratenser Kloster, die große Klosterprovinz unter dem Namen Ilfeld, die Reformation und Ilfeld mit der nachfolgenden, bedeutenden Ilfelder Klosterschule bis zur NAPOLA und die heutige Zeit.

Der Professor war über die schöne Lage von Ilfeld und dem ehemaligem Kloster sowie dem Zustand der heutigen Neanderklinik sichtlich erfreut. Er sagte man könnte es fast mit dem Prämonstratenser Hauptkloster in Prémontré vergleichen, so schön in die Berge eingebettet. Es war ein sehr interessantes und aufschlussreiches Gespräch, leider verging die Zeit viel zu schnell. So wurde noch schnell ein Erinnerungsfoto gemacht und Prof. Ulrich G. Leinsle musste seinen Heimweg antreten. Dieser hochrangige Besuch wird uns lange in Erinnerung bleiben.

Dieser unerwartete Besuch dieses hohen Würdenträgers des Prämonstratenser Ordens, unmittelbar vor dem Vortrag am Freitag passte wunderbar zu dem Thema: „Vom Ilfelder Prämonstratenser Kloster bis zur NAPOLA“. Mehr als zweieinhalb Stunden lauschten die über 30 Besucher dem interessanten Vortrag von Manfred Kappler im „Jägerhof“ in Woffleben. Wie alles begann und woher kamen die Bilsteiner, Graf Elger und die Stifter des Ilfelder Prämonstratenser Klosters.

Was war die Ursache weshalb das kleine Ilfelder Kloster mit dem Flecken Ilfeld eine so große Klosterprovinz unter Ilfeld`s Namen bekam? Die Herrschaft reichte bis hinter Nürnberg weit nach Franken hinein und bis vor die Tore von Paderborn. Der Prämonstratenser oder auch der Weiße Orden genannt oder als die Norbertiner bezeichnet; war der bedeutendste Orden des 12 Jahrhunderts.

Was Michel Neander alles leistete und die Ilfelder Schule so eine große Bedeutung bekam. Ilfeld´s Zugehörigkeit zum britischem Königreich und Münchhausens Verlangen den Ilfelder Stiftsfonds in die Uni Göttingen zu buttern. Die hannoversche Schule und die Preußen nach der Schlacht bei Bad Langensalza, all dieses und noch sehr viel mehr waren Thematik des vielseitigem Vortrages.

Dieser Vortrag zeigte einmal mehr, dass Ilfeld sehr viel mehr zu bieten hat als den Durchgangsverkehr der B4. Alle Besucher lauschten interessiert und hielten die zweieinhalb Stunden durch und waren von dem Vortrag voll begeistert so viel Neues erfahren zu haben.
Autor: red

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