Do, 17:29 Uhr
12.02.2004
Unter "Volldampf" zur Polizei
Nordhausen (nnz). Für einen 53jährigen Mann aus dem Kyffhäuserkreis nahm der Weg zur Polizei in Nordhausen ein unerwartetes Ende. Die ungewöhnliche Geschichte gibt es wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Gegen 9.00 Uhr steuerte der Mann mit seinem Seat die Polizeidienststelle in Nordhausen an. Vom Fenster aus beobachteten einige Beamte das seltsame Treiben vor der Behörde. Das Auto kam über den Fußweg zum Haupteingang gefahren und bog über einen anderen Fußweg wieder in Richtung Darrweg ab. Es war ganz offensichtlich, dass der Fahrer vergeblich die Einfahrt zum Parkplatz suchte. Die kann aber vom Fußweg aus nicht erreicht werden. Also Rückwärtsgang hinein und die Strecke wieder zurück.
Auf der Straße angekommen, nahm das Gefährt seinen Weg über den Kreisel, um das Karree zurück zur Polizeibehörde und nun endlich auf den Parkplatz. Bis dorthin hatte der Fahrer eine Fahrstrecke von 34 km hinter sich gebracht. Der Mann war zur Vernehmung zur Nordhäuser Kripo bestellt worden. Dort bemerkte man sofort seine "Fahne" und unterzog ihn einem Atemalkoholtest. Obwohl auch ohne Test zu erkennen war, dass der Mann getrunken hatte, staunten die Beamten nicht schlecht: Das Testgerät zeigte einen Wert von 1,77 Promille an. Es folgten zwangsläufig eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins.
Autor: nnzGegen 9.00 Uhr steuerte der Mann mit seinem Seat die Polizeidienststelle in Nordhausen an. Vom Fenster aus beobachteten einige Beamte das seltsame Treiben vor der Behörde. Das Auto kam über den Fußweg zum Haupteingang gefahren und bog über einen anderen Fußweg wieder in Richtung Darrweg ab. Es war ganz offensichtlich, dass der Fahrer vergeblich die Einfahrt zum Parkplatz suchte. Die kann aber vom Fußweg aus nicht erreicht werden. Also Rückwärtsgang hinein und die Strecke wieder zurück.
Auf der Straße angekommen, nahm das Gefährt seinen Weg über den Kreisel, um das Karree zurück zur Polizeibehörde und nun endlich auf den Parkplatz. Bis dorthin hatte der Fahrer eine Fahrstrecke von 34 km hinter sich gebracht. Der Mann war zur Vernehmung zur Nordhäuser Kripo bestellt worden. Dort bemerkte man sofort seine "Fahne" und unterzog ihn einem Atemalkoholtest. Obwohl auch ohne Test zu erkennen war, dass der Mann getrunken hatte, staunten die Beamten nicht schlecht: Das Testgerät zeigte einen Wert von 1,77 Promille an. Es folgten zwangsläufig eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins.

