eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 17:24 Uhr
12.02.2004

Antwort von der Bahn

Nordhausen/Osterode (nnz). Seit Wochen schlägt die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ wieder Alarm. Jetzt hat sich auch die kommunale Politik eingemischt. Allerdings nur die im Nachbarlandkreis Osterode am Harz.


Mit hoher Priorität wird die DB AG in Zukunft die geplanten Investitionen in die Südharzstrecke vorantreiben. Dies teilte der Konzernbevollmächtigte der DB Hannover Hans-Jürgen Meyer dem Landkreis Osterode mit. Landrat Bernhard Reuter hatte sich Mitte Januar an Meyer gewandt und um Auskunft über die schleppende Sanierung der Südharzstrecke gebeten. In der jetzt vorliegenden Antwort der DB AG wird konkret zugesagt, dass die Langsamfahrstelle westlich des Bahnhofes Ellrich im Zuge umfangreicher Oberbausanierungsmaßnahmen ab September 2004 wieder beseitigt wird. Seit Dezember 2003 muss in diesem Bereich aus betrieblichen Gründen eine Geschwindigkeit von 30 km/h eingehalten werden.

Wegen zusätzlicher Auflagen des Eisenbahn-Bundesamtes bezüglich signaltechnischer Anpassungen für die beiden Bahnübergänge im Bereich Niedersachswerfen und Salza kann die Aufhebung der Langsamfahrstelle in diesem Bereich erst im April 2004 erfolgen. Auf dem schon sanierten Teilabschnitt Ellrich – Woffleben konnte nach Herstellung der technischen Voraussetzungen die 5 km/h-Langsamfahrstelle inszwischen beseitigt werden, so dass sich daraus eine Verkürzung der Fahrzeit ergibt.

Abschließend teilt die DB AG Landrat Bernhard Reuter mit, dass sie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel die Umsetzung investiver Maßnahmen vorantreiben wird. Die Bahn habe die Bedeutung der Südharzstrecke innerhalb des Harz-Weser-Netzes erkannt.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)