Do, 17:24 Uhr
12.02.2004
Versprechungen reichen nicht
Nordhausen (nnz). Der BUND-Kreisvorstand begrüßt außerordentlich, das sich die Stadt Nordhausen vehement für den Erhalt des Südharzer-Gipskarstgebietes einsetzt. Seitens der Stadt Nordhausen ist erkannt worden, das es notwendig und langfristig für unsere Region wesentlich vorteilhafter ist, diese einmalige Landschaft der Rüdigsdorfer Schweiz zu erhalten. Doch nicht alle Politiker hätten das erkannt...
Bedrohlich und auch bedauerlich sei die Einstellung der Thüringen Landesregierung sowie des Thüringer Bergamtes bezüglich des Schutzes des Winkelberges. Es scheint, das hier die CDU-Landesregierung mehr geneigt sei, dem Verlangen einer Industrielobby zu folgen, als das Votum der Bürger, der Kommunen und Verbände umzusetzen, so der Kreisvorstand. Der BUND-Kreisvorstand schließt sich hier vollkommen der Ansicht der Stadt Nordhausen an, die, berechtigterweise, auf die bereits ausreichend ausgewiesenen und teilweise verwaisten Abbaugebiete hinweist. Der BUND-Kreisverband wird mit allen Mitteln versuchen, hier vehement zu intervenieren, um einen Neuaufschluss von Bergwerksfeldern in der Rüdigsdorfer Schweiz zu verhindern.
Bedauerlicherweise scheine die Einflussmöglichkeit der CDU-Landtagsvertreter Egon Primas, Dr. Zeh und Wirtschaftsminister Reinholz in der Landesregierung nicht sehr groß zu sein, so die Umweltschützer. Denn alle würden sich für den Erhalt der Rüdigsdorfer Schweiz aussprechen, aber keinem scheine es zu gelingen, hier für die Region etwas Positives zu erreichen. Der BUND-Kreisverband richtet daher nochmals die eindringliche Bitte an die CDU-Vertreter des Landkreises, sich dringend bei der Landesregierung für den Erhalt des Winkelberges einzusetzen. Dem Erhalt des Winkelberges sei nicht gedient, wenn in Wahlkampfzeiten Versprechungen gemacht würden, hier seien Taten notwendig.
Die reelle Planungssituation zum Winkelberg sehe jedenfalls wesentlich dramatischer aus, als es Egon Primas in einem Gespräch mit der nnz verharmlosend darstelle. Hier sei auch der Thüringer Ministerpräsident Althaus gefordert, seine Richtlinienkompetenz einzusetzen, um auch den Winkelberg als FFH-Gebiet der EU nachzumelden. Der Kreisverband auf seiner nächsten Sitzung beraten, wie in dieser Angelegenheit öffentlich vorgegangen wird.
Autor: nnzBedrohlich und auch bedauerlich sei die Einstellung der Thüringen Landesregierung sowie des Thüringer Bergamtes bezüglich des Schutzes des Winkelberges. Es scheint, das hier die CDU-Landesregierung mehr geneigt sei, dem Verlangen einer Industrielobby zu folgen, als das Votum der Bürger, der Kommunen und Verbände umzusetzen, so der Kreisvorstand. Der BUND-Kreisvorstand schließt sich hier vollkommen der Ansicht der Stadt Nordhausen an, die, berechtigterweise, auf die bereits ausreichend ausgewiesenen und teilweise verwaisten Abbaugebiete hinweist. Der BUND-Kreisverband wird mit allen Mitteln versuchen, hier vehement zu intervenieren, um einen Neuaufschluss von Bergwerksfeldern in der Rüdigsdorfer Schweiz zu verhindern.
Bedauerlicherweise scheine die Einflussmöglichkeit der CDU-Landtagsvertreter Egon Primas, Dr. Zeh und Wirtschaftsminister Reinholz in der Landesregierung nicht sehr groß zu sein, so die Umweltschützer. Denn alle würden sich für den Erhalt der Rüdigsdorfer Schweiz aussprechen, aber keinem scheine es zu gelingen, hier für die Region etwas Positives zu erreichen. Der BUND-Kreisverband richtet daher nochmals die eindringliche Bitte an die CDU-Vertreter des Landkreises, sich dringend bei der Landesregierung für den Erhalt des Winkelberges einzusetzen. Dem Erhalt des Winkelberges sei nicht gedient, wenn in Wahlkampfzeiten Versprechungen gemacht würden, hier seien Taten notwendig.
Die reelle Planungssituation zum Winkelberg sehe jedenfalls wesentlich dramatischer aus, als es Egon Primas in einem Gespräch mit der nnz verharmlosend darstelle. Hier sei auch der Thüringer Ministerpräsident Althaus gefordert, seine Richtlinienkompetenz einzusetzen, um auch den Winkelberg als FFH-Gebiet der EU nachzumelden. Der Kreisverband auf seiner nächsten Sitzung beraten, wie in dieser Angelegenheit öffentlich vorgegangen wird.


