Fr, 14:28 Uhr
23.03.2001
Für MKS-Krisenstab gilt: X plus 30 Minuten
Nordhausen (nnz). Damit der Super-MKS-Gau nicht eintritt, hat das Nordhäuser Landratsamt ein Krisenzentrum eingerichtet. Binnen einer halben Stunde ist dieser Stab einsatzbereit, und hat einen eventuell betroffenen Stall vollständig abgeriegelt und alle weiteren Maßnahmen getroffen. "Bei einer Bedrohung durch MKS sind die Prävention und die Information gleichermaßen wichtig", so Dr. Uwe Landsiedel gegenüber nnz. Deshalb habe das Landratsamt in Zusammenarbeit mit anderen Ämtern und Institutionen alle Halter von Schafen, Schweinen, Ziegen und Rindern angeschrieben, habe Merkblätter und Informationsbroschüren verteilt. Die Polizei wurde ebenso in den Krisenstab delegiert wie die Freuerwehren oder die Straßenmeistereien. Demnächst will Landsiedel die Chefs der Verwaltungsgemeinschaften und die Bürgermeister der Einheitsgemeinden umfassend über Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der MKS und zum richtigen Verhalten beim Ausbruch der Tierseuche unterrichten. Dr. Landsiedel geht davon aus, dass das Tiertransportverbot noch nicht aufgehoben, dafür aber um weitere zwei Wochen verlängert werde.
Die MKS, obwohl in Deutschland noch nicht ausgebrochen, hat auch im Landkreis Nordhausen bereits ihre Spuren hinterlassen. So werden keine Pferdeturniere stattfinden, Versammlungen von Tierzüchtern wurden ausgesetzt, große Veranstaltungen sollten gemieden werden. Noch keine Befürchtungen gebe es hinsichtlich der größten Tieranlage in Nordhausen, dem Unternehmen Henry van Asten. Überhaupt, so Landsiedel, hätte man größere Anlagen besser im Griff, die kleinen Klauentierhalter seien viel schlechter zu kontrollieren. Obwohl man den Ausbruch der Seuche vermutlich nicht ganz verhindern könne, sei sie doch zu bekämpfen: Schließlich sei sie nicht von Gott gewollt, so Dr. Landsiedel.
Autor: nnzDie MKS, obwohl in Deutschland noch nicht ausgebrochen, hat auch im Landkreis Nordhausen bereits ihre Spuren hinterlassen. So werden keine Pferdeturniere stattfinden, Versammlungen von Tierzüchtern wurden ausgesetzt, große Veranstaltungen sollten gemieden werden. Noch keine Befürchtungen gebe es hinsichtlich der größten Tieranlage in Nordhausen, dem Unternehmen Henry van Asten. Überhaupt, so Landsiedel, hätte man größere Anlagen besser im Griff, die kleinen Klauentierhalter seien viel schlechter zu kontrollieren. Obwohl man den Ausbruch der Seuche vermutlich nicht ganz verhindern könne, sei sie doch zu bekämpfen: Schließlich sei sie nicht von Gott gewollt, so Dr. Landsiedel.


