Fr, 15:21 Uhr
06.02.2004
Alles berücksichtigt?
Nordhausen (nnz). Die A 38 zwischen Bleicherode und Breitenworbis ist das Problemkind der DEGES. Die nnz berichtete bereits mehrfach über die 12 Kilometer, die es in sich haben. Werden bei der vorgeschlagenen Variante aber auch die Belange der Natur und der Anwohner berücksichtigt? Die nnz hat nachgefragt.
Fertiggestellt hat das Landratsamt Nordhausen in diesen Tagen die Stellungnahme zum Planentwurf des Autobahnabschnitts von Bleicherode bis Breitenworbis. Grundlage waren die Unterlagen der DEGES, welche immerhin acht Ordner füllten. Der erste Beigeordnete des Landkreises, Matthias Jendricke (SPD), meinte gegenüber nnz, dass man mit dem vorgelegten Planungsentwurf weitgehend den Interessen der Natur und der Wohnbevölkerung Rechnung getragen hat: Mit der Einbindung der A 38 in die Hanglage der Bleicheröder Berge und dem über 800 Meter langen Tunnel an der Landkreisgrenze wird der Schallschutz in diesem Bereich optimal realisiert.
Der Landkreis hält daher auch nichts von der vom Naturschutzbund aufgeworfenen südlichen Trassenvariante für den Bereich der Eichsfelder Pforte. Die Trassenvarianten wurden bereits im Raumordnungsverfahren ausgiebig geprüft und die nördliche Umgehung von Sollstedt damals festgelegt. Der jetzige Planentwurf sieht für den Schallschutz große Erdwälle und Schallschutzwände vor. Für den Naturschutz beabsichtigt man neben den notwendigen Ausgleichsmaßnahmen auch Wilddurchlässe unter der Autobahn zu bauen und die Belange der Fledermäuse zu berücksichtigen.
Das Landratsamt ist in seiner Stellungnahme insbesondere auch auf die Interessen der Bürger während der Bauphase eingegangen, um die Beeinträchtigungen in den anliegenden Orten so gering wie möglich zu halten. Zudem fordert man eine Behelfsauffahrt auf die Autobahn im Bereich Sollstedt für Rettungskräfte und zusätzlich einen Landeplatz für den Rettungshubschrauber am Tunneleingang. Hier sollte die DEGES noch nachbessern, meinte Jendricke abschließend.
Autor: nnzFertiggestellt hat das Landratsamt Nordhausen in diesen Tagen die Stellungnahme zum Planentwurf des Autobahnabschnitts von Bleicherode bis Breitenworbis. Grundlage waren die Unterlagen der DEGES, welche immerhin acht Ordner füllten. Der erste Beigeordnete des Landkreises, Matthias Jendricke (SPD), meinte gegenüber nnz, dass man mit dem vorgelegten Planungsentwurf weitgehend den Interessen der Natur und der Wohnbevölkerung Rechnung getragen hat: Mit der Einbindung der A 38 in die Hanglage der Bleicheröder Berge und dem über 800 Meter langen Tunnel an der Landkreisgrenze wird der Schallschutz in diesem Bereich optimal realisiert.
Der Landkreis hält daher auch nichts von der vom Naturschutzbund aufgeworfenen südlichen Trassenvariante für den Bereich der Eichsfelder Pforte. Die Trassenvarianten wurden bereits im Raumordnungsverfahren ausgiebig geprüft und die nördliche Umgehung von Sollstedt damals festgelegt. Der jetzige Planentwurf sieht für den Schallschutz große Erdwälle und Schallschutzwände vor. Für den Naturschutz beabsichtigt man neben den notwendigen Ausgleichsmaßnahmen auch Wilddurchlässe unter der Autobahn zu bauen und die Belange der Fledermäuse zu berücksichtigen.
Das Landratsamt ist in seiner Stellungnahme insbesondere auch auf die Interessen der Bürger während der Bauphase eingegangen, um die Beeinträchtigungen in den anliegenden Orten so gering wie möglich zu halten. Zudem fordert man eine Behelfsauffahrt auf die Autobahn im Bereich Sollstedt für Rettungskräfte und zusätzlich einen Landeplatz für den Rettungshubschrauber am Tunneleingang. Hier sollte die DEGES noch nachbessern, meinte Jendricke abschließend.

