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Fr, 12:05 Uhr
06.02.2004

Zwei schwere Aufgaben

Nordhausen/Braunlage (nnz). Vor zwei schweren Aufgaben stehen die Harzer Wölfe an diesem Wochenende. So empfangen die Braunlager heute die Gäste aus Herne, am Sonntag geht es dann zum Timmendorfer Strand.


Mit der Herner EG ist am Freitag um 20 Uhr ein Verein mit Tradition zu Gast im Wurmbergstadion. Zwar gibt es die Eisgemeinschaft selbst noch nicht so lange, wenn man aber die Vorgängervereine miteinbezieht, wird in dieser Saison das 30-jährige Jubiläum des Herner Eishockeys gefeiert. Die Herne qualifizierten sich als Zweiter der Regionalliga Nordrhein-Westfalens für die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Um aber den selbstgesteckten Traum vom Aufstieg zu realisieren, ging man vor der Meisterrunde nochmals auf Einkaufstour und bediente sich dabei vor allem beim Personal des ausgestiegenen Grefrather EC.

Zwischen den Pfosten sind die Blizzards mit Frank Pribil und Dennis Kohl mehr als gut besetzt. Während sich Dennis Kohl, erst vor kurzem aus Solingen an den Geysenberg gewechselt, im besten Torhüter-Alter befindet, ist Frank Pribil schon etwas länger im Eishockey-Geschäft. Bei ihm handelt es sich um einen Mann, den es nicht zum ersten Mal auf das Eis des Wurmbergstadions treibt. Bereits in früheren Jahren war er mit Teams aus z.B. Herne und Duisburg in Braunlage zu Gast. Auch in der Verteidigung stehen Trainer Jan Benda Spieler mit bekannten Namen zur Verfügung. Mit Pavel Mann, Mark Jablonski und Frank Gentges befinden sich im Kader drei Spieler, die bereits in der DEL (bzw. früher 1. Liga) aktiv waren. Zudem verstärken der Schwede Mark Söderqvist und der Russe Dimitri Tsvetkov die Defensive.

Die beiden weiteren Ausländer sind Stürmer und heißen Peter Staron (Slowakei) und Daniel Jonsson (Schweden). Staron war dabei bis vor kurzem stärkster Angreifer der Grefrather und spielte auch schon in Wolfsburg für die Grizzly Admas in der zweiten Liga. Die Brüder Andrej und Boris Fuchs, außerdem Martin Ekrt und Hans Lacalli sind die weitere Spieler, die somit sage und schreibe sieben Erstliga-erfahrene Akteure auf der Kaderliste der Herner EG stehen lassen. Doch auch der Rest der Stürmer ist nicht zu unterschätzen. In Person von Benjamin Musga, Sebastian Haßelberg, Matthias Baldys wird auch dem deutschen Nachwuchs eine Chance gegeben. Zu diesen drei Stürmern kommen mit Verteidiger Sascha Schmitz und Torwart Nico Neudeck zwei weitere Youngsters.

Viele Experten erwarteten vor der Meisterrunde die Herner an der Tabellenspitze. Nach einem überzeugenden 5:0 in Wilhelmshaven zum Auftakt schlug jedoch die Konkurrenz zurück, so dass die Westdeutschen derzeit nur den Fünften Rang belegen.

Am Sonntag steht dann für die Harzer Wölfe der schwere Gang zum EC Timmendorfer Strand auf dem Programm. Das Spiel an der Ostsee beginnt um 19 Uhr. Die Timmendorfer sind gut in die Meisterrunde gestartet und belegen vor dem Wochenende den zweiten Rang der Tabelle. Wie viele andere Teams auch verstärkte der ECT den ohnehin schon starken Kader vor kurzem nochmals. So stürmt jetzt der Kanadier Bryan Phillips für die Norddeutschen, auch Mario Gehrig, mit Mannheim immerhin schon deutscher Meister geworden, stieß zum Kader. In den zwei Vorrundenvergleichen unterlag der BSC jeweils knapp den Beach Boys. Zu Hause musste man sich mit 4:6 geschlagen geben, in Timmendorf stand trotz einer guten Partie am Ende ein 1:3 auf der Anzeigetafel.

Das ausgerechnet an diesem Wochenende ein Erfolg gegen die Schleswig-Holsteiner gelingen könnte, ist vor allem auf Grund der Verletzungssorgen unwahrscheinlich. Sowohl gegen Herne als auch gegen den ECT werden Patrick Pröschild, Jens Langer und Dennis Overbeck fehlen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Jim Brown, der aber das Training wieder aufgenommen hat. Für die Partie gegen Herne kommen dann noch die Sperren gegen Chris Pugliese und Marek Gajewski dazu. Während Pugliese am Sonntag aber wieder spielberechtigt ist, ist die Sperre für Gajewskis Matchstrafe vom vergangenen Sonntag noch nicht ausgehandelt.
Autor: nnz

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