nnz-Betrachtung: Ausgeschrieben
Das nächste Rolandsfest wird nicht mehr so sein, wie die bisherigen. Die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Die Kommune will sich zurückziehen und gibt die Verantwortung in private Hände...
Der nnz liegt die Ausschreibung vor, die an mehrere Veranstalter geschickt wurde. Ohne das da ein Profi drüberguckt, sei gesagt: Die Maßstäbe, die seitens der Stadt Nordhausen angelegt werden, die könnte vermutlich nicht einmal die Kommune selbst erfüllen. Vor allem vom zeitlichen Rahmen her.
Da soll sich der private Veranstalter nicht mehr mit dem Petersberg als Ort des "Rolandsfestivals", sondern mit dem Gehege herumplagen und zwei Vorschläge für überregional bekannte Künstler, für den Höhepunkt des Rolandsfestes, servieren. Das allein schon ist mehr als lächerlich, denn wer die Szene kennt, der weiß, dass ein halbes Jahr vor einem solchen Event ein "Konzertabend für Jugendliche mit Eintritt" kaum ein Künstler, der "überregional bekannt" ist, gebucht werden kann.
Und im Übrigen sollen natürlich die Bühnen am Rathaus und am Theater non stop bespielt werden. Dazu gibt es konkrete Vorstellungen der Stadtverwaltung, die auf drei Seiten festgehalten sind. Leistungen der Stadt gibt es natürlich auch - die stadteigene Bühne wird kostenlos zur Verfügung gestellt, man wird Kontakte zu Vereinen vermitteln und Unterstützung beim Einholen von Genehmigungen geben.
Das war es. Kein Wort von einem städtischen Zuschuss, mit dem ein privater Veranstalter planen kann. Kann überhaupt in einem solch kurzen Zeitraum geplant werden? Für das nächste Altstadtfest zum Beispiel haben die Planungen vor einigen Monaten begonnen.
Bleibt die Frage der Finanzierung. Am Ende will ein Veranstalter privater Natur einen Gewinn machen. Warum sollte er sonst investieren? Die Stadtverwaltung Nordhausen soll in diesem Jahr einen Verlust von 100.000 Euro mit dem Rolandsfest gemacht haben. Das wird auch in den zurückliegenden Jahren so gewesen sein. Zahlen werden nicht genannt.
Das großzügige Agieren der Nordhäuser Verwalter bei derartigen Events hat eine mehrjährige Tradition, die im Jahr 2004 begann, als mit dem gigantischen Festival "Noise Garden" ein gigantischer Verlust von knapp einer Viertel Million Euro hingelegt wurde.
Wir Nordhäuser werden uns ab sofort auf ein "Rolandsfest-Light" einstellen müssen. Das aber auch nur deshalb "light" ist, weil in den zurückliegenden Jahren aus den "Vollen" geschöpft wurde. Frei nach dem Motto "Koste es, was es wolle", schließlich leistet sich die Stadt Nordhausen im erst beginnenden Zeitalter von Tablet und e-Book auch eine Bibliothek für vermutlich 15 Millionen Euro.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Kommentare
Sebastian1
21.12.2012, 09:25 Uhr
Rolandfest 2013
Rolandfest 2013
Na da bin ich ja mal gespannt, ob es die Privaten Veranstalter in so kurzer Zeit was auf die Beine stellen können. Ich begrüße es von seiten der Stadt Nordhausen das 2013 das Gehege wieder einbezogen wird, und nicht den kleinen Petersberg. Für Fußball und Lichterfest reicht der aus.
Vor Jahren arbeiteten die Veranstalter auch mit verschiedenen Medienunternehmen (Radio/Fernsehen)zusammen. Man zahlte auch für das Gehege eine paar Mark/Euro damit man auch Top Künstler feiern konnte. Wie wäre es denn mal wieder mit einen Rummel zum Rolandfest da war es so das man Karussel und Schausteller eingeladen hatte die was für Jugendlich/Erwachsende was boten. wo es weniger Fressbuden sondern mehr hightech Karussels u. Traditionelle Fahren kann. denn für Kinder gab es bisher immer was irgendwo stand immer ein Kinderkarussel zum Platz.
Sponsoren gibt es Ja einige, die immer bereit waren ein paar Hundert Euro locker machten.
Retupmoc
21.12.2012, 10:18 Uhr
Nachfrage
Vielleicht kann man ja bei der EVN nachfragen, wie man beliebte und bekannte Künstler nach Nordhausen holt. Oder beim Theater? Oder bei Rößner und Hahnemann? Oder bei Hohenstein - Konzerts? Die haben es alle drauf. Besser als die Stadt.
W.Roßmell
21.12.2012, 10:46 Uhr
Genau das waren meine Vermutungen auf der letzten Stadtratssitzung,...
als der OB über das Rolandsfest seine Äußerungen machte. Wer will das als privater Organisator stemmen, wenn es seitens der Stadt keine Zuwendungen gibt? Und ich gebe Herrn Greiner recht, wenn er schreibt, dass ein halbes Jahr vor dem Termin auch keine namhaften Bands oder Gruppen mehr zu haben sind! Da sieht man mal, dass der Oberbürgermeister und all die Stadträte wirklich keine Ahnung haben, wieviel Zeit so ein Fest dauert vorzubereiten und was es kosten wird...! Aber immer die Hand heben und zustimmen! Das ist eine Politik im Rathaus, oh je, kaum zu glauben! Herr Schellenhaus hat bei seiner Vorstellung zur Wahl als 2. Beigeordneten gesagt, dass er beim Kulturamt mindestens 2 Arbeitskräfte einsparen wird und es sich selbst zutraut, große Feste für die Stadt selbst organiseiren zu können, aber das scheinen die Linken, die CDU, die FDP und auch die Grünen durch ihre Blockadepolitik im Moment im Rathaus gegenüber der SPD (liegt wohl doch viel an ihrem Vorsitzenden...) nicht "vernommen oder gehört" zu haben.... Es geht also nicht ums einparen, sondern wirklich nur um politische Fehden untereinander! Das Wahlergebnis war ja vorher schon bekannt, leider!
Tja, da soll sich mal Frau Haase an dieser Stelle bewähren und ein tolles Rolandsfest organisieren und vielleicht sollte man Werbung machen, dass eine "untergehende Stadt" mit lauter Schulden ein paar Sponsoren oder auch Künstler findet, die Geld noch mitbringen, um dann mal auf der Bühne auftretten zu dürfen...! Das wäre doch sicher keine schlechte Idee und für diese absolute Fehlpolitik im Rathaus ein Rettungsanker für die Nordhäuser Bürger!
NDHler
21.12.2012, 16:42 Uhr
Schwach!
Ich sag ja, der OB Zeh gibt eine ziemlich schwache, ja fast hilflose Figur ab. Das war schon so als er noch für Nordhausen im Landtag saß. Bis jetzt geht es überall nur rückwärts kein Fortschritt ist zu erkennen!
andreas66
21.12.2012, 17:19 Uhr
Ohne...
es zu schwarz zu sehen. In Nordhausen sieht es im Allgemeinen, kulturell gesehen, 2013 trübe aus. Das Jazzfest kämpft ums Überleben. Für das nächste Jahr hat der Ticket-Shop in der Rautenstraße zum jetzigen Zeitpunkt nur 4 Veranstaltungen im Angebot. Auf die Anfrage einer Kundin nach einer Programmübersicht wie im vorigen Jahr, reichte diesmal ein handgeschriebener Zettel mit den schon erwähnten 4 Veranstaltungen. Nichts gegen den Ticket-Shop, habe da schon mehrmals Karten gekauft.
Für was soll er bloß Karten verkaufen, wenn in Nordhausen keine Künstler auftreten. Das Geld für die Fehlplanung Bibliotheksneubau, im Zeitalter von E-Book und anderer Angebote, hätte auch für eine kleinere Stadthalle gereicht. Bin kein Architekt. Aber wenn ich den Betonklotz so betrachte, liege ich bestimmt nicht ganz falsch.
Nörgler
21.12.2012, 17:31 Uhr
Hinterlassenschaft
Das es so kommt, ist gut, weil gesund und marktkonform. Unter Frau Rinke wurde in punkto Kultur und anderer Veranstaltungen von vornherein eine Wettbewerbsverzerrung betrieben. Jede Woche ein städtisches Fest - das kann nicht gutgehen, das ist Volksbespielung wie bei den Römern.
Man hätte die Ausgestaltung des Rolandsfestes in privater Hand lassen sollen. Aber nein, wenigstens bis zum Ende der Rinke-Ära musste groß aufgetafelt werden. Nun hat es der Nachfolger schwer, zur Normalität zurückzukehren. Vielleicht war das auch Absicht.
Wer Kultur und Gaudi haben will, der muss sie kaufen. Dafür ist nicht die Kommune zuständig. Ich bin schon für die kommunale Daseinsfürsorge. Medizin, Energie, Abfallentsorgung oder Trinkwasserversorgung gehören in kommunale Hand. Kultur leisten wir Nordhäuser uns schon mit dem Theater für mehrere Millionen Euro im Jahr genug.
altmeister
21.12.2012, 19:54 Uhr
Danke...
@nörgler, mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht! Da kann ich mich nur voll anschließen.
H.Buntfuß
21.12.2012, 20:51 Uhr
Missstände unter Rinke?
Wenn ich den Artikel lese, überkommt mich das Gefühl, dass unter der Ära OB-Rinke sehr viele Fehlentscheidungen getroffen worden. Angefangen Von der Landesgartenschau, über das Rolandsfest und letzteres die Prunkbauten. Bei allen Projekten ging und geht die Stadt mit großen Defiziten daraus hervor.
Das alles hat die Stadt in tiefrote Zahlen getrieben. Man muss sich im Nachhinein schon fragen, welche Kompetenzen die Verwaltung und der Stadtrat unter OB-Rinke überhaupt hatte. Wenn ich mir das alles so anschaue wohin Nordhausen gekommen ist, muss ich sagen die Verwaltung und der Rat, waren mehr oder weniger Marionetten der Fürstin, oder? Frau Rinke hinterlässt für ihr Ego der Stadt ein Millionenschweren Schuldenberg.
Was haben wir denn unter Rinke geschafft außer Schulden. Kommt mir aber nicht mit dem Beispiel Fachhochschule, Ihr Ruf ist lange nicht so gut, wie man dem Bürger glauben machen will. Gehen sie einmal unter die Studenten und befragen diese, aber bitte keine die von der Schulleitung gestellt werden.
Nun haben wir einen neuen OB. Was haben wir von ihm zu erwarten? Wie es zur Zeit aussieht ist Herr Zeh, nicht gerade die Galionsfigur, oder? Meiner Meinung nach fehlt dem Mann der nötige und reelle Biss. Die einen sagen zwar, Herr Zeh habe in Erfurt auf verschiedenen Posten Erfahrungen gesammelt.
Andere sagen wiederum, man habe ihn von einen Posten auf den Anderen gesetzt, weil er nicht kompetent für die jeweilige Arbeit war. Das sind Meinungen und ich will und kann das nicht beurteilen, man muss abwarten wozu der Mann fähig ist? Man sollte aber die Erwartungen nicht allzu hoch schrauben. Bisher kamen noch keine wirklichen kompetente Entscheidungen von Seiten des OB zum Beispiel im Punkte Biogasanlage.
Es geht weiter mit den Methoden, die Frau Rinke eingeführt hat. Den Bürger hinhalten und dann vor vollendende Tatsachen stellen .Ein gutes hatte die Herrschaft von Frau Rinke, der Bürger ist aufgewacht und lässt sich von der Politik nicht mehr so leicht für DUMM verkaufen. (Siehe Autohof, Biogasanlage)
Ja liebe Politiker, sie müssen langsam daran gewöhnen, dass ihnen der Bürger genauer auf die Finger schaut. Er möchte genau wissen, was sie hinter verschlossenen Türen aus kaspern? Das gleiche gilt auch für die Landrätin und den Kreistag. Dem Bürger kann ich nur raten, nehmt euer Recht wahr und die Politiker genauer unter die Lupe. Es gibt genug faule Eier, die man den Bürger unterschieben möchte.
Ich wünsche allen Lesern eine Frohe Weihnacht und ebenso ein Neues Jahr.
Nörgler
22.12.2012, 09:15 Uhr
Schwarzbuch der Verschwendung
Das Musikevent "Noise Garden" wurde sogar im Schwarzbuch der Steuerzahler (Verschwendung von öffentlichen Steuergeldern) erwähnt. Nicht ohne Grund. Und was ist danach passiert? Nichts. Alles ging so weiter. Genau unter dem Motto, wie in der NNZ- Betrachtung geschrieben: Koste es was es wolle. Da man jetzt die kaufmännische Buchführung eingeführt hat, muss man endlich auch so zur Verantwortung gezogen werden wie ein Unternehmer hinsichtlich der Haftung!!!
Gudrun1974
22.12.2012, 17:23 Uhr
Rinke-Bashing ist lächerlich.
Dieses Rinke-Bashing ist lächerlich, insbesondere, ihr die Gartenschau zur Last zu legen. Die Diskussionen hier sollten tiefer gehen, als immer jenen alles zur Last zu legen, die gerade gegangen sind.
Zorro
22.12.2012, 17:45 Uhr
Lachen vergeht vielleicht
Oke, das mit der Gartenschau ist schon in Ordnung. Aber viele andere Großprojekte, deren Konsequenzen noch nicht einmal annähernd abzuschätzen sind, die gehen auf das Konto von OB aD. Entscheidungen wurden in diesem Rathaus nur von einer Person getroffen. Nach deren Geschmack und der Vorlieben. Ganz klar, das eine 60jährige nicht viel vom Internet, sondern lieber ein Buch in den Händen hält. Vermutlich muss das das Volk dann auch so machen.
Peppone
22.12.2012, 17:53 Uhr
Die LGS kann man Ihr nicht vorwerfen,
und außer H. Buntfuß tut das hier bis jetzt auch keiner! Die LGS war überparteilich gewollt, entsprechend "gepusht" und bestimmt kein Kind von der damaligen OB. Ohne die Landesgartenschau wäre Nordhausen nicht das bauliche Nordhausen von Heute.
Dem relativ kleinen Verlust der damaligen GmbH stehen 'zig Millionen Investitionen des Landes gegenüber. Die LGS war ein Glücksfall für Nordhausen und ist nicht an der damaligen OB festzumachen und ihr demzufolge auch nicht vorzuwerfen!
Gudrun1974
22.12.2012, 18:29 Uhr
Aus der Verantwortung stehlen?
Mit Verlaub, ich glaube zwar nicht an das Gute, aber immer noch, dass die wichtigen Entscheidungen heutzutage niemand allein treffen kann auch kein Bürgermeister.
Denn da gibt es immer noch Gremien wie Stadtverordneten oder Kreisräte. Diese allerdings sind seit Jahrzehnten miteinander verwoben. Oft reicht es noch in DDR-Zeiten zurück, so das letztlich Vorabsprachen zum gegenseitigen wohlergehen getroffen wurden, die dann in öffentlicher Runde nur noch abgenickt werden.
Was Nordhausen braucht, ist eine politische Bewegung abseits der etablierten Parteien und Personen.
Peppone
22.12.2012, 19:10 Uhr
Dann gründen Sie doch eine @Lachen!
Wo ist das Problem? Gründen Sie doch so eine politische Bewegung. Nach Parteiengesetz braucht es dazu wohl mindestens vier Leute (ohne Gewähr, hab jetzt keine Lust das raus zu suchen). Sollte doch schaffbar sein und ist sicher auch im demokratischen Sinne.
"Freie Wähler" würden mich u.a. interessieren. Gibts aber leider nicht bei uns und regional wähle ich zum Beispiel sowieso nur Personen und keine Parteien/Listen. Da gibt es aber noch mehr Wahllisten, die möglich und denkbar wären!
Allein das jetzt über das Rolandsfest nachgedacht wird
ist ein Fortschritt. Unter Frau Rinke wäre alles beim Alten geblieben. Und es ist richtig das Gehege einzubeziehen. Für solche Veranstaltungen wurde es einst gebaut. Hier könnte für bestimmte Events auch leicht einen kleinen Eintritt nehmen.
Und in der Stadt dafür ein oder zwei Bühnen weniger aufstellen. Spart Geld und auch Nerven vieler Anwohner. Wofür soll sich Herr Zeh denn noch verantworten Schulden, Prunkbau, Biogasanlge u.s.w. Die Ursachen für diese Probleme liegen vor seiner Amtszeit. Der Mann wurde dieses Jahr erst gewählt. Er muß jetzt sparen, d.h. unpopuläre Entscheidungen treffen.
ndh_moni
24.12.2012, 11:32 Uhr
auch das Rolandsfest...
wird in private Hand gegeben. Was wird dies für unser heiligstes Fest bedeutet. Kultmoderator Andy und Altstadtmanne gefühlte 24h weil sie so schön günstig sind? Wird es in privater Hand auch die gewohnte Vielfalt und Abwechslung geben? Ich glaube nicht. Vor allen welche Veranstalter wurden angesprochen? Nordhäuser Unternehmen? Oder wieder nur auswärtige die Nordhausen nur vom Hörensagen kennen.
Warum tut sich die Stadtverwaltung nicht mit allen einheimischen Unternehmen der Veranstaltungsbranche und Dienstleistern zusammen an einen Tisch setzen und erarbeitet ein bezahlbares Konzept. Wir haben leistungsstarke Firmen in der Region, diese sind der Stadt auch bekannt.
Das endlich das Gehege wieder bespielt werden soll, ist ein löblicher Ansatz. Wobei der Petersberg gerade für die älteren Bürger besser zu erreichen war.
Nun ja wir werden sehen ob das Rolandsfest unser Rolandsfest bleibt.
Frohes Fest
Eure NDH_MONI
NDHler
24.12.2012, 13:06 Uhr
Wo war denn die Opposition all die Jahre?!
Die Kritik an der Politik von Frau Rinke ist völlig berechtigt! Aber wer saß denn all die Jahre in der Opposition und hat alles artig mit durch gewunken. Gab es all die Jahre überhaupt eine Opposition im Nordhäuser Stadtrat? Klaus Zeh und seine CDU hätten sich viel mehr einbringen müssen. Der einzige Aufschrei an den ich mich erinnern kann war die Wiederwahl von Herrn Jendricke. Sonst wurde nur genickt und auf Wunsch die Hand zur Zustimmung gehoben. Mehr nicht! Und jetzt herrscht nur noch blinder Aktionismus! Wenn die Missstände bekannt waren, hätte man auch schon früher die Reißleine ziehen müssen. Das darf bei aller berechtigten Kritik an der Politik von Frau Rinke nicht vergessen werden!
Auch von mir an dieser Stelle ein frohes und friedliches Weihnachtsfest!
Luftikus
24.12.2012, 13:46 Uhr
Haushalt kürzen Ja, bei mir nicht!
Nach dieser Divise Handeln, Denken und Schreiben hier manche Komentatoren.
In den letzten Jahren wurden im kulturellen Bereich der Stadt Nordhausen. Millionen ausgegeben. Nun ist schon seit Anfang diesen Jahres eine Haushaltssperre verhängt, die sow will i9ch es noch mal deutlich sagen, Frau Rinke erlies und nun wird hier stelleweise schmutzig über den neuen OB Zeh hergezogen.
Die Stadt ist mit über 3 Mio. in den Miesen. Seit letztes Jahr lesen wir, dass man Ausgaben kürzen muß. Die vorherige OB Rinke tat dies aber nicht, standen ja auch Wahlen an. Herr Zeh könnte ja eine höher Neuverschuldung anstreben, um seine Ziele und Wünsche umzusetzen. Das tut er aber nicht, er will den Haushalt sanieren und den Schuldenberg verringern. Und so kann man ja auch mal kleinere Feste feiern.
Peppone
24.12.2012, 14:40 Uhr
Es ist Weihnachten @NDHler!
Packen Sie doch bitte mal Ihre sozialdemokratische Parteikeule ein. Das hier von Ihnen liest sich richtig lustig: "Wo war denn die Opposition all die Jahre?!"
Ich würde mal sagen sie war hier und überall und hat ihre Aufgabe erfüllt! Immer wenn sie hier war gab es allerdings auch Sie, der das alles negierte und für Rinke und Jendricke die Lanze brach. Insofern finde ich Ihr jetziges Verständnis für die Kritik an Frau Rinke, mit Verlaub, ein klein wenig geheuchelt. Das ist allerdings nur meine Meinung. Aber Schwamm drüber. :)
Auch ein "neues" Rolandsfest kann eine Chance sein. Nun warten wir es doch mal ab, was da alles noch passiert.
Ich wünsche allen hier ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
Zukunft
24.12.2012, 20:13 Uhr
Verwundert
Das Herr Zeh den Haushalt sanieren will ist schon sehr verwunderlich . Ist nicht Herr Jendricke fuer die Finanzen verantwortlich? In der Presse habe ich von Herrn Dr. Zeh noch nichts zu den Finanzen gehört. Uebrigens gehört die Finanzausschuss vorsitzende der CDU an und hat jahrelang alle Entscheidungen der Verwaltung mitgetragen.
NDHler
25.12.2012, 09:29 Uhr
Mein Gott Hubertus
wann begreifen sie endlich, dass ich nicht der Sozialdemokrat bin für den sie mich halten. Sie reagieren ja schon fast reflexartig auf jede Kritik an dem Nordhäuser OB und das obwohl sie meines Wissens gar kein Nordhäuser sind (stimmt doch oder?) Aber anscheind müssen sie als braver CDU Parteisoldat alle Angriffe auf den großen Vorsitzenden abwehren.
Also noch einmal ich habe kein SPD Parteibuch und bin auch kein Sympatisant dieser Partei. Das ich hier Leute wie Zeh, Primas oder Grund kritisiere hängt damit zusammen, das diese Personen seit der Wende für die in Thüringen oder im Bund regierende Partei in Positionen sitzen, wo man für unsere Region mehr erwarten durfte! Die Realität sieht aber leider anders aus!
Gudrun1974
25.12.2012, 11:10 Uhr
Frau Pape als Ausschussvorsitzende ...
... zeigt bis heute anscheinend noch nicht mal den Willen, den von ihr geleiteten Ausschuß öffentlich zu machen. Sie ist seit Jahrzehnten eine der zentralen Akteure im politischen (Parteiengeflechts-)Leben dieser Stadt. Hinzu kommen Kirche, Jugendsozialwerk, Lebenshilfe etc. Es wäre interessant, mal nachzuforschen, welche Entscheidungen durch sie wie beeinflusst wurden. Und sie endlich aufzufordern, demokratische Regeln einzuhalten bei der Öffentlichkeit von Ausschüssen.
Vielleicht stünde es um die Finanzen (auch seit der Ära Rinke) dieser Stadt besser, wenn es mehr öffentliche Kontrolle geben würde.
Peppone
25.12.2012, 14:32 Uhr
Keine Ahnung welche Meldestelle Sie informiert NDHler!?
Ich muss mich zumindest nicht NDHler nennen um einer zu sein, das steht alles so in meinem Pass!;)
Trotzdem habe ich keine Lust, mich mit Ihnen an Weihnachten über Ihre einseitigen parteipolitischen Befindlichkeiten auszutauschen! Schon gar nicht, wenn Sie zum Thema Rolandsfest nichts beizutragen haben. Wünsche Ihnen noch eine schöne unpolitische Rest-Weihnacht und gehen Sie mal in sich! :)
Luftikus
25.12.2012, 21:01 Uhr
@Lachen / mehr Demokratie
Da haben sie ja mal Ihrem Namen alle Ehre gemacht. Sie tun ja gerade so, also ob ein Ausschussvorsitzende(r) wie ein Diktator alles bestimmen könne. Im Finanzausschuss sind Mitglieder aus allen Parteien! Sie alle könnten abstimmen, wenn Sie es wollten, das ein Ausschuss öffentlich sein soll, wenn es denn so einfach ginge. Die Thüringer Kommunalordnung legt unter anderen fest, wann ein Ausschuss öffentlich ist und wann nicht. Vorberatungen, gerade auch Grundstücksangelegenheiten sind Nichtöffentlich.
Übrigens! Bürgerbeteiligung ist in unserer Demokratie doch vollstens gegeben. Es sind vom Volk gewählte Vertreter, die in den Ausschüssen sitzen und uns vertreten. Sie haben doch bestimmt auch einen gewählt? Oder?!
Janko
25.12.2012, 23:50 Uhr
neuerungsvorschlag an die nnz:
könnte im falle der immer wiederkehrenden kleinkriege zwischen kommentatoren (hier zum beispiel NDHler und hubertus) ab der dritten persönlichen unterstellung nicht ein adressenaustausch via nnz stattfinden, sodass sich die kampfhähne persönlich gegenseitig in die fr**** hauen können? ich glaube, das käme auch der qualität des meinungsaustausches hier zugute.
alterNeunordhäuser
26.12.2012, 20:57 Uhr
Danke Janko
ein fettes DAumen hoch!!!
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