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Mi, 14:08 Uhr
12.12.2012

Antwort aus dem Rathaus

Vieles änderte sich zum Guten für die Einwohner von Hesserode mit der Freigabe des ersten Bauabschnitt der neuen B 243. Doch die Hesseröder befürchten Konsequenzen. Jetzt gibt es dazu eine Antwort aus dem Nordhäuser Rathaus...


Künftig soll die "alte" B 243 von Nordhausen nach Hesserode nur noch in Richtung Hesserode befahren werden. So sehen es Beschlüsse der Stadt Nordhausen vor.

Mit der Freigabe des 1. Teilstücks  B 243 n ist der Landkreis Baulastträger (Verantwortlicher) für die Verbindungsstraße zwischen Nordhausen und dem Ortsteil Hesserode geworden. Insofern kann die Stadtverwaltung keine Entscheidungen treffen. Um für eine Entlastung im Ort insbesondere vom LKW-Verkehr zu sorgen, hatte die Stadtverwaltung vor der Abstufung der Straße zur Kreisstraße in einer Anhörung dem Straßenbauamt die Einbahnstraßenregelung samt Radfahrstreifen aus Nordhausen in Richtung Hesserode vorgeschlagen. Dies geschah zusätzlich zum Verkehrsverbot für LKW, da entsprechende Verbotsschilder erfahrungsgemäß allein oftmals nicht ausreichen, um LKW vom Benutzen der Straße abzuhalten.  

Der Radweg sollte dann innerorts weiterführen über die neue Helmebrücke und anschließend über die Plattenstraße bis nach Großwechsungen.

Momentan gibt es laut Kreisverwaltung zwei Schwierigkeiten. In Großwechsungen ist derzeit die Ortdurchfahrt L2070 in Richtung L3080 (eh. B 80, also Richtung Werther und Wipperdorf) wegen Brückenbauarbeiten am Ortsausgang gesperrt. Eine Weiterfahrt ist derzeit nicht möglich. Die Umleitung erfolgt über die B 243 alt nach Nordhausen.

Zweite Schwierigkeit: Leider ist es dem Straßenbauamt Nordthüringen im Zuge der Fertigstellung der ersten Bauabschnitts der B 243n nicht gelungen, notwendige Markierungen am Knoten B 243 alt/B 243 neu fertig zu stellen, die aber erforderlich sind, um den veränderten Verkehrsfluss sicher zu lenken. Damit kann die veränderte Vorfahrtsregelung nicht aktiviert werden, die aber notwendig ist, wenn für LKW die Weiterfahrt in Richtung Kleinwechsungen und Hesserode gesperrt wird.

Aufgrund dieser Schwierigkeit hat auch die Polizei Bedenken angemeldet, das LKW-Verbot sofort zu aktivieren. Im Januar werden sich die Stadt Nordhausen, der Landkreis Nordhausen, das Straßenbauamt Nordthüringen und die Gemeinde Werther zusammensetzen und die Problematik diskutieren.
Autor: red

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Kommentare
alterNeunordhäuser
13.12.2012, 07:41 Uhr
hier fehlt eine entscheidende Mitteilung
Die Hesseröder haben sich mit 380 Unterschriften gegen den nicht nachvollziebaren Beschluss gegen die Einbahnstraßenregelung ausgesprochen. (NNZ berichtete). Es sollen dann bis zu 2,5 km Umweg für alle Pkw über Werther in Kauf genommen werden.

Die Stadt soll sich lieber auf ihre ursprünglichen Versprechen erinnern und einen gesonderten Radweg bauen und nicht den Verkehr durch den Ortskern leiten, so dass am Ende noch mehr im allmorgendlichen Stau von Werther nach Nordhausen stehen!

Wie gesagt 380 Unterschriften gegen diesen Schildbürgerstreich wurden übergeben!!!
alterNeunordhäuser
13.12.2012, 07:50 Uhr
Fragt auch die Bewohner
Es ist schön dass im Januar die Stadt Nordhausen, der Landkreis Nordhausen, das Straßenbauamt Nordthüringen und die Gemeinde Werther zusammensetzen und die Problematik diskutieren und dann wieder einmal über die Köpfe der Hesseröder und Kleinwechsunger hinweg entschieden werden soll.

Fragt die Betroffenen - Ich denke wir leben in einer Demokratie!!!!!
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