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Do, 14:51 Uhr
29.01.2004

Weniger Geld für Großes

Nordhausen (nnz). Die Kommunen haben kaum noch Geld. Dieser Zustand macht sich jetzt auch bei Anschaffungen größerer Art deutlich.


Die Sachinvestitionsausgaben (Ausgaben für Baumaßnahmen und den Vermögenserwerb) der Thüringer Kommunen lagen in den ersten neun Monaten des Jahres 2003 bei 512,2 Millionen Euro. Damit wurde das vergleichbare Vorjahresniveau um 35,1 Millionen Euro bzw. 6,4 Prozent unterschritten. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sanken die Sachinvestitionsausgaben pro Einwohner innerhalb eines Jahres von 226 Euro auf 213 Euro. Die Sachinvestitionsausgaben aller neuen Bundesländer gingen in diesem Zeitraum um 30,1 Millionen Euro bzw. 1,0 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zurück.

In den Gemeinden und Gemeindeverbände Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommern gab es mit - 10,1 Prozent bzw. - 6,8 Prozent noch höhere Rückgänge als in den Thüringer Kommunen.

Die Kommunen Sachsen-Anhalts gaben 5,1 Prozent weniger für Sachinvestitionen aus. Dem gegenüber wurde von den Sächsischen Kommunen ein Anstieg um 13,5 Prozent gemeldet, der den Durchschnitt der neuen Länder entsprechend beeinflusste. Pro Einwohner gaben die Kommunen der neuen Länder 215 Euro und die des früheren Bundesgebietes (ohne Stadtstaaten) 178 Euro für Sachinvestitionen aus.
Autor: nnz

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