Mi, 07:23 Uhr
12.12.2012
Blackout - was dann? (Teil 3)
Geht die Welt am 21. Dezember, also in wenigen Tagen unter? Für die Mayas ging der aktuelle Zyklus zumindest danach nicht mehr weiter. Was aber passiert, wenn in Nordhausen und in der gesamten Region flächendeckend für drei oder mehr Tage der Strom ausfällt? Diesen Fragen wollen wir heute im Südharz-Klinikum in Nordhausen nachgehen...
Das Nordhäuser Klinikum ist für einen Ernstfall gerüstet. Bernd Schimmel, der Leiter der Technik, verweist dabei auf die einlaufende 10 kV-Mittelspannung, die drei großen Trafos und die vier parallelen Einspeisungen in der Dr.-Robert-Koch-Straße. Sollte jedoch die Stromversorgung auch im Mittelspannungsnetz komplett zusammenbrechen, dann schalten sich drei leistungsstarke Notstromaggregate mit einer Leistung von je 500 kVA automatisch ein.
Die sorgen dafür, dass die notwendigsten und sensibelsten Bereiche des Klinikums binnen 15 Sekunden mit Strom versorgt werden. Das sei ein absoluter Spitzenwert, so Schimmel. Zusätzlich verfügen ausgewählte Verbraucher im Klinikum über Batterien, die auch diese 15 Sekunden überbrücken können.
Die Notstromaggregate können über mehrere Tage Strom "produzieren", da sich auf dem Gelände des Klinikums ein unterirdischer Tank befindet.
Problematischer sieht es im Südharz-Klinikum mit der Versorgung von Trinkwasser aus. Ein moderner Speicher, der mit dem Bau des Bettenhauses 3 den bis dahin bestehenden Behälter ablöste, kann das gesamte Krankenhaus einen Tag lang mit Trinkwasser versorgen.
Autor: redDas Nordhäuser Klinikum ist für einen Ernstfall gerüstet. Bernd Schimmel, der Leiter der Technik, verweist dabei auf die einlaufende 10 kV-Mittelspannung, die drei großen Trafos und die vier parallelen Einspeisungen in der Dr.-Robert-Koch-Straße. Sollte jedoch die Stromversorgung auch im Mittelspannungsnetz komplett zusammenbrechen, dann schalten sich drei leistungsstarke Notstromaggregate mit einer Leistung von je 500 kVA automatisch ein.
Die sorgen dafür, dass die notwendigsten und sensibelsten Bereiche des Klinikums binnen 15 Sekunden mit Strom versorgt werden. Das sei ein absoluter Spitzenwert, so Schimmel. Zusätzlich verfügen ausgewählte Verbraucher im Klinikum über Batterien, die auch diese 15 Sekunden überbrücken können.
Die Notstromaggregate können über mehrere Tage Strom "produzieren", da sich auf dem Gelände des Klinikums ein unterirdischer Tank befindet.
Problematischer sieht es im Südharz-Klinikum mit der Versorgung von Trinkwasser aus. Ein moderner Speicher, der mit dem Bau des Bettenhauses 3 den bis dahin bestehenden Behälter ablöste, kann das gesamte Krankenhaus einen Tag lang mit Trinkwasser versorgen.

