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So, 15:44 Uhr
25.01.2004

Spitze nicht nur in der Halle

Nordhausen (nnz). Ein Spitzenspiel erlebten gestern die Fans des SVC Nordhausen in der Wiedigsburghalle. Die nnz war für Sie mit dem Fotoapparat dabei und liefert natürlich auch den ausführlichen Spielbericht.


Heißer Kampf am Netz


Über einen ganz wichtigen Sieg kann sich der SVC Nordhausen freuen. In einen hochklassigen Spiel besiegten sie den bisherigen Tabellenführer und Favoriten auf den Staffelsieg, den USV Dresden klar mit 3:1 und haben nun selbst die beste Ausgangsposition für das Erreichen der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Vor der Rekordkulisse von 550 Zuschauern kam es nach 80 Spielminuten und den Sätzen 25:23, 25:15, 22:25 und 25:13 zu diesen von Fans und Spielern mit Standing Ovation gefeierten Erfolg.

Dabei begann der 1. Satz recht ausgeglichen. Mit Giso Gewalt auf Zuspiel und Alexander Wedler, Sören Klause, Daniel Gropp, Marek Cibula und Jens Liebold in der weiteren Reihenfolge sowie Libero Thomas Rzepus gelang es keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Die bessere Angriffsgestaltung brachte dann zum Satzende die Entscheidung für den SVC.

Ganz anders dann der zweite Satz. Der SVC brannte ein wahres Feuerwerk an knallharten Angriffsschlägen, besonders von Alexander Wedler ab. Dazu kam, wenn die Dresdner schon mal angriffen ein unüberwindbarer Block von Jens Liebold. Die Zuschauer waren begeistert. Diese Überlegenheit führte im dritten Satz wahrscheinlich zu einer Unterschätzung der Dresdner Leistungsfähigkeit. Denn der SVC lief ständig einer Dresdner Führung hinterher, weil die eigenen Stärken nicht mehr zur Geltung kamen. Beim Stand von 23:18 war eigentlich schon alles für Dresden gelaufen, aber dann konnten die Nordhäuser noch bis auf 22 Punkte herankommen. Ein Doppelwechsel, es kamen Daniel Rensing und Michal Slodicka konnte den Dresdner Satzerfolg auch nicht verhindern.

Im folgenden 4. Satz besann sich der SVC auf seine im 2. Satz gezeigten Tugenden. Saubere Annahme ermöglichte ein gutes Zuspiel und damit konnten wieder die Angriffe zu Punkterfolgen genutzt werden. Die Dresdner hatten keine Chance und resignierten dann wohl auch. Der Erfolg war hochverdient und er hat auch gezeigt zu welchen Leistungen diese Nordhäuser Mannschaft in der Lage ist. Die Freude am Spiel ist unverkennbar, der Wille zum Erfolg ebenfalls.

Bis zum nächsten Spiel am 21.Februar in Weimar kann der SVC nun seine Gegner beobachten und mit der günstigsten Ausgangsposition in der Tabelle weiter auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga hoffen. Die Mannschaft hat es jetzt in der Hand diese Chance für sich und für den Nordhäuser Volleyball zu nutzen. Die treuen Fans, und das hat das gestrige Spiel gezeigt, haben das verdient.
Rainer Pfennig
Autor: nnz

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