Do, 11:13 Uhr
29.11.2012
10 Jahre geplant und heute getagt
Einmal im Jahr tagen die Stadtplaner dieses Freistaates und kommen zu einer Jahreskonferenz zusammen. In diesem Jahr - erstmals seit zehn Jahren - in Nordhausen. Die Konferenz findet zur Stunde im Audimax der Fachhochschule statt...
Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) bei seinem Grußwort
Das Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hatte dazu alle 42 beteiligten Gemeinden und Wohnungsbauunternehmen am Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost eingeladen.
Wir brauchen nicht hundert einzelne Energiewenden vor Ort, sondern kluge Konzepte, die die einzelnen Akteure zusammenbringen. Beim energetischen Stadtumbau im Wohnungsbestand müssen wir bei der Umstellung auf erneuerbare Energien nicht nur das einzelne Gebäude, sondern ganze Quartiere im Blick haben. Mieter, Wohnungsunternehmer und Stadtwerke müssen zusammenwirken, sagte die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, zur Eröffnung der Stadtumbaukonferenz in Nordhausen.
Die diesjährige Konferenz des Bauministeriums in der Fachhochschule Nordhausen dient unter dem Motto ‚Weiter mit neuer Energie!’ dem Erfahrungsaustausch zum energetischen Stadtumbau in Thüringen. Experten der FH Nordhausen und der TU Dresden und Darmstadt diskutieren mit den Verantwortlichen der Thüringer Kommunen und des Landes über den zur Energiewende notwendigen Umbau unserer Städte.
Wir brauchen dabei keinen einfallslosen Wettlauf um die dickste Dämmung. Durch den hohen Sanierungsstand in Thüringen verbrauchen wir schon jetzt 15 Prozent weniger Wärmeenergie als im Bundesdurchschnitt, so Klaan weiter.
Angesichts des demografischen Wandels brauchen wir heute nicht die Wohnungen zu dämmen, die wir morgen nicht mehr benötigen. Wir müssen stattdessen nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln. Der Bedarf an altersgerechtem Umbau muss intelligent mit dem energetischen Umbau verknüpft werden. Der Eigenverbrauch an erneuerbaren Energien in unseren Gebäuden muss erhöht und Wohnungen als Energiespeicher genutzt werden. Es gilt dabei die Strukturen für Energieerzeugung und –verbrauch auf der Ebene ganzer Quartiere anstelle einzelner Gebäude intelligent miteinander zu vernetzen.
Autor: redOberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) bei seinem Grußwort
Das Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hatte dazu alle 42 beteiligten Gemeinden und Wohnungsbauunternehmen am Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost eingeladen.
Wir brauchen nicht hundert einzelne Energiewenden vor Ort, sondern kluge Konzepte, die die einzelnen Akteure zusammenbringen. Beim energetischen Stadtumbau im Wohnungsbestand müssen wir bei der Umstellung auf erneuerbare Energien nicht nur das einzelne Gebäude, sondern ganze Quartiere im Blick haben. Mieter, Wohnungsunternehmer und Stadtwerke müssen zusammenwirken, sagte die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, zur Eröffnung der Stadtumbaukonferenz in Nordhausen.
Die diesjährige Konferenz des Bauministeriums in der Fachhochschule Nordhausen dient unter dem Motto ‚Weiter mit neuer Energie!’ dem Erfahrungsaustausch zum energetischen Stadtumbau in Thüringen. Experten der FH Nordhausen und der TU Dresden und Darmstadt diskutieren mit den Verantwortlichen der Thüringer Kommunen und des Landes über den zur Energiewende notwendigen Umbau unserer Städte.
Wir brauchen dabei keinen einfallslosen Wettlauf um die dickste Dämmung. Durch den hohen Sanierungsstand in Thüringen verbrauchen wir schon jetzt 15 Prozent weniger Wärmeenergie als im Bundesdurchschnitt, so Klaan weiter.
Angesichts des demografischen Wandels brauchen wir heute nicht die Wohnungen zu dämmen, die wir morgen nicht mehr benötigen. Wir müssen stattdessen nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln. Der Bedarf an altersgerechtem Umbau muss intelligent mit dem energetischen Umbau verknüpft werden. Der Eigenverbrauch an erneuerbaren Energien in unseren Gebäuden muss erhöht und Wohnungen als Energiespeicher genutzt werden. Es gilt dabei die Strukturen für Energieerzeugung und –verbrauch auf der Ebene ganzer Quartiere anstelle einzelner Gebäude intelligent miteinander zu vernetzen.





