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Do, 10:58 Uhr
29.11.2012

Gehege wird "entbaumt"

Im Nordhäuser Gehege beginnt heute die bereits angekündigte Verkehrssicherungsmaßnahme im Gehege. Das ist der verwaltungstechnische Ausruck für Kronenbeschneidung und für Baumfällung...


Auf Grund des Geländes und des schwierigen Standortes sind die Arbeiten sehr zeitintensiv. Es muss über einen längeren Zeitraum mit Nutzungseinschränkungen gerechnet werden. Zur Optimierung der Arbeitsabläufe und aus Sicherheitsgründen ist es notwendig, Teilbereiche komplett zu sperren. Bei den Absperrungen handelt es sich um temporäre Maßnahmen, welche nach Beendigung der Arbeiten aufgehoben werden. Auf Grund des Umfanges der Verkehrssicherungsmaßnahme und der Maßnahmen, die im Rahmen des Naturschutzes umgesetzt werden, dauern die Arbeiten voraussichtlich bis Mitte Februar 2013 an.

Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Bleicherode-Südharz und in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde. Es wird darauf hingewiesen, dass die Arbeitsbereiche nicht betreten werden dürfen.

Die Gefahr herabfallender Äste besteht auch noch Tage nach den Fällarbeiten. Für die im Rahmen der Realisierung der Verkehrssicherungsmaßnahme auftretenden Belästigungen und Einschränkungen wird um Verständnis gebeten.

Die Fällungen sind nötig, um die Sicherheit der Passanten zu gewährleisten. Mitarbeiter des Umweltamtes hatten in den Sommermonaten den Baumbestand des Geheges intensiv kontrolliert - zahlreiche Bäume sind nicht mehr standsicher. Der Eingriff im Gehege wird in einem Zuge vorgenommen, um die Beeinträchtigungen für den Tierbestand wie auch die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Gefällt wird in Kooperation mit dem Forstamt Bleicherode-Südharz und in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde

Die Bäume haben teilweise abgestorbene Kronen, Äste können jederzeit herunter brechen. Als Folge von Sturmschäden sind darüber hinaus an Stämmen, wie auch an Kronen Faulstellen, Höhlungen und Risse erkennbar. Die gefährden die Stand- und Bruchsicherheit der Bäume, deshalb müssen sie gefällt werden. Eine weitere Gefahr geht vom teilweise starken Pilzbefall aus, der das Holz zerstört. Auch diese Bäume müssen gefällt bzw. gekürzt werden. Zugleich werden Bäume gefällt, um die Entwicklung des Restbestandes zu fördern und die Sturmresistenz zu erhöhen. Diese Maßnahmen haben allerdings keine Priorität, da das Gehege Erholungs- und nicht Forstnutzungsgebiet ist.

Bei den Arbeiten spielen neben der Sicherheit die Belange des Naturschutzes eine wesentliche Rolle. Bei geschädigten Altbäumen werden Sicherungsschnitte gesetzt, bei denen lediglich die Krone abgeschnitten wird, um die Standsicherheit zu gewährleisten. Der Rest-Baum verbleibt als Nisthilfe im Gehege. Bei abgestorbenen Bäumen wird ähnlich verfahren, die Stämme werden zum Beispiel stark von Käfern besiedelt.

Das Gehege umfasst mehrere 10.000 Bäume, der Großteil davon sind Buchen. Die Arbeiten werden von ortsansässigen Unternehmen ausgeführt.
Autor: red

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Kommentare
Sebastian1
29.11.2012, 11:23 Uhr
warum nicht gleich Straßensanierung???
Das Bäume Fallen müssen zur Sicherheit von KFZ und Fußgänger begrüße ich sehr. Und es werden Kalte Tage auf die Mitarbeiter zu kommen.

Zu gleich würde ich mir wünschen das auch die Fahrbahn im gleichen zug Saniert wird. bzw. verbreitert und eine Bessere beleuchtung bekommt incl. einer Fahrbahnmarkierung. Denn es ist immer wieder im Dunkeln oder auch bei schlechter Witterung eine Schlechte sicht und ängstliche Fahrt durch das Gehege.

Der verkehr wird auch bei Eröffnung des Neuen Einkaufzentrum Altstadtforum mehr zunehmen. und daswegen fordere ich auch eine Gleichzeitige Strassensanierung.
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