Mi, 18:23 Uhr
28.11.2012
Genossenschaftlicher Strom
In der kommenden Woche soll in Bleicherode mit der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf drei Dächern begonnen werden. Das ist eigentlich in der heutigen Zeit nicht so außergewöhnlich mehr. Wohl aber der genossenschaftliche Gedanken daran. Die nnz mit den Einzelheiten...
Am 11. August hatte sich in unserem Freistaat die "Solidarische Energiegenossenschaft Thüringen" (Solide) gegründet. Deren Initiatoren sind vor allem Mitglieder des Offenen Wirtschaftsverbandes von klein- und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen in Thüringen und in Bayern, kurz OWUS. Zur Genossenschaft gehören aber auch Architekten oder Steuerberater.
"Der Aufhänger für die Gründung unserer Genossenschaft war einerseits das internationale Jahr der Genossenschaften seitens der UNO. Andererseits wollten wir eine Alternative zur bisherigen Gewinnerzielung bei der Energieerzeugung bieten. Eine breite Teilhabe möglichst vieler Menschen ist unser Ziel und an deren Ende eine gemeinsame Win-Win-Situation stehen soll", erklärt der Vorstandsvorsitzende von "Solide", Detlef Hauthal, im Gespräch mit der nnz.
Im Grunde genommen kann jeder Mitglied der Genossenschaft werden, auch juristische Personen wie Kommunen zum Beispiel. Ausgeschlossen sind Personen, die dem rechtsradikalen Spektrum zuzuordnen sind. Die Genossenschaft will - und so funktioniert es - Dachflächen mieten, zahlt dafür Pacht an den Eigentümer, installiert eine Photovoltaikanlage (PV) und verkauft den erzeugten Strom an den Eigentümer zur Eigennutzung, was ab kommenden Jahr zulässig ist.
"Wir garantieren unseren Kunden eine fünfjährige Preisstabilität und einen Preis, der jeweils drei bis fünf Cent unter dem Marktpreis liegen wird", sagt Hauthal weiter. Vorerst konzentrieren sich die Genossenschaftler auf die Errichtung von PV auf Dächern, da ihnen hierbei die Förderung durch das "1000-Dächer-Programm" zugute kommt. Künftig wird man sich aber auch den andere alternativen Energien und deren Erzeugung zuwenden.
In der kommenden Woche wird der Startschuss für die Installation der ersten Anlagen auf Dächern von drei Gebäuden in Bleicherode erfolgen. Fakt ist für die Genossenschaftler aber auch, dass alle Produkte und Dienstleistungen bei Planung oder Bau aus der Region kommen werden.
Infos zur Genossenschaft gibt es unter 0171/8226615
Autor: redAm 11. August hatte sich in unserem Freistaat die "Solidarische Energiegenossenschaft Thüringen" (Solide) gegründet. Deren Initiatoren sind vor allem Mitglieder des Offenen Wirtschaftsverbandes von klein- und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen in Thüringen und in Bayern, kurz OWUS. Zur Genossenschaft gehören aber auch Architekten oder Steuerberater.
"Der Aufhänger für die Gründung unserer Genossenschaft war einerseits das internationale Jahr der Genossenschaften seitens der UNO. Andererseits wollten wir eine Alternative zur bisherigen Gewinnerzielung bei der Energieerzeugung bieten. Eine breite Teilhabe möglichst vieler Menschen ist unser Ziel und an deren Ende eine gemeinsame Win-Win-Situation stehen soll", erklärt der Vorstandsvorsitzende von "Solide", Detlef Hauthal, im Gespräch mit der nnz.
Im Grunde genommen kann jeder Mitglied der Genossenschaft werden, auch juristische Personen wie Kommunen zum Beispiel. Ausgeschlossen sind Personen, die dem rechtsradikalen Spektrum zuzuordnen sind. Die Genossenschaft will - und so funktioniert es - Dachflächen mieten, zahlt dafür Pacht an den Eigentümer, installiert eine Photovoltaikanlage (PV) und verkauft den erzeugten Strom an den Eigentümer zur Eigennutzung, was ab kommenden Jahr zulässig ist.
"Wir garantieren unseren Kunden eine fünfjährige Preisstabilität und einen Preis, der jeweils drei bis fünf Cent unter dem Marktpreis liegen wird", sagt Hauthal weiter. Vorerst konzentrieren sich die Genossenschaftler auf die Errichtung von PV auf Dächern, da ihnen hierbei die Förderung durch das "1000-Dächer-Programm" zugute kommt. Künftig wird man sich aber auch den andere alternativen Energien und deren Erzeugung zuwenden.
In der kommenden Woche wird der Startschuss für die Installation der ersten Anlagen auf Dächern von drei Gebäuden in Bleicherode erfolgen. Fakt ist für die Genossenschaftler aber auch, dass alle Produkte und Dienstleistungen bei Planung oder Bau aus der Region kommen werden.
Infos zur Genossenschaft gibt es unter 0171/8226615

