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Mi, 10:12 Uhr
28.11.2012

Gelesen, beraten, beschlossen

Der Ellricher Stadtrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit der 1. Lesung des Haushaltsplanes 2013 beschäftigt. Das vorliegende Zahlenwerk könnte so manchen Kommunalpolitiker schon in dieser Fassung die Tränen in die Augen treiben, doch es kommt noch "dicker"...


Denn es kommt noch schlimmer: Noch nicht berücksichtigt wurden hier die erhöhte Kreisumlage von 80.000 Euro und die Schulumlage von 33.000 Euro. In der nächsten Sitzung ist vorgesehen, die Hebesätze der Realsteuern auf Landesdurchschnitt anzuheben.

Ebenfalls wurde die 1. Lesung des Haushaltssicherungskonzeptes behandelt. Schwierig gestaltet sich hier, dass nunmehr die Park- und Gartenanlagen nach neuester Regelung als freiwillige Aufgaben anzusehen sind und den größten Ausgabebedarf ausweisen.

Beschlossen wurden der Aufstellungs- und Auslegungsbeschluss zum Planverfahren der 3. Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet I Ellrich Aue“. Hier sollen Abstandflächen für die Errichtung einer Photovoltaikanlage geändert werden. Eine überplanmäßige Ausgabe zum Ausbau der Straßeneinmündung „Hospitalstraße“ und Straße „Am Stadttor“ zum Zuge der Ausbaumaßnahme Heim- und Hospitalstraße sowie die Umsetzung des 1. Teilabschnittes des Verkehrskonzeptes für diesen Bereich.

Ein weiterer wichtiger Beschluss wurde gefasst zum Beitritt des Kommunalen Zweckverbandes im Rahmen der Rekommunalisierung der E.ON Thüringer Energie AG, einen ähnlichen Beschluss hatte auch in dieser Woche der Stadtrat der Landgemeinde Heringen gefasst.
Autor: red

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Kommentare
Alex Gösel
28.11.2012, 15:21 Uhr
Regelungen werden gebogen bis sie passen
Die Politik geht schon sehr seltsame Wege. Wenn man kein Geld hat für Pflichtaufgaben werden die Aufgaben kurzerhand zu freiwilligen Aufgaben herunterdegradiert: "Ebenfalls wurde die 1. Lesung des Haushaltssicherungskonzeptes behandelt. Schwierig gestaltet sich hier, dass nunmehr die Park- und Gartenanlagen nach neuester Regelung als freiwillige Aufgaben anzusehen sind und den größten Ausgabebedarf ausweisen."

Bei solcher Vorgehensweise der Politiker muss man sich als Bürger folgendes fragen: Wie lange zählt die Altersrente noch als Pflichtaufgabe?

Wie sagte Norbert Blüm schon: "Die Renten sind sicher." Aber Norbert Blüm hat ja nichts mehr zu sagen...
Georg
28.11.2012, 18:49 Uhr
und wer...
pflegt jetzt die Park- und Gartenanlagen und übernimmt im Winter den Winterdienst?
Oder machen das nun die billigen 1,- Euro-jobber.
Suedharzer15
29.11.2012, 11:31 Uhr
erst Informieren,
dann meckern. Schauen Sie mal aud die Hompage. Da steht drin, wer den Winterdienst macht!
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