eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 06:24 Uhr
23.11.2012

Schlusslicht Laubsdorf kommt

Der 24. November ist in der Wacker-Geschichte kein guter Tag. Nur ein Spiel in der 107-jährigen Vereinschronik konnte an diesem Tag gewonnen werden. Am Sonnabend ist deshalb eine Korrektur dieser Bilanz wünschenswert, wenn die SG Blau-Gelb Laubsdorf um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark zu Gast sein wird...


Wie Wacker ist die SG Blau-Gelb in dieser Saison Aufsteiger in die NOFV-Oberliga, im Gegensatz zu uns aber erstmalig. Die Gäste setzten sich als Staffelsieger der Brandenburg-Liga durch. Das gelang u.a. gegen solche auch uns bekannten Traditionsvereine wie den Frankfurter FV Viktoria, Stahl Eisenhüttenstadt, Stahl Brandenburg. Aber gegen Laubsdorf gab es noch nie ein Spiel der Nordhäuser. Schiedsrichterkollektiv wird Marek Nixdorf aus Dresden sein.

Nach dem 12. Spieltag liegt der FSV Wacker 90 auf einem überraschenden ersten Platz der Oberligatabelle. Nur drei Spiele konnte die Elf von Trainer Jörg Goslar nicht gewinnen, so auch die letzte Partie am vergangenen Sonnabend beim Thüringer Mitaufsteiger FC Einheit Rudolstadt, der Wacker mit seiner Betonmischung arg zu schaffen machte. Leider wurde dieser Antifußball auch noch mit drei Punkten belohnt.

Hoffen wir für unsere Mannschaft, dass sie die richtigen Lehren aus dem 12. Spieltag gezogen hat. Obwohl auf der Hand liegt, dass die Laubsdorfer bei ihrer gegenwärtigen prekären Tabellensituation eine ähnliche Taktik anwenden werden, ist es auch möglich, dass sie ihr Heil in der Flucht nach vorn suchen, denn sie brauchen jeden Punkt, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Ein Unentschieden wäre für sie fast zu wenig.

Die SG Blau-Gelb Laubsdorf steht als Letzter des 16er Feldes mit dem Rücken zur Wand. Sieben ihrer acht Punkte erspielten die Brandenburger im heimischen Stadion mit Siegen gegen Gotha (3:0 – wir nur 1:0 gegen diesen Gegner) und den FC Carl Zeiss Jena II (2:1 wie wir). Der siebte Punkt entsprang einem 2:2-Remis gegen Piesteritz. Auswärts dagegen stehen bei den Blau-Gelben momentan 1:18 Tore und erst ein 1:1-Unentschieden zu Buche (und das ausgerechnet bei den Rudolstädtern, die uns in der Vorwoche bezwangen).

Jan Löhmannsröben (Foto: Wacker Nordhausen) Jan Löhmannsröben (Foto: Wacker Nordhausen) Favoritenrolle hin oder her: Die SG Blau-Gelb Laubsdorf muss erst bezwungen werden. Vielleicht trägt der mit fünf Treffern in der Liga als Torschütze an fünfter Stelle postierte Jan Löhmannsröben (Bild), zuletzt schoss er das entscheidende 2:1 in Erfurt, wieder zu einem erfolgreichen Spiel bei. „Ich verstehe heute noch nicht, wie wir aus Rudolstadt ohne Punkt heimfahren konnten: gefühlte 70 % Ballbesitz, viele, viele Chancen von uns. So ein Spiel habe ich noch nicht erlebt. An der Tabellenlage hat sich nicht groß etwas verändert. Wir haben eigentlich gut gespielt, sollten die Niederlage also nicht überbewerten. Vor einigen Monaten war Wacker noch in der Thüringenliga und nun sind wir Erster der Oberliga. Bleiben wir also auf dem Teppich. Wir schauen auf das nächste Spiel und müssen eine Lösung präsentieren, wenn Laubsdorf ähnlich spielt“, meint der zuletzt offensiver agierende 21-jährige Löhmannsröben.

Im Stadion wird wieder ein 24-seitiges Programmheft angeboten. Im Nachwuchsteil wird die A2-Juniorenmannschaft vorgestellt. Es gibt eine Spielübersicht mit Tabellen beider Männermannschaften. Näher lernen Sie Christoph Rischker kennen, der sportliche und persönliche Fragen beantwortet. Ingo Görke spielt im Rückblick auf ein Spiel eine Rolle usw.

Das Spiel der Oberliga-Reserve gegen die SG Eintracht Erfurt/Liberal wurde auf den 15.12.2012 verlegt.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Rainer Zufall
23.11.2012, 08:17 Uhr
Viel Erfolg!
Ohne Fans Richtung Regionalliga !!
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)