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Do, 11:22 Uhr
22.11.2012

Intensiv bemüht

Das Projekt, mit dem schwer vermittelbare Jugendliche in den ersten Arbeitsmarkt oder in eine Ausbildung vermittelt werden sollten, ist sowohl vom Horizont Verein als auch von der Geschäftsleitung der Nordhäuser Arbeitsagentur als Erfolg gewertet worden. Zu dieser Einschätzung kamen beide Projektpartner in dieser Woche...


Mit 30 jungen Menschen, die bereits mehrere Integrationsbemühungen abgelehnt oder abgebrochen hatten, war das Projekt vor rund neun Monaten gestartet worden. Später aufgestockt um acht junge Leute im Alter bis zu 27 Jahren, wurden sie durch Horizont und die Nordhäuser Arbeitsagentur intensiv betreut.

Von den anfänglich 30 jungen Frauen und Männern sollten bis zum 30. September 30 Prozent in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit oder in eine Ausbildung gebracht werden. “Wir haben unser gemeinsame Ziel deutlich übererfüllt und konnten 22 Teilnehmer des Projekts vermitteln, davon 13 in den ersten Arbeitsmarkt”, konstatiert der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, Karsten Froböse.

Jasmin Fabian, die seitens des Horizont-Vereins das Projekt betreut hat, ergänzt: “Möglich waren diese Resultate nur durch die enge Zusammenarbeit beider Projektpartner und die intensive Betreuung der uns anvertrauten Menschen.”

Seitens der Arbeitsagentur besteht Interesse, das Projekt, vor allem aber die daraus gewonnenen Erfahrungen in nächste Vorhaben einfließen zu lassen. Beide Seiten waren sich während der Beratung einig, dass die Zusammenarbeit zwischen der Arbeitsagentur und dem Horizont fortgesetzt werden sollte. “Letztlich geht es bei all unseren gemeinsamen Anstrengungen um junge Menschen, die bislang wenig erfolgreich bei der Teilhabe am Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt waren. Wir wollten ihnen eine berufliche Perspektive geben und das ist in vielen Fällen gelungen”, erklärten Jasmin Fabian und Karsten Froböse gemeinsam.
Autor: nnz

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Kommentare
Eckenblitz
22.11.2012, 13:51 Uhr
Erfolgreich
Da ARBEITEN zwei staatliche Institutionen, mit weit über HUNDERT Beschäftigten und was kommt dabei raus.

Sie schaffen es in NEUN Monaten 13 Personen in Arbeit zu bringen. Allerdings müßte man erst einmal abwarten, wie lange diese Personen auch in Arbeit bleiben?

Aber so ist es in diesen Land die Arbeitslosenzahlen werden nach unten verschönt und jede einzelne Vermitlung wird als der GROSSE Erfolg gefeiert.

Wie sagte doch die Kanzlerin:"Wier sind die ERFOLGREICHSTE Regierung seit 1990." Sie hat Recht so erfolgreich hat noch keine Regierung das Volk getäuscht,oder?
Ein Herr Trittin sagt folgendes: "Frau Merkel täuscht das Volk im Bezug auf die EUROKRISE."

Daraus ist zu entnehmen, dass wir im Punkto EURO noch so einiges zu erwarten haben. Experten sagen schon lange den Adsturz des Euros voraus, nur die Regierung hält den Euro künstlich hoch koste was es wolle.
egw
22.11.2012, 14:05 Uhr
Intensiv bemüht oder Selbstlob
Das ist wirklich toll, Jugendliche unterstützen, mit denen es das Leben nicht gut meinte bisher ...

Man kann auch sagen: Leute die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen, bisher immer nur über Fremdhilfe (Projekte, Praktika, ...) statt Eigenleistung in irgendwelche Maßnahmen, Förderungen, Ausbildungen kamen, bekommen auch weiterhin "Alles zugeschustert". Hoffentlich erfahren wir auch in einem Jahr, wer noch an der angebotenen Ausbildung festhält.

Und das man sich in der, ich nenne es mal "Sozial-Mafia", selber lobt um weiterhin Fördermittel abzuschöpfen und somit die eigenen Jobs zu sichern - ist doch klar.
Man hilft hier doch nicht Benachteiligten (wenn sie nicht ganz und gar selber an ihrer Misere schuld sind) aus Nächstenliebe, sondern weil es Geld dafür gibt - machen wir uns doch nichts vor. Das Engagement geht nur so weit, wie das Projekt bezahlt wird - läuft es aus, ist auch das Interesse seitens der Träger beendet.
Franz Tabak
22.11.2012, 14:20 Uhr
13 personen, welch ein erfolg,
man hat es geschafft, in 9 monaten 13 personen in arbeit zu bringen. Ist es nicht an der zeit, dass diesen mitarbeitern das bundesverdienstkreuz überreicht wird?
Retupmoc
22.11.2012, 16:16 Uhr
13
Für die Menschen ist es wichtig eine Arbeit zu haben. Allerdings steht nicht im Artikel, wieviel Lohn man bekommt. Vielleicht liegt der noch unter H4-Niveau?

Allerdings kann man die Rechnung shon aufmachen, was das ganze kostet. Für die 9 Monate wollen alle ihren Anteil, Horizont, das JC, die Vermieter der Grundstücke, die Kosten für die Materialien usw. Eine Milchmädchenrechnung sondershausen. Es fehlt wirklich nur noch der Weihrauch.
I.H.
22.11.2012, 16:38 Uhr
Ist doch schön.
Wenn von 30 Jugendlichen, die bisher alles geschmissen haben, dreizehn in der ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden, damit Bruttosozialprodukt schaffen und richtiges, sozialversicherungspflichtiges Geld verdienen, ist das doch schön! Die liegen so momentan wenigstens niemanden mehr auf der Tasche.

Worüber manche sich hier immer aufregen. Gescheite Leute, die selbst in die Sozialsysteme zahlen, können sich darüber jedenfalls nur freuen.
Harzer_jung
23.11.2012, 02:23 Uhr
verrückte welt.
Da werden erfolge gefeiert, 13 Leute mehr in Arbeit. Toll, wieviel die ganzen Vermittler dahinter kosten, egal.
Es ist ein schöner Traum das wir für jeden eine Vollzeitstelle haben werden.
Für etwas was früher zehn Leute gemacht haben, braucht man heute nur noch 3 oder 4 Leute.
Aber der grössere Kulturschock,
Ein hochdeutsch schreibender stülpner carl.
E stülpnr karl, sollt su ahner net ah eweng arzgebirgsch shreim?
I.H.
23.11.2012, 10:08 Uhr
Mal nachdenken
Sehen Sie, genau das meinte ich @Harzer Jung. Solange ein hochdeutsch schreibender Stülpner bei Ihnen einen größeren Kulturschock auslöst als die deutsche Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ist doch alles in bester Ordnung! Schön, wenn es z.B. nur um solche Luxusprobleme geht - ob im Erzgebirge der Duden benutzt werden darf.

Und was die hier so viel kritisierten Vermittler betrifft ist doch festzustellen, dass deren Reduzierung der zweite Schritt ist. Und den macht man bekanntlich nicht vor dem ersten, auch wenn das einige Aufmerksamkeit haschende Sozialpopulisten ohne Plan gerne hätten.
Annett W.
23.11.2012, 10:19 Uhr
Diese Vorurteile...
Es ist leider nicht mehr verwunderlich, dass solche Reaktionen kommen. Immer geht es ums Geld, die Nutznießer und den angeblich mageren Erfolg.

Liebe Kommentatoren (außer die Befürworter), versuchen Sie mal Menschen, die kaum eine Perspektive für ihr Leben sehen, zu motivieren. Oft haben sie, aus welchen Gründen auch immer, schlechte Voraussetzungen. Sie urteilen über Personen, die Sie nicht kennen. Sicherlich gibt es auch schwarze Schafe. Dennoch lohnt sich die Arbeit für jeden einzelnen Erfolg.
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